Apollo 13
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Loren Dean als John Aaron,
- Miko Hughes als Jeffrey Lovell,
- Clint Howard als Sy Liebergot
- Xander Berkeley
als Henry Hurt,
- Air Force One
- Alles hört auf mein Kommando
- Angriff der 20 Meter Frau
- Barb Wire – Flucht in die Freiheit
- Candymans Fluch
- Das Kindermädchen
- Das perfekte Verbrechen
- Die fabelhaften Baker Boys
- Eine Frage der Ehre
- Gattaca
- Grifters
- Haus der stummen Schreie
- Heat (1995)
- Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop
- Magma – Die Welt brennt
- Phoenix – Blutige Stadt
- Quicksand – Gefangen im Treibsand
- Rookie – Der Anfänger
- Roswell
- Seraphim Falls
- Shang-High Noon
- Sid und Nancy
- Täter unbekannt
- Terminator 2 – Tag der Abrechnung
- The Rock – Fels der Entscheidung
- Timecode
- U-Boat: In feindlicher Hand
- Universal Soldier – Die Rückkehr
- Walker (1987)
- Joe Spano als Christopher Kraft
- Chris Ellis als Deke Slayton
- David Andrews als Charles Conrad
- Jean Speegle Howard als Blanch Lovell,
- Michelle Little als Jane Conrad,
- Tracy Reiner als Mary Haise,
- Max Elliott Slade als Jay Lovell,
- Emily Ann Lloyd als Susan Lovell,
- Mary Kate Schellhardt als Barbara Lovell,
- Ed Harris
als Gene Kranz
- A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn
- A History of Violence
- Absolute Power
- Abyss – Abgrund des Todes
- Army Go Home!
- Auge um Auge (1996)
- China Moon
- Cleaner
- Das Vermächtnis des geheimen Buches
- Der menschliche Makel
- Der Priestermord
- Der Stoff, aus dem die Helden sind
- Die Firma
- Die Truman Show
- Die unheimlich verrückte Geisterstunde
- Duell – Enemy at the Gates
- Empire Falls
- Glengarry Glen Ross
- Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel
- Im Sumpf des Verbrechens
- Im Vorhof zur Hölle
- In einer kleinen Stadt
- Jacknife
- Klang der Stille
- Masked and Anonymous
- Nixon
- Pollock
- Seite an Seite
- Sie nennen ihn Radio
- Taschengeld (1994)
- The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit
- The Rock – Fels der Entscheidung
- Under Fire
- Waking the Dead
- Walker (1987)
- Kathleen Quinlan
als Marilyn Lovell,
- Breakdown
- Claras Geheimnis
- Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene
- Event Horizon – Am Rande des Universums
- Lawn Dogs – Heimliche Freunde
- My Giant – Zwei auf großem Fuß
- Sunset – Dämmerung in Hollywood
- The Dead Will Tell
- The Doors
- The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen
- Verliebt in die Braut
- Verschollen im Bermuda-Dreieck
- Zivilprozess
- Gary Sinise als Thomas K. Mattingly
- Bill Paxton
als Fred Haise
- Aliens – Die Rückkehr
- Blue Heat – Einsame Zeit für Helden
- Boxing Helena
- Club Mad
- Dämonisch
- Ein einfacher Plan
- Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter
- L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn
- Last Supper – Die Henkersmahlzeit
- Navy Seals – Die härteste Elitetruppe der Welt
- Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis
- One False Move
- Predator 2
- Ruf nach Vergeltung
- Straßen in Flammen
- Titanic (1997)
- Trespass
- True Lies – Wahre Lügen
- Twister
- U-571
- Vertical Limit
- Kevin Bacon
als John L. Swigert
- 24 Stunden Angst
- Am wilden Fluß
- American Diner
- Ari & Sam
- Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden
- Beauty Shop
- Death Sentence – Todesurteil
- Der Dämon in mir
- Der Frauenmörder
- Der gebuchte Mann
- Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt
- Ein Ticket für Zwei
- Eine Frage der Ehre
- Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben
- Footloose
- Freitag der 13. (1980)
- Geboren in Queens
- Hollow Man – Unsichtbare Gefahr
- Ich glaub’, mich tritt ein Pferd
- In the Cut
- JFK – Tatort Dallas
- Loverboy (2005)
- Mein Hund Skip
- Murder in the First
- Mystic River
- Na typisch!
