An jedem verdammten Sonntag
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Warren Moon als Opposing Coach
- Pat Toomay als Opposing Coach
- Y. A. Tittle als Opposing Coach
- Johnny Unitas als Opposing Coach
- Dick Butkus als Opposing Coach
- Charlton Heston
als Commissioner
- 55 Tage in Peking
- Alaska – Die Spur des Polarbären
- Ben Hur (1959)
- Bowling for Columbine
- Cats & Dogs – Wie Hund und Katz
- Der Omega-Mann
- Der weiße Sohn der Sioux
- Die drei Musketiere (1973)
- Die größte Geschichte aller Zeiten
- Die größte Schau der Welt
- Die Mächte des Wahnsinns
- Die Normannen kommen
- Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady
- Die Zehn Gebote (1956)
- El Cid
- Erdbeben
- Gideon
- Goldfieber (1982)
- Im Zeichen des Bösen
- Jahr 2022… die überleben wollen
- Katastrophenflug 232
- Khartoum
- Michelangelo – Inferno und Ekstase
- Planet der Affen
- Planet der Affen (2001)
- Sierra Charriba
- Stadt, Land, Kuss
- Starfire
- True Lies – Wahre Lügen
- U-Boot in Not
- Weites Land
- John C. McGinley
als Jack Rose
- Animal – Das Tier im Manne
- Auf brennendem Eis
- Born to be Wild – Saumäßig unterwegs
- Das Gift des Zweifels
- Ein Date zu dritt
- Gefährliche Brandung
- Highlander II – Die Rückkehr
- Identität
- Nix zu verlieren
- Platoon
- Schwere Jungs (2002)
- Spezialeinheit IQ
- Surviving the Game – Hetzjagd durch die Hölle
- Talk Radio
- The Last Outlaw
- The Rock – Fels der Entscheidung
- Tropic War
- Wagons East!
- Wall Street (1987)
- James Karen als Ed Phillips
- Elizabeth Berkley als Mandy Murphy
- Aaron Eckhart als Nick Crozier
- Ann-Margret als Margaret Pagniacci
- Lauren Holly als Cindy Rooney
- Lela Rochon als Vanessa Struthers
- Bill Bellamy als Jimmy Sanderson
- Jim Brown als Montezuma Monroe
- Matthew Modine
als Dr. Ollie Powers
- …und das Leben geht weiter
- Birdy
- Bye Bye, Love
- Der Macher
- Die Bibel – Jakob
- Die Mafiosi-Braut
- Die Piratenbraut
- Echt Blond
- Eine Affäre in Paris
- Equinox
- Fluke
- Fremde Schatten
- Full Metal Jacket
- Have Dreams, Will Travel
- Hitler – Der Aufstieg des Bösen
- Hotel New Hampshire
- Mary (2005)
- Memphis Belle
- Notting Hill
- Private School – Die Superanmacher
- Short Cuts
- Transporter 2 – The Mission
- Transporter – The Mission
- Wind
- Jamie Foxx als Willie Beamen
- LL Cool J als Julian Washington
- James Woods
als Dr. Harvey Mandrake
- Auf die harte Tour
- Be Cool – Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit
- Casino
- Chaplin
- Contact (1997)
- Das Attentat (1996)
- Das dreckige Spiel
- Der Cop
- Die heiße Spur
- Dirty Pictures
- Ein wahres Verbrechen
- Es war einmal in Amerika
- Final Fantasy: Die Mächte in dir
- Gegen jede Chance
- Getaway (1994)
- Hercules (1997)
- High School Confidential
- Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß
- John Q – Verzweifelte Wut
- Killer – Tagebuch eines Serienmörders
- Nixon
- Race to Space – Mission ins Unbekannte
- Salvador (1986)
- Scary Movie 2
- So wie wir waren
- Stuart Little 2
- The Specialist
- The Virgin Suicides
- Unterwegs mit Jungs
- Vampire
- Videodrome
- Wehrlos – Die Tochter des Generals
- Dennis Quaid
als Jack Rooney
- 8 Blickwinkel
- Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende
- American Dreamz – Alles nur Show
- Caveman – Der aus der Höhle kam
- Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
- Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
- D.O.A. – Bei Ankunft Mord
- Deine, Meine & Unsere
- Dem Himmel so fern
- Der Flug des Phoenix (2004)
- Der Stoff, aus dem die Helden sind
- Der weiße Hai 3-D
- Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte
- Die Reise ins Ich
- Dragonheart
- Dreamscape – Höllische Träume
- Ein Zwilling kommt selten allein (1998)
- Enemy Mine – Geliebter Feind
- Flesh And Bone – Ein blutiges Erbe
- Frequency
- Grüße aus Hollywood
- Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll
- Leben und lieben in L.A.
