BAT-21 – Mitten im Feuer

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Peter Markle

Drehbuch

  • George Gordon

Kamera

  • Mark Irwin

Schnitt

  • Stephen E. Rivkin

Produzent

  • Jerry Reed

Musik

  • Christopher Young

Erscheinungsjahr

1988

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Bat*21 Bat 21

Länge

105 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
BAT-21 – Mitten im Feuer (Bat*21 oder Bat 21) ist ein US-amerikanischer von Peter Markle aus dem Jahr 1988. William Charles Anderson und George Gordon schrieben das Drehbuch anhand eines Buches von William C. Anderson, das wahre Ereignisse schildert.

Handlung

Lt. Colonel Iceal Hambleton nimmt als Navigator eines Aufklärungsflugzeuges an einem Einsatz über Vietnam teil, um ein Flächenbombardement besser planen zu können. Sein Flugzeug wird von einer sowjetischen Flugabwehrrakete vom Typ SA-2 abgeschossen, er kann sich jedoch als einziger rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten.

Hambleton landet hinter feindlichen Linien und wird sofort vom Vietcong gejagt, da er ein Experte auf dem Gebiet von Raketen ist und Zugang zu geheimen Dokumenten hat. Per Funk kann er Kontakt mit dem Piloten einer "Cessna Skymaster 0-2" Captain Bartholomew Clark (Rufname: "Birddog") herstellen, während das Militär die Rettung organisiert. Dies erscheint allerdings unmöglich, da der Vietcong mit allen Mitteln versucht, diesen "dicken Fisch" gefangen zu nehmen. Ein Rettungsversuch bei einem kleinen Dorf scheitert, als der Hubschrauber in einen Hinterhalt gerät. Bei diesen Einsatz muss der "Chopper" aufgrund eines Treffers notlanden. Der Pilot und ein Besatzungsmitglied werden vor den Augen Hambletons erschossen, woraufhin das belebte Dorf mit Napalm bombardiert wird.

Hambleton entwickelt eine Methode, den eigenen Truppen seine Position und sein weiteres Vorgehen mitzuteilen, ohne dass der feindliche Vietcong durch Abhörmaßnahmen Kenntnis davon erlangt. Er entwirft eine Karte mit allen Golfplätzen der US-Basen, auf denen er regelmäßig spielt. Anhand dieser Entfernungsangaben kann sein derzeitiger Aufenthaltsort ermittelt werden.Anfangs gelingt es nicht, Hambleton zu retten. Der von ihm mit entworfene Bombenangriff steht inzwischen unmittelbar bevor. Er würde auch seine derzeitige Position treffen. Doch der Pilot Clark fliegt unter Missachtung seiner Befehle mit einem Bell UH-1 "Huey" in die Zone, in der sich Hambleton aufhält. Es gelingt ihm, den Lt.Colonel unter Feindfeuer aufzunehmen. Allerdings wird der Helikopter getroffen und Clark muss notlanden. Doch beide überleben den schweren Bombenangriff und werden im Finale von einem Fast Patrol Craft, einem Patrouillenboot, aufgenommen.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 21. Oktober 1988, die authentisch wirkenden Drehorte und die „Energie der Darstellungen“ würden hineinziehend wirken. Der Film sei schnörkellos und beinhalte keinen „Unsinn der metaphysischen Erkenntnise“ („lean, no-nonsense war film Hollywood used to make back before the subject became burdened with metaphysical insights“). Ebert fand es jedoch unglaubwürdig, dass Hambleton freizügig sein Radiogerät benutze obwohl er befürchte, vom Feind abgehört zu werden. Kritik von Roger Ebert, abgerufen am 6. August 2007

Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 21. Oktober 1988, der Film glorifiziere die amerikanischen Soldaten des Vietnamkriegs. Er sei ein Zwei-Personen-Drama, das man wegen der Darstellungen von Gene Hackman und Danny Glover „genießen“ könne. Der Film sei „smart“ – ähnlich würde ein Film mit Chuck Norris wirken, wenn Norris promovieren würde. Kritik von Rita Kempley, abgerufen am 6. August 2007

Hintergrund

Der Film wurde in Malaysia gedreht. Filming locations für Bat*21, abgerufen am 6. August 2007 Er spielte in den Kinos der USA ca. 3,97 Millionen US-Dollar ein. Box office / business für Bat*21, abgerufen am 6. August 2007

Quellen



Weblinks



Bat*21



Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "BAT-21 – Mitten im Feuer" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.