8 Mile
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Anthony Mackie
- Obie Trice
- Xzibit als Male Lunch Truck Rapper
- Chloe Greenberg als Lily Smith
- Proof als Lil’ Tic
- Michael Shannon
- Omar Benson Miller als Sol George
- Evan Jones als Cheddar Bob
- Brittany Murphy
als Alex
- Clueless – Was sonst!
- Dead Girl
- Des Teufels Rechnung
- Die Ex-Freundinnen meines Freundes
- Durchgeknallt
- Freeway
- God’s Army II – Die Prophezeiung
- Happy Feet (2006)
- Neverwas
- Phoenix – Blutige Stadt
- Sag kein Wort
- Seitensprünge in New York
- Sin City
- Sin City 2
- Spun
- Summer Catch
- Summer Catch
- Unterwegs mit Jungs
- Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein
- Voll verheiratet
- Mekhi Phifer als David „Future“ Porter
- Kim Basinger
als Stephanie Smith
- 9½ Wochen
- Batman
- Blind Date – Verabredung mit einer Unbekannten
- Cool World
- Der Unbeugsame (1984)
- Die blonde Versuchung
- Eiskalte Leidenschaft
- Elvis Has Left the Building
- Even Money
- Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben
- Fool for Love
- Frauen waren sein Hobby
- Getaway (1994)
- Gnadenlos
- Goldfieber (1982)
- Ich träumte von Afrika
- Ich träumte von Afrika
- Im inneren Kreis
- Jodie – Irgendwo in Texas
- Karen McCoy – Die Katze
- L.A. Confidential
- Meine Stiefmutter ist ein Alien
- Nadine – Eine kugelsichere Liebe
- Prêt-à-Porter
- Sag niemals nie
- The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung
- The Sentinel – Wem kannst du trauen?
- Eminem als Jimmy „B-Rabbit“ Smith, Jr.
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Regie
- Curtis Hanson
Drehbuch
- Scott Silver
Kamera
- Rodrigo Prieto
Schnitt
- Jay Rabinowitz
Produzent
- Carol Fenelon
Musik
- Eminem
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
8 MileLänge
106 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreFilmtitel
Eight Mile Road ist eine Straße, die die überwiegend von Schwarzen bewohnte Automobilstadt Detroit von den zu 99 % von Weißen bewohnten Vororten im Norden der Stadt trennt. Der Begriff 8 Mile wird so zum Synonym für soziale und kulturelle Barrieren, die nur schwer zu überwinden sind.Handlung
Für den 23-jährigen Jimmy „B-Rabbit“ Smith Jr. besteht die einzige Möglichkeit aus seinem tristen Alltag aus Langeweile und Gewalt auszubrechen im Hip-Hop. Er hat mit ein paar Freunden die Crew "Three One Third" gegründet. Geboren in der Vorstadthölle Detroits (eigentlich im Staat , siehe dazu "Eminem"), lebt er mit seiner Mutter und der kleinen Schwester in einem Wohnwagen auf der „schwarzen“ Seite von 8 Mile, wo er versucht Geld für ein Demotape zu sparen. Als Hobby-Rapper verspottet, hat er doch nur ein Ziel: Den Gewinn des Battle-Raps im Club seines Freundes Future. Er blamiert sich beim ersten Versuch, da ihm schier die Worte fehlen, er hat gegen Lil' Tic (wird von Proof, Eminems langjährigem Freund, gespielt), einen anderen schwarzen Rapper, verloren. In seinem Job als Metallpresser in einer Fabrik läuft es auch nicht gut. Außerdem verlässt er seine Freundin, weil sie vorgibt schwanger zu sein. Erst als er die attraktive Alex kennenlernt, scheint sein Leben wieder in geordneteren Bahnen zu verlaufen. Nun bietet sich ihm auch eine neue Chance beim Battle, die Rabbit dieses Mal nutzen kann um einen Vertrag bei einem Hip-Hop-Unternehmen zu erhalten.Autobiografie
Die Parallelen zu Eminems eigener Biographie sind offensichtlich, jedoch war unter den Rezensenten und in der Musikpresse umstritten, inwieweit der Film als autobiographisch gelten kann. Eminem selbst hat betont, dass die Handlung rein fiktiv sei.Kritiken