- Long Riders
- Power of Love
- Reine Chefsache
- Savior
- Smart People
- Suspect – Unter Verdacht
- Switchback – Gnadenlose Flucht
- Terra
- The Big Easy – Der große Leichtsinn
- The Day After Tomorrow
- Traffic – Macht des Kartells
- Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio
- Wyatt Earp – Das Leben einer Legende
- Cameron Diaz
als Christina Pagniacci
- 3 Engel für Charlie
- 3 Engel für Charlie – Volle Power
- Being John Malkovich
- Deadly Shadows
- Die Hochzeit meines besten Freundes
- Die Maske (1994)
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Gangs of New York
- Gefühle, die man sieht
- In den Schuhen meiner Schwester
- Kopf über Wasser
- Last Supper – Die Henkersmahlzeit
- Lebe lieber ungewöhnlich
- Liebe braucht keine Ferien
- Liebe braucht keine Ferien
- Love Vegas
- Minnesota
- Minority Report
- She's the One
- Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
- Super süß und super sexy
- Vanilla Sky
- Verrückt nach Mary
- Very Bad Things
Regie
- Oliver Stone
Drehbuch
- John Logan
Kamera
- Salvatore Totino
Schnitt
- Stuart Levy u.a.
Produzent
- Oliver Stone
Musik
- Richard Horowitz
Erscheinungsjahr
1999Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Any Given SundayLänge
150/156 (Directors Cut) MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Das Football-Team der Miami Sharks steckt in der Krise und hat zu Beginn der Story bereits dreimal in Folge verloren - die Playoff-Teilnahme ist in Gefahr. Als dann auch noch Star-Quarterback Jack Rooney (Dennis Quaid) sowie sein ohnehin erfolgloser Ersatzmann verletzungsbedingt ausfallen, muss der dritte Quarterback Willie Beamen (Jamie Foxx) ran. Er kann die vierte Niederlage in Folge nicht verhindern, steigert sich aber nach anfänglichen Schwierigkeiten und zeigt ungeahnte Qualitäten. Durch seine überhebliche Art bekommt er jedoch schnell Probleme mit den Gesetzmäßigkeiten des Sports. Sein Auftreten ist geprägt von seiner Herkunft und Problemen mit früheren Coaches, die sein Talent stets verkannten. Beamen ist nicht in der Lage, Demut zu zeigen oder sich für seine Mitspieler zu opfern. Schnell bekommt er auch Probleme mit seiner Freundin Vanessa (Lela Rochon), die ihn verlässt, und Chefcoach Tony D'Amato (Al Pacino), da er dessen Anweisungen missachtet, eigenmächtig Spielzüge ändert und stets die Kollegen verprellt. D'Amato selbst steht ebenfalls unter starkem Druck, da die neue Teameignerin Christina Pagniacci (Cameron Diaz), die Tochter des verstorbenen Präsidenten und treuen Freundes von D´Amato, lediglich darauf aus ist, den Wert des Teams zu steigern und ihre persönlichen Chancen zu verbessern. Letztendlich liebäugelt sie sogar mit dem Verkauf des Vermächtnisses ihres Vaters, D´Amato weiß, dass er in diesem Spiel keine Rolle mehr spielt, und will sich inmitten seiner Midlife-Crisis beweisen, dass er noch Biss hat.Derweil hat die Mannschaft ganz andere Probleme, sie verliert ihr letztes Spiel, den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde und Linebacker Luther „Shark“ Lavay wegen einer Verletzung und die Mannschaft versagt Beamen endgültig die Gefolgschaft. Zudem dopt der betriebsblinde Mannschaftsarzt Harvey Mandrake (James Woods), der mitunter mehr damit zu tun hat, seine Liebschaften vor seiner Freundin zu verheimlichen, als die Mannschaft umfassend zu betreuen, unter dem Druck des sportlichen Erfolgs seine Schützlinge mit oder ohne deren Einwilligung. So verschweigt er auch aus wirtschaftlichen Interessen dem „Shark“ und dem Trainer dessen schwere Verletzung und das damit verbundene Risiko. Pagniacci bietet ihm eine Gehaltserhöhung, sollte man „Shark“ im nächsten Jahr zu niedrigeren Konditionen weiterverpflichten können ... Als D'Amato das erfährt, entlässt er Mandrake und schlägt, einmal in Rage, gleich noch den Sportreporter Jack Rose nieder, der keine Chance ungenutzt lässt, D´Amatos Niedergang zu dokumentieren.