- Novocaine – Zahn um Zahn
- Rails & Ties
- Sleepers
- The Air I Breathe
- The Big Picture
- Tremors – Im Land der Raketen-Würmer
- Wild Things
- Tom Hanks
als James A. Lovell
- Alles hört auf mein Kommando
- Bachelor Party
- Big
- Cast Away – Verschollen
- Catch Me If You Can
- Der Krieg des Charlie Wilson
- Der Polarexpress
- Der Soldat James Ryan
- Der Verrückte mit dem Geigenkasten
- E-m@il für Dich
- Eine Klasse für sich
- Elvis Has Left the Building
- Fegefeuer der Eitelkeiten
- Forrest Gump
- Geschenkt ist noch zu teuer
- Joe gegen den Vulkan
- Labyrinth der Monster
- Ladykillers (2004)
- Meine teuflischen Nachbarn
- Nothing in Common – Sie haben nichts gemein
- Philadelphia
- Road to Perdition
- Schlaflos in Seattle
- Schlappe Bullen beißen nicht
- Scott & Huutsch
- Splash – Eine Jungfrau am Haken
- Terminal
- That Thing You Do!
- The Da Vinci Code – Sakrileg
- The Great Buck Howard
- The Green Mile
- Toy Story
- Toy Story 2
- Steve Bernie als Virgil Grissom
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Regie
- Ron Howard
Drehbuch
- Jeffrey Kluger
Kamera
- Dean Cundey
Schnitt
- Mike Hill
Produzent
- Brian Grazer
Musik
- James Horner
Erscheinungsjahr
1995Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Apollo 13Länge
134 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Film handelt von der Mondmission Apollo 13, bei der die Astronauten nach einem schweren Störfall nicht mehr auf dem Mond landen konnten und sich in ernsthafter Gefahr befanden. Da sie dennoch lebend zur Erde zurückgekehrt sind, wird diese Mission als "erfolgreicher Fehlschlag" bezeichnet.Der Film beginnt mit einer Feier, die bei Jim Lovell stattfindet. Gespannt verfolgt man im Fernsehen, wie Neil Armstrong während der Mission Apollo 11 als erster Mensch den Mond betritt. Lovell selbst war bei der Mission Apollo 8 dabei, bei der das erste Mal ein bemanntes Raumfahrzeug in eine Mondumlaufbahn gebracht wurde. Inzwischen wurde er zum Kommandanten ernannt und ist mit seiner Crew, die aus dem Lunarmodul-Piloten Fred Haise und dem -Piloten besteht, für die Mission Apollo 14 vorgesehen. Jedoch erfahren die Drei schon bald, dass sie bereits bei der Mission Apollo 13 zum Mond fliegen werden, da der ursprüngliche Kommandant Alan Shepard an einer Mittelohrentzündung erkrankt ist, und man deshalb beschlossen hat, die gesamte Crew gegen Lovell's Crew auszutauschen.
Es verbleibt nur noch ein halbes Jahr bis zum Start. Trotz der knappen Zeit verläuft das Vorbereitungstraining ohne nennenswerte Probleme. Vier Tage vor dem Start wird Ken Mattingly für fluguntauglich erklärt. Da er mit dem an Masern erkrankten Astronauten Charles Duke in Kontakt war und selbst noch keine Masern hatte, befürchtet der Fliegerarzt, dass bei ihm die Krankheit während des Fluges ausbricht, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko wäre. Jim Lovell betrachtet das als "fliegerärztlichen Schwachsinn" und steht nun vor der Entscheidung, entweder mit seiner Crew auf eine spätere Mission zu warten oder anstatt mit Mattingly mit Jack Swigert zu fliegen, dem Kommandokapsel-Piloten der Reserve-Crew. Letztendlich entscheidet Lovell sich für die zweite Option, da er selbst nicht auf diese Mission verzichten will.
Da Swigert schon seit Wochen nicht mehr im Simulator war, hat er beim Simulatortraining erhebliche Schwierigkeiten. Trotzdem kann er in den verbleibenden vier Tagen für die Mission fit gemacht werden. Am 11. April 1970 um 13.13 Uhr hebt Apollo 13 im Weltraumbahnhof Cape Kennedy von der Startrampe ab. In der Startphase tritt das erste Problem auf. Nachdem die erste Raketenstufe abgetrennt und die zweite Stufe gezündet wurde, fällt eines der fünf Triebwerke der zweiten Stufe aus. Das Problem wird gelöst, indem die Brenndauer der übrigen vier Triebwerke verlängert wird.
