A Cock and Bull Story
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Naomie Harris als Jennie
- Kelly Macdonald als Jenny
- Gillian Anderson als Witwe Wadman / Gillian Anderson
- Sara Stewart als Joanna
- Stephen Fry als Patrick Curator / Parson Yorick
- Ian Hart als Joe
- Raymond Waring als Trim
- Jeremy Northam als Mark
- Keeley Hawes als Elizabeth
- Shirley Henderson
als Susannah
- 24 Hour Party People
- Benutzer:Bassaar/Baustelle/Wilbur Wants to Kill Himself
- Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns
- Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
- Das Reich und die Herrlichkeit
- Harry Potter und der Feuerkelch
- Harry Potter und die Kammer des Schreckens
- Intermission
- Salz auf unserer Haut
- Trainspotting – Neue Helden
- Wilbur Wants to Kill Himself
- Wonderland (1999)
- Yes
- Rob Brydon als Toby Shandy / Rob Brydon
- Steve Coogan als Tristram Shandy / Walter Shandy / Steve Coogan
Regie
- Michael Winterbottom
Drehbuch
- Frank Cottrell Boyce
Kamera
- Marcel Zyskind
Schnitt
- Peter Christelis
Produzent
- Andrew Eaton
Musik
- Edward Nogria
Erscheinungsjahr
2005Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
A Cock and Bull StoryLänge
ca. 94 MinutenDie Struktur des Filmes orientiert sich an der des Romanes und erzählt das Leben der Titelfigur als Film im Film, unterbrochen durch die Darstellung der Dreharbeiten. Dabei durchbricht Hauptdarsteller Coogan in seiner Rolle als Tristram Shandy häufig die Vierte Wand.
Handlung
Steve Coogan übernimmt die Titelrolle in der Verfilmung des Romans The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman, wird bei seiner Arbeit aber durch sein Umfeld gestört. So betrachtet sich Rob Brydon, eigentlich ein Nebendarsteller, als ebenbürtig und verlangt entsprechend nach mehr Aufmerksamkeit. Coogans Assistentin Jennie ist unsterblich in ihn verliebt, die Dreharbeiten verlaufen enttäuschend und als seine Freundin mit ihrem Kind ihn aus London besuchen kommt, wird ihre geplante Liebesnacht stets unterbrochen.
Im Laufe der Dreharbeiten wird das Drehbuch umfassend neu geschrieben, was dazu führt, dass Coogans Rolle immer kleiner, Brydons Rolle aber immer größer wird. Zudem stößt Gillian Anderson zum Ensemble, zum Entzücken des Akte X-Fans Brydon, der nun eine Liebesszene mit ihr drehen wird.
Kritiken
Keith Uhlich schrieb im slant magazine, der Film sei „hochgradig uneinheitlich“ und lebe von der „genialen“ Besetzung. Filmkritik von Keith Uhlich, abgerufen am 29. April 2008Daniel Bickermann schrieb auf www.filmzentrale.com, Winterbottom gehöre zu den wenigen Regisseuren, die mutige Filme verwirklichen würden. Dieser Film sei „faszinierend, aber durchwachsen“. Sein Konzept funktioniere in der ersten Hälfte, die die Romanszenen zeige. Die zweite Hälfte – die die Dreharbeiten zeige – wirke „deutlich unglaubwürdiger als die Fiktion“. Der Film hätte mit mehr Treue zur Romanvorlage „wirkliche Brillanz“ erreichen können. Filmkritik von Daniel Bickermann, abgerufen am 29. April 2008
Auszeichnungen
Michael Winterbottom wurde im Jahr 2005 für die Goldene Muschel des Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián nominiert. Der Film wurde 2005 in fünf Kategorien für den British Independent Film Award nominiert: Als Bester britischer Independentfilm, für Michael Winterbottom, für Martin Hardy, für Rob Brydon und für den Schnitt.Andrew Eaton, Michael Winterbottom und Martin Hardy wurden im Jahr 2006 für den Alexander Korda Award for Best British Film nominiert. Michael Winterbottom gewann 2006 den Golden Tulip des Istanbul International Film Festivals. Der Film wurde 2006 in zwei Kategorien für den Golden Trailer Award nominiert. Frank Cottrell Boyce gewann im Jahr 2007 den Chlotrudis Award. Der Film wurde 2007 in zwei Kategorien für den Empire Award nominiert.
Hintergründe
Zahlreiche Komiker des britischen Fernsehens traten in A Cock and Bull Story auf, was laut Produzent Andrew Eaton keine bewusste Entscheidung war und teilweise auf die Besetzung von 24 Hour Party People zurückgeht, in dem unter anderem Steve Coogan und Rob Brydon bereits mit Regisseur Michael Winterbottom zusammen arbeiteten. Funny money, Artikel im Guardian vom 13. Januar 2006, abgerufen am 29. April 2008 Eine weitere Verbindung zu 24 Hour Party People besteht in einem Cameo von Tony Wilson, dessen Leben mit 24 Hour Party People verfilmt wurde. In A Cock and Bull Story tritt Wilson kurz als Journalist auf, der Coogan interviewt.Der Film wurde in verschiedenen Orten in England gedreht. Filming locations for A Cock and Bull Story, abgerufen am 29. April 2008 Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 2,8 Millionen Pfund Sterling. Die Weltpremiere fand am 17. Juli 2005 auf dem Cambridge Film Festival statt. Am 13. September 2005 wurde der Film auf dem Toronto International Film Festival gezeigt, dem zahlreiche weitere Filmfestivals folgten. Am 20. Januar 2006 kam er in die britischen Kinos, in den ca. 874 Tsd. Pfund Sterling eingespielt wurden. Am 27. Januar 2006 begannen die Vorführungen in den ausgewählten Kinos der USA, die ca. 1,25 Millionen US-Dollar brachten. Box office / business for A Cock and Bull Story, abgerufen am 29. April 2008
Weblinks
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"A Cock and Bull Story" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 19:49)
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