thumb|250px|8 Mile Road Exit in der Nähe von Detroit- „8 Mile ist nun wirklich nicht das, was man erwartet, oder ich von diesem Film erwartet habe. Es ist nicht die Lebensgeschichte des Rappers Eminem, sondern nur ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben eines jungen Mannes, in dem dessen Herkunft und ersten Schritte als Rapper gezeigt werden. Die Stimmung des Filmes ist in den Fights meiner Ansicht nach eher mit Rocky zu vergleichen, als mit anderen Filmen, die sich offenkundig mit dem Thema „Rap“ und dem ursprünglichen Umfeld dieser Musik befassen. [1] Ein guter Film, nicht nur für Eminem-Fans, sondern auch für seine Gegner, oder vielleicht sogar gerade für die?“ - (zelluloid.de Filmkritik von Alexander „Heinz“ Jachmann für zelluloid.de)
- „Curtis Hanson predigt in 8 Mile keinen immer wieder gekäuten ideologiebefrachteten Individualismus à la „Jeder kann, wenn er nur will“. Er predigt keinen Einzelaufstieg, auch wenn Eminem in gewisser Weise dafür stehen mag. Er dokumentiert weitgehend eine Welt, und zwar in Sympathie zu ihr, die uns verschlossen scheint und die doch zu dieser einen Welt dazu gehört. Sie ist nicht ein Produkt „von anderen“, mit denen wir nichts zu tun haben. Sie ist nicht vom Himmel gefallen oder aus der Hölle hochgestiegen, wie uns einige Ideologen des aufgestiegenen Teils der Einwohner der USA weismachen wollen. Da sehe ich das Verdienst dieses Films. Dass Hanson gleichzeitig Kompromisse macht und machen musste, mag man ihm ankreiden. Aber wer kann gegen Hollywood schon an?“ - (Ulrich Behrens, Filmzentrale)
- „'Juhu, jetzt fängt der nächste Musiker an sich einzubilden er könne Schauspielern!' So oder so ähnlich waren meine Gedanken, als ich erfahren habe, dass nun auch Eminem sich als Hauptdarsteller eines Films versucht. Doch das änderte sich schnell, als ich das erste mal den Trailer gesehn habe, denn der sah echt nicht schlecht aus und die Tatsache, dass L.A. Confidential-Regisseur Curtis Hanson hier Regie führt hatte mir doch ein wenig Hoffnung gegeben. Zurecht, denn 8 Mile ist nicht nur ein Pseudowerbefilm für Rapper Eminem, sondern ein wirklich gutes Drama. Die Story kennt man aus anderen Filmen, doch das was den Film hier ausmacht sind die äußerst gelungenen Charaktere und auch die Art wie das ganze Inszeniert wurde!“ - (Daniel Licha, filmfacts.de)
- „Was mir sehr gefallen hat ist die Tatsache, dass 8 Mile kein reiner Rapfilm ist. Primär wird hier das Leben von Jimmy erzählt, in dem Musik nun mal eine sehr wichtige Rolle spielt Trotzdem vermittelt der Film einen Eindruck von den Wurzeln des Hip Hop, dem Leben der Menschen, denen Rap das Wichtigste ist. Man bekommt eine Ahnung und einen Hauch von Verständnis davon was hinter dem ganzen „Mother fucking“ wirklich steckt: z.B. ein Weg, mit Wut und Aggression umzugehen. Curtis Hansons Bemühen um Authentizität scheint geglückt. Wie nah dieser Film allerdings wirklich an die Realität kommt können wohl nur Menschen beurteilen, die wirklich in solchen Vororten aufgewachsen sind.“ - (Anne Meyers, moviegod.de)
- Rabbit alias Eminem versucht mit Hilfe der neuen Subkultur Rap das zu erarbeiten, was der früheren Subkultur der Hippies suspekt gewesen war: Ein geregeltes Einkommen, Stolz auf sich selbst, Ansehen und Anerkennung in der Gesellschaft und eine Familie. Rabbit wird in dem Film 8 Mile als ein harter junger Mann dargestellt, der keine Drogen nimmt, sondern sich seine Art von Rausch mit seiner bloßen Stimme und seinem bloßen Körper verschafft, um endlich in der Wirklichkeit des Lebens bestehen zu können, anstatt in die Tristesse der Langeweile und der Gewalt fliehen zu müssen.Die Tagespost: Flower power ist doch längst vorbei 9. August 2007
Auszeichnungen
- 2003: Oscar für den besten „Original Song“ mit „Lose Yourself“ von Eminem, Luis Resto und Jeff Bass
- 2003: BFCA Award für den Song „Lose Yourself“ der Broadcast Film Critics Association
- 2004: ASCAP Award als meist gespielter Song aus einem Spielfilm (Soundtrack ist ein Teil davon)
- 2004: Emmy für den besten Nebendarsteller
Weblinks
Quellen
8 Mile
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"8 Mile" (Stand:
Tue, Aug 19th 2008, 14:54)
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