Bis zum 13. April gibt es keine weiteren Probleme. Man ist nun seit zwei Tagen unterwegs, hat etwa 200.000 Meilen zurückgelegt und alles scheint perfekt zu laufen. Eine Live-Übertragung aus dem Raumschiff wird von den Fernsehsendern nicht ausgestrahlt, weil die Mondflüge angeblich uninteressant geworden sind. Um so mehr interessieren sich die Medien dann dafür, was kurz danach passiert. Jim Lovell meldet sich mit den Worten "Houston, wir haben ein Problem" beim Mission Control Center in Houston/Texas. Er berichtet von einer Explosion, die sich ereignet hat, als Jack Swigert die Sauerstofftanks im Servicemodul aktiviert hat. Das Raumschiff schlingert und taumelt sehr stark und kann kaum noch auf Kurs gehalten werden. Die Tanks verlieren sehr viel Sauerstoff. Da auch die Brennstoffzellen zur Erzeugung elektrischer Energie Sauerstoff benötigen, bricht die elektrische Energieversorgung teilweise zusammen.
Sowohl die Astronauten, als auch die Mitarbeiter des Mission Control Center unter der Leitung des Flugdirektors Gene Kranz arbeiten fieberhaft an dem Problem. Letztendlich kommt man zu dem Schluss, dass nur noch eine Option offen bleibt. Die Astronauten müssen die Mondlandefähre aktivieren und sie sozusagen als Rettungsboot nutzen. Dann muss die Kommandokapsel komplett abgeschaltet werden, da ihre Energiereserven nur noch für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und die Wasserung reichen. Damit muss der komplette Flugplan geändert werden. Bei dieser Mission geht es nicht mehr darum, auf dem Mond zu landen, sondern einen Weg zu finden, die drei Astronauten lebend zur Erde zurückzuholen.
Als nächstes diskutiert man darüber, ob das Raumschiff direkt umkehren oder in einer freien Rückkehrkursbahn zur Erde zurückfliegen sollte. Eine direkte Umkehr ist nur mit dem Triebwerk des Servicemoduls möglich, da dieses das einzige mit ausreichender Schubkraft ist. Da man aber nicht weiß, ob es bei der Explosion beschädigt wurde, geht man bei einer Zündung das Risiko ein, dass das ganze Raumschiff explodiert und die Astronauten getötet werden. Fliegt das Raumschiff in einer freien Rückkehrkursbahn zurück, so muss es um den Mond herumfliegen, bevor es wieder Kurs auf die Erde nimmt. Ein solches Manöver kann mit dem Triebwerk der Mondlandefähre bewältigt werden, von dem man sicher ist, dass es intakt ist. Allerdings dauert dann der Rückflug erheblich länger und es ist fraglich, ob die Energiereserven der Mondlandefähre ausreichen. Die Mitarbeiter des Mission Control Center haben zu den beiden Möglichkeiten unterschiedliche Ansichten. Jedoch hat Gene Kranz als verantwortlicher Flugdirektor das letzte Wort und entscheidet, dass das Raumschiff in einer freien Rückkehrkursbahn zurückfliegt.
Schon bald stellt man fest, dass die Energiereserven der Mondlandefähre nicht ausreichen werden. Deshalb beginnt man damit, Verbraucher abzuschalten, unter anderem auch den Navigationscomputer und die Kabinenheizung. Kurskorrekturen können nur noch blind vorgenommen werden und im Raumschiff entsteht eine unerträgliche Kälte, was besonders für Fred Haise zum Problem wird, da er an einer Blasenentzündung erkrankt. Dann entsteht ein weiteres Problem mit der Atemluft. Zwar reicht der Sauerstoff in der Mondlandefähre, aber nicht die Kapazität der CO2-Filter, die das aus der Luft herausfiltern sollen. Die Astronauten müssen mit einfachen Bordmitteln einen Adapter bauen, damit sie die CO2-Filter der Kommandokapsel in der Mondlandefähre verwenden können, da die Filter nicht baugleich sind. Im Mission Control Center wird dazu eine Prozedur entwickelt und an die Astronauten übermittelt.