Vor dem Spiel gegen die Dallas Knights, obendrein das Team mit der besten Verteidigung der Liga, muss sich D´Amato zunächst für seinen Ausrutscher gegenüber Rose rechtfertigen. Seine gelangweilt abgelesene Entschuldigungshymne ist ebenso ein feiner Seitenhieb auf die Gesetze der „sauberen“ Sportwelt, wie die Einstellung, die den neuen Mannschaftsarzt Ollie Powers (Matthew Modine) beim Verteilen von (medizinisch) überflüssigen Kortisonspritzen zeigt. In einer verzweifelten Ansprache versucht D´Amato das zerstrittene Team zu einen und lässt sie von Jack Rooney aufs Feld führen. Dieser hält das Team mit einem Touchdown-Pass und einem - für seine Verhältnisse sehr ungewöhnlich - selbst erzielten Touchdown im Spiel. In der zweiten Halbzeit wechselt D´Amato Beamen ein, der offenbar endlich die Tragweite seiner Führungsrolle erkannt hat. Mit vereinten Kräften können die Sharks das Spiel in letzter Sekunde gewinnen, nachdem ihnen bereits zuvor der entscheidende Touchdown aberkannt wurde.
Während des Spiels erfährt auch Pagniacci ihre Läuterung und, dass sie außerhalb des Mikrokosmos der Sharks eine kaum bedeutende Rolle spielt. Ähnlich wie Beamen merkt sie, dass man sich gerade als Frau erst Respekt erkaufen muss, bevor man Kontakte nutzen und Forderungen stellen kann. Die Schlussrede von Pagniacci zeigt, wie perfekt inszeniert und doch undankbar Abtrittsreden im heutigen Sportgeschäft sind: D´Amato erklärt seinen Abschied selbst und nennt als Grund das Gefühl, sich selbst nochmals verändern zu wollen. Seine Rede lässt zudem den Schluss zu, dass die Mannschaft den Pantheon-Cup gewonnen hat („Zu viele Jahre sind seit dem Gewinn eines großen Titels vergangen, man könnte San Francisco demnach durchaus als Meilenstein betrachten“). Doch D´Amato hat noch ein Ass im Ärmel - er wird im Niemandsland bei einer neuen Mannschaft antreten, die ihm die volle Managementkontrolle gibt, und verpflichtet zum Erstaunen und Entsetzen der Anwesenden Beamen als seinen ersten Spieler.
Hintergrund
Bemerkenswert in „Any Given Sunday“ sind die Gastauftritte einer ganzen Reihe von Superstars des American Football, wie zum Beispiel Dick Butkus oder Johnny Unitas als gegnerische Trainer. Auch einige Branchenfremde wurden als Schauspieler eingesetzt, wie Jamie Foxx, der bis dahin nur als Fernsehkomiker bekannt war, der Rapper LL Cool J oder der Bodybuilder Andrew Bryniarski. Der US-Profifootballverband NFL versagte dem Projekt, wohl wegen der zu schonungslosen Darstellung der Schattenseiten dieses Sports, seine Unterstützung weitgehend, so dass teilweise nicht in NFL-Stadien gedreht werden durfte. Auch die Teamnamen, Trikots und Spieleruniformen mussten erfunden werden.Oliver Stone spielt in einem Cameo-Auftritt im Film als Sportreporter mit.Kritik
{{zitat|An einem nur scheinbar überschaubaren Mikrokosmos, der durch die fulminante filmische Erzählweise immer mehr zerstückelt wird, zeichnet der Film den immer schnelleren Zerfall einer Gesellschaft nach, deren Einzelteile kaum noch miteinander verbunden werden können. Gespiegelt wird dies in einer rasanten, mitunter geradezu hysterischen Inszenierung, die Ausdruck der kulturpessimistischen Haltung des Regisseurs ist.|Lexikon des Internationalen Films}}Auszeichnungen
An jedem verdammten Sonntag war 2000 für einen Goldenen Bären bei den Internationale Filmfestspiele Berlin nominiert. Cameron Diaz erhielt einen Blockbuster Entertainment Award und einen ALMA Award. Richard Horrowitz bekam den BMI Film Music Award.Soundtrack
Der gleichnamige Soundtrack erklomm die vorderen Ränge der Charts. Erstmals ist Jamie Foxx als Sänger zu hören und steuerte gleich zwei Titel bei, ebenfalls auf der CD vertreten ist LL Cool J. Die erfolgreichste Singleauskopplung war Be A Man von Hole.Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"An jedem verdammten Sonntag" (Stand:
Sun, Aug 24th 2008, 19:11)
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