American Dreamz – Alles nur Show

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Paul Weitz

Drehbuch

  • Paul Weitz

Kamera

  • Robert Elswit

Schnitt

  • Myron I. Kerstein

Produzent

  • Paul Weitz

Musik

  • Stephen Trask

Erscheinungsjahr

2006

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

American Dreamz

Länge

107 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

6 Jahre
American Dreamz – Alles nur Show (American Dreamz) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2006.

Handlung

Eine neue Staffel von American Dreamz steht an. American Dreamz ist eine Castingshow, die American Idol nachempfunden ist. Der beliebte aber zynische Moderator der Show, Martin Tweed, will die Einschaltquoten durch die kontroverse Zusammenstellung der Kandidaten steigern. Er sorgt dafür, dass neben der ehemaligen -Königin Sally Kendoo, die aus der amerikanischen Provinz stammt und alles für ihren Erfolg machen würde, auch der Araber Omer Obeidi teilnimmt. Omers Mutter wurde von den Amerikanern getötet, woraufhin er zum Terroristen ausgebildet werden sollte. Da seine Interessen jedoch eher dem Showbusiness gelten, wird er als Schläfer nach Amerika zur Familie seine Onkels geschickt, in der Hoffnung, ihn nie „aufwecken“ zu müssen.

Der erst kürzlich wiedergewählte Präsident der Vereinigten Staaten Staton erleidet beim erstmaligen Lesen der Zeitung einen Nervenzusammenbruch. Er muss feststellen, dass die Realität deutlich von dem abweicht, was ihm seine Berater, seine bis dato einzige Informationsquelle, vermittelten. In der Folge zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück, was in den Medien zu wilden Spekulationen führt. Sein Stabschef überzeugt ihn schließlich zu einer Imagekampagne. Er soll daher auch im Finale von American Dreamz als Gastjuror auftreten.

Omer Obeidi gewinnt unerwartet Sympathien beim Publikum und schafft es gemeinsam mit Sally Kendoo bis ins Finale. Die Terroristen sehen hierin eine Chance zu einem Anschlag auf den Präsidenten und instruieren den wenig begeisterten Omer entsprechend. Er soll kurz vor Beginn der Show einen Bombengürtel anlegen und sich nach seinem Auftritt in der Nähe des Präsidenten in die Luft sprengen. Kurz vor seinem Auftritt überlegt es sich Omer jedoch anders und versteckt den Bombengürtel in der Toilette. Dort wird er vom Irakkriegsveteranen William Williams, Sally Kendoos Freund gefunden. Dieser hat soeben herausgefunden, das Sally ihn nur benutzte, um beim Publikum Sympathien zu gewinnen. Nach Sallys Auftritt hätte er ihr eigentlich einen Heiratsantrag machen sollen. Statt dessen kommt er mit dem Bombengürtel auf die Bühne und beschuldigt Sally und Moderator Tweed ein Verhältnis zu haben. Nach vergeblichen Appellen Omers und des Präsidenten verlassen alle bis auf William und Martin Tweed, der die Chance auf hohe Einschaltquoten sieht und selbst die Kamera bedient, das Studio. William beginnt den Titelsong der Show zu singen und wird von Tweed instruiert, sich der Kamera zu nähern. Dabei kommt es zur unabsichtlichen Auslösung der Bombe; die beiden werden getötet.

Kurz darauf erfährt man beim Beginn der nächsten Staffel von American Dreamz von der neuen Moderatorin Sally Kendoo, dass William Williams zum Überraschungssieger der Show gewählt wurde. Sein irrationales Verhalten wird mit posttraumatischem Stress erklärt. Omer Obeidi verfolgt mittlerweile eine erfolgreiche Musicalkarriere.

Kritiken

James Berardinelli kritisierte die Komödie als „inkonsistent“ und „uninspiriert“. Er lobte Hugh Grant, Mandy Moore, Dennis Quaid und Willem Dafoe. James Berardinelli

Das „Komödienkunstwerk über die Kultur der Oberflächlichkeit“ sei in Teilen durchaus gelungen, meint das Lexikon des internationalen Films. Als Politsatire sei American Dreamz aber wenig überzeugend. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=526653&sucheNach=titel

Kai Kolwitz sah einen „intelligent gemachten, gelegentlich makaberen und äußerst amüsanten Film“, wie er in der Netzeitung schrieb. http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/filmderwoche/404883.html

Trivia

Die Produktion des Films kostete etwa 19 Millionen US-Dollar. Die Premiere in den USA erfolgte am 21. April 2006.

Quellen der Kritiken und Analysen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "American Dreamz – Alles nur Show" (Stand: Sat, Aug 9th 2008, 20:37) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.