Ken Mattingly hat bisher von den Geschehnissen nichts mitbekommen. Frustriert von der Entscheidung des Fliegerarztes, hat er sich nach dem Start in seine Wohnung zurückgezogen, den Telefonhörer quer gelegt und auch keine Nachrichten verfolgt. Schließlich verschaffen sich NASA-Mitarbeiter Zutritt zu seiner Wohnung und reißen ihn aus dem Schlaf, da er dringend gebraucht wird. Er muss im Simulator eine Prozedur für die Reaktivierung der Kommandokapsel entwickeln, da diese inzwischen eingefroren ist und ihre Batterien nur noch wenig elektrische Energie hergeben. Kommt es beim Hochfahren der Systeme zu einer Überlastung der Batterien oder gar zu Kurzschlüssen, so gibt es für die Astronauten keine Möglichkeit mehr, zur Erde zurückzukehren, da dieses nur mit der Kommandokapsel möglich ist. Mattingly ist entgegen den Befürchtungen des Fliegerarztes nicht an Masern erkrankt, arbeitet nun pausenlos im Simulator an der Prozedur und wird damit zum wichtigen Bestandteil der Rettungsaktion.
Schließlich gelingt es, die Kommandokapsel zu reaktivieren. Als nächstes werden die Mondlandefähre und das Servicemodul abgetrennt, bevor die Kommandokapsel in die Erdatmosphäre eintaucht. Zum ersten Mal sind die Beschädigungen am Servicemodul zu sehen, die durch die Explosion entstanden sind. Es besteht die Befürchtung, dass auch die Hitzeschutzschicht beschädigt wurde. Sie schützt die Kommandokapsel beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor dem Verglühen. Auch weiß man nicht, ob die Fallschirme öffnen werden, um den freien Fall der Kommandokapsel vor der Wasserung abzubremsen. Während der Wiedereintrittsphase kommt es zum sogenannten Blackout, der Unterbrechung der Funksignale. Normalerweise dauert dieser drei Minuten. Jedoch dauert es mehr als vier Minuten, bis endlich über Funk die Bestätigung kommt, dass die Astronauten die Wiedereintrittsphase überstanden haben und noch am Leben sind. Nach der Wasserung im Pazifik werden die Astronauten an Bord des Flugzeugträgers USS Iwo Jima gebracht.
Hintergrund
Der zum Teil mit Original-Dialogen inszenierte Film, der auch im Lyndon B. Johnson Space Center gedreht wurde, ist der bis heute bekannteste Film über die NASA.Die Alternativbesetzung beinhaltete unter anderem John Cusack als John L. Swigert und als James A. Lovell. Es war übrigens der Wunsch des realen James A. Lovell, dass Costner die Rolle bekommen sollte, da er Lovell zur Zeit der Raummission sehr ähnlich sah, jedoch stand Regisseur Ron Howard bereits mit Tom Hanks im Gespräch, der sich persönlich immer für Raumfahrt interessiert hatte und in der Rolle einen Herzenswunsch sah.
Der echte James Lovell ist kurz als Kapitän des Schiffes zu sehen, der die Astronauten nach ihrer Landung begrüßt. Eigentlich sollte er den Admiral spielen, aber Lovell wollte nur den Rang eines Kapitäns, da er seine alte Uniform somit direkt dafür gebrauchen konnte und er nie Admiral gewesen ist.
Der Film zeichnet sich durch seine detailgetreue Nacherzählung der Ereignisse aus. Aus diesem Grund waren die Schauspieler oft bei den noch lebenden Originalcharakteren zu Besuch, drehten die schwerelosen Szenen in einem eine Parabel fliegenden Flugzeug, die Wahl der Schauspieler fiel vom Aussehen der Originalhandelnden auf ähnliche Schauspieler und der Kommandant der Mission Apollo 15 David Randolph Scott beriet das Filmteam professionell bei den Dreharbeiten.
Filmfehler
Obwohl der Film außerordentlich realistisch und detailgetreu ist, gibt es einige Unterschiede zu den wirklichen Abläufen:- Der Start der Saturn V ist nicht technisch korrekt dargestellt. Einige Punkte:
- Im Film ist zu sehen, wie die Besatzung über die Brücke (gantry) zum Raumschiff geht, während das Publikum ihnen applaudiert. In Wirklichkeit ist der Einstieg der Besatzung ins Raumschiff (crew ingress) rund zwei Stunden vierzig Minuten vor dem Start, d.h. das Publikum würde sich zwischen Einstieg und dem eigentlichen Start stundenlang langweilen. Zudem ist es sicher nicht möglich, aus mehreren Kilometern Entfernung einzelne Menschen in der Stahlkonstruktion 100 Meter über Grund auszumachen.
