Abgerechnet wird zum Schluss
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- David Warner
- Airport ’80 – Die Concorde
- Am Anfang
- Am Anfang
- Beastmaster – Das Auge des Braxus
- Das Omen (1976)
- Der Duft von Lavendel
- Der Mann mit den zwei Gehirnen
- Die Mächte des Wahnsinns
- Die Stunde des Verführers
- Die Zeit der Wölfe
- Dr. Jekyll and Mr. Hyde (2002)
- Flucht in die Zukunft
- Hexenjagd in L.A.
- Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß
- Marco Polo (1982)
- Michael Kohlhaas – der Rebell
- Planet der Affen (2001)
- Rasputin (1996)
- S.O.S. Titanic
- Star Trek V: Am Rande des Universums
- Star Trek VI: Das unentdeckte Land
- Steiner – Das Eiserne Kreuz
- Superstition – Spiel mit dem Feuer
- Time Bandits
- Titanic (1997)
- Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen
- Tron
- Turtles II – Das Geheimnis des Ooze
- Wer Gewalt sät
- Wing Commander
- Stella Stevens
- Jason Robards
- A Boy and His Dog
- Black Rainbow – Schwarzer Regenbogen
- Crimson Tide – In tiefster Gefahr
- Der Preis der Gefühle
- Der Staatsfeind Nr. 1
- Der Tag danach
- Der wiedergefundene Freund
- Die kleinen Reiter
- Die Reise
- Ein verrückt genialer Coup
- Eine Farm in Montana
- Eine Wahnsinnsfamilie
- Heidi (1993)
- Johnny zieht in den Krieg
- Julia (1977)
- Magnolia
- Melvin und Howard
- Pat Garrett jagt Billy the Kid
- Philadelphia
- Schlagzeilen
- Tausend Clowns
- Tausend Morgen
- Tora! Tora! Tora!
Regie
- Sam Peckinpah
Drehbuch
- Edmund Penney
Kamera
- Lucien Ballard
Schnitt
- Lou Lombardo
Produzent
- William Faralla
Musik
- Jerry Goldsmith
Erscheinungsjahr
1970Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The Ballad of Cable HogueLänge
121 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreInhalt
Der Goldsucher Cable Hogue wird von seinen beiden Gefährten ausgeraubt und ohne Wasser und Pferd in der Wüste zurückgelassen. Nach Tagen qualvollem Umherirrens stößt er auf eine Wasserquelle. Er eröffnet daraufhin die Kutschenstation „Cable Springs“ und kommt so zu Wohlstand. Doch eigentlich wartet er nur auf das Vorbeikommen seiner ehemaligen Gefährten, um sich an ihnen zu rächen. Er befreundet sich mit dem dubiosen Reverand Joshua Duncan Sloane und geht eine Beziehung mit der Prostituierten Hildy ein. Er ist aber zunächst nicht bereit, für sie die Wüste aufzugeben und in die Stadt zu ziehen. Als seine beiden ehemaligen Freunde tatsächlich auftauchen und ihn erneut berauben wollen, erschießt er den einen in Notwehr. Erschrocken über diese Tat verzeiht er dem anderen. Als Hildy - inzwischen nach San Francisco gezogen und dort als Witwe zu Reichtum gekommen - zurückkommt, um Cable Hogue mit in die Stadt zu nehmen, wird er von ihrem Automobil überrollt und stirbt.Rezeption
Ruhig und besinnlich, wie eine Ballade, wird Cable Hogue's Geschichte erzählt. Mag die Inszenierung praktisch ohne Gewaltszenen für Peckinpah untypisch sein, die Aussage gleicht der in anderen seiner Western. Er schildert den Untergang des Wilden Westens. Wie in The Wild Bunch wird das Automobil zum Symbol für den Untergang des „Westen“.In The Wild Bunch wird es als Foltermittel des armen Angel eingesetzt, hier findet Cable Hogue seinen Tod unter den Rädern. Der deutsche Titel rückt jedoch die Rächergeschichte in den Mittelpunkt und wird der feinen, fast schon zärtlichen Inszenierung nicht gerecht. Das humoristische Element des Filmes wird betont durch die gelegentlich eingesetzten Szenen in Zeitraffer - auch das ein Gegensatz zu der Peckinpah'schen Zeitlupen von Gewaltszenen in seinen anderen Filmen.Cable Hogues Tod kann man auch als Kritik am verstehen: Er hat seinen Beitrag zur Wirtschaft des nahen Ortes beigetragen, sich einen exzessiven Lebensstil erarbeitet. Doch in der neuen, industrialisierten, vom Automobil (Kapitalismus) beherrschten Welt, in der sich Cable Hogue schwer zurecht finden würde, ist für ihn plötzlich kein Platz mehr.
Auf ihn kann getrost verzichtet werden.
Kritik
Lexikon des Internationalen Films: „In ruhigem Rhythmus und epischer Breite inszenierte tiefgründiger Western. Mit ironischen Einsprengseln als Abgesang auf den Wilden Westen angelegt.“Weblinks
- Kritik/Kurz-Essay auf filmtagebuch.blogger.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Abgerechnet wird zum Schluss" (Stand:
Thu, Jul 17th 2008, 18:52)
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