A Cock and Bull Story

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Michael Winterbottom

Drehbuch

  • Frank Cottrell Boyce

Kamera

  • Marcel Zyskind

Schnitt

  • Peter Christelis

Produzent

  • Andrew Eaton

Musik

  • Edward Nogria

Erscheinungsjahr

2005

Produktionsland

Großbritannien

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

A Cock and Bull Story

Länge

ca. 94 Minuten
A Cock and Bull Story (Alternativtitel: Tristram Shandy: A Cock and Bull Story) ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Regie führte Michael Winterbottom, das Drehbuch schrieb Frank Cottrell Boyce anhand des Romans The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman von Laurence Sterne.

Die Struktur des Filmes orientiert sich an der des Romanes und erzählt das Leben der Titelfigur als Film im Film, unterbrochen durch die Darstellung der Dreharbeiten. Dabei durchbricht Hauptdarsteller Coogan in seiner Rolle als Tristram Shandy häufig die Vierte Wand.

Handlung



Steve Coogan übernimmt die Titelrolle in der Verfilmung des Romans The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman, wird bei seiner Arbeit aber durch sein Umfeld gestört. So betrachtet sich Rob Brydon, eigentlich ein Nebendarsteller, als ebenbürtig und verlangt entsprechend nach mehr Aufmerksamkeit. Coogans Assistentin Jennie ist unsterblich in ihn verliebt, die Dreharbeiten verlaufen enttäuschend und als seine Freundin mit ihrem Kind ihn aus London besuchen kommt, wird ihre geplante Liebesnacht stets unterbrochen.

Im Laufe der Dreharbeiten wird das Drehbuch umfassend neu geschrieben, was dazu führt, dass Coogans Rolle immer kleiner, Brydons Rolle aber immer größer wird. Zudem stößt Gillian Anderson zum Ensemble, zum Entzücken des Akte X-Fans Brydon, der nun eine Liebesszene mit ihr drehen wird.

Kritiken

Keith Uhlich schrieb im slant magazine, der Film sei „hochgradig uneinheitlich“ und lebe von der „genialen“ Besetzung. Filmkritik von Keith Uhlich, abgerufen am 29. April 2008

Daniel Bickermann schrieb auf www.filmzentrale.com, Winterbottom gehöre zu den wenigen Regisseuren, die mutige Filme verwirklichen würden. Dieser Film sei „faszinierend, aber durchwachsen“. Sein Konzept funktioniere in der ersten Hälfte, die die Romanszenen zeige. Die zweite Hälfte – die die Dreharbeiten zeige – wirke „deutlich unglaubwürdiger als die Fiktion“. Der Film hätte mit mehr Treue zur Romanvorlage „wirkliche Brillanz“ erreichen können. Filmkritik von Daniel Bickermann, abgerufen am 29. April 2008

Auszeichnungen

Michael Winterbottom wurde im Jahr 2005 für die Goldene Muschel des Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián nominiert. Der Film wurde 2005 in fünf Kategorien für den British Independent Film Award nominiert: Als Bester britischer Independentfilm, für Michael Winterbottom, für Martin Hardy, für Rob Brydon und für den Schnitt.

Andrew Eaton, Michael Winterbottom und Martin Hardy wurden im Jahr 2006 für den Alexander Korda Award for Best British Film nominiert. Michael Winterbottom gewann 2006 den Golden Tulip des Istanbul International Film Festivals. Der Film wurde 2006 in zwei Kategorien für den Golden Trailer Award nominiert. Frank Cottrell Boyce gewann im Jahr 2007 den Chlotrudis Award. Der Film wurde 2007 in zwei Kategorien für den Empire Award nominiert.

Hintergründe

Zahlreiche Komiker des britischen Fernsehens traten in A Cock and Bull Story auf, was laut Produzent Andrew Eaton keine bewusste Entscheidung war und teilweise auf die Besetzung von 24 Hour Party People zurückgeht, in dem unter anderem Steve Coogan und Rob Brydon bereits mit Regisseur Michael Winterbottom zusammen arbeiteten. Funny money, Artikel im Guardian vom 13. Januar 2006, abgerufen am 29. April 2008 Eine weitere Verbindung zu 24 Hour Party People besteht in einem Cameo von Tony Wilson, dessen Leben mit 24 Hour Party People verfilmt wurde. In A Cock and Bull Story tritt Wilson kurz als Journalist auf, der Coogan interviewt.

Der Film wurde in verschiedenen Orten in England gedreht. Filming locations for A Cock and Bull Story, abgerufen am 29. April 2008 Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 2,8 Millionen Pfund Sterling. Die Weltpremiere fand am 17. Juli 2005 auf dem Cambridge Film Festival statt. Am 13. September 2005 wurde der Film auf dem Toronto International Film Festival gezeigt, dem zahlreiche weitere Filmfestivals folgten. Am 20. Januar 2006 kam er in die britischen Kinos, in den ca. 874 Tsd. Pfund Sterling eingespielt wurden. Am 27. Januar 2006 begannen die Vorführungen in den ausgewählten Kinos der USA, die ca. 1,25 Millionen US-Dollar brachten. Box office / business for A Cock and Bull Story, abgerufen am 29. April 2008

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "A Cock and Bull Story" (Stand: Mon, May 12th 2008, 19:49) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.