- Die Treibstoffpumpen laufen tatsächlich erst während der Zündungssequenz an. Im Film ist lang vor der Zündungssequenz im Cockpit ein Rumpeln zu hören, woraufhin die „Neulinge“ Haise und Swigert den „Veteranen“ Lovell ansehen, der sie mit der Bemerkung „Treibstoffpumpen“ beruhigt.
- Die Zündungssequenz der Saturn V beginnt 8,9 Sekunden vor dem Abheben (liftoff). Im Film macht der Countdown-Sprecher diese Ankündigung einige Sekunden zu spät.
- Die Zündung der Triebwerke erfolgt vor dem Abheben. Die Saturn V steht also für kurze Zeit mit voll laufenden Triebwerken auf der Startrampe (MLP, mobile launch platform), während sie von vier Rückhaltearmen (hold-down arms) am Abheben gehindert wird. (Der Sinn ist u.a., ein nicht korrekt zündendes oder nicht vollen Schub lieferndes Triebwerk und ähnliche Probleme schon vor dem Abheben erkennen zu können, also zu einer Zeit, wo noch problemlos abgebrochen werden kann.) Im Film erweckt der Countdown-Sprecher den Eindruck, die Zündung erfolge beim Abheben.
- Die Uhr im Cockpit, die beschriftet ist mit „MET“ (mission elapsed time, verstrichene Missionszeit), fängt beim Abheben an zu laufen. Im Film erfolgt das vor dem Abheben.
- Von den neun Schwenkarmen (swingarms), die vom Startversorgungsturm (LUT, launch umbilical tower) zur Rakete reichen, werden lang vor dem Start der oberste und die untersten drei beiseite rotiert. Die restlichen fünf Arme rotieren beim Abheben alle gleichzeitig weg von der Rakete. Im Film wird gezeigt, wie acht Arme kurz vor dem Abheben sich einer nach dem anderen von der Rakete lösen.
- Die Triebwerke der zweiten und dritten Stufe der Saturn V verbrennen Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff und erzeugen fast keine sichtbaren Flammen.
- Auch spätere Flugphasen sind nicht korrekt. So ist während des Einschusses in die Mondtransferbahn der Mond nicht zu sehen, während im Film das Manöver einen Viertel Umlauf zu spät erfolgt. Das Unglück erfolgt eine Stunde zu früh. Auch die während der Mondumrundung genannten Bahndaten sind unsinnig (zu geringe Höhe und Geschwindigkeit) und die beobachteten Formationen sind nicht korrekt.
- Im Film wurde die Saturn V mit dem Apollo-Raumschiff am 9. April 1970 zur Startrampe gerollt. Tatsächlich geschah dies jedoch schon am 15. Dezember 1969.
- Im Film wird gezeigt, wie sich die Familien von den Astronauten verabschieden, getrennt durch einen Streifen von ca. 5 Metern, um Ansteckungen oder Infektionen in letzter Minute zu verhindern. Diese Form des letzten Kontaktes zwischen Astronauten und Angehörigen wurde erst zur Zeit der Space-Shuttles eingeführt.
- Vor der Live-Übertragung wirft die Tochter von Lovell ein Beatles-Album auf das Bett. Dieses Album war zu diesem Zeitpunkt noch nicht am Markt. Es gibt zahlreiche weitere Anachronismen, so falsche Logos der NASA und von Rockwell, Aluminiumbierdosen und ähnliche kleinere Unstimmigkeiten.
Auszeichnungen
Apollo 13 erhielt 1996 zwei Oscars für den besten Schnitt und den besten Ton. Er war in sieben weiteren Kategorien nominiert. Ed Harris und wurden für ihr Mitwirken im Film als bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin nominiert. Weitere Nominierungen gab es in den Kategorien für die besten Spezialeffekte, das beste Szenenbild, die beste Musik, den besten Film und für das beste adaptierte Drehbuch.Kritiken
{{zitat| Ohne allzu viel Beiwerk als technisch brillante Pseudo-Dokumentation in Szene gesetzt. Frappierende Simulationen der tatsächlichen Ereignisse münden in eine triumphale Akklamation menschlichen Erfindungsgeistes und technischen Fortschritts, ohne allerdings die Vorgänge in zeitgeschichtliche und politische Zusammenhänge einzuordnen.|Lexikon des Internationalen Films}}Weblinks
Apollo 13 Apollo 13
아폴로 13
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Apollo 13 (Film)" (Stand:
Mon, Aug 4th 2008, 19:36)
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