Basic Instinct
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- James Rebhorn
als Dr. McElwaine
- Aus nächster Nähe
- Bernard and Doris
- Candles on Bay Street
- Carlito’s Way
- Dem Himmel so fern
- Der Duft der Frauen (1992)
- Der talentierte Mr. Ripley
- Der talentierte Mr. Ripley
- Head of State
- Heart of Midnight – Im Herzen der Nacht
- Independence Day
- Meine Braut, ihr Vater und ich
- Pluto Nash – Im Kampf gegen die Mondmafia
- Schnee, der auf Zedern fällt
- Silkwood
- Tess und ihr Bodyguard
- The Game
- Unterwegs nach Cold Mountain
- Wenn Lucy springt
- White Sands – Der große Deal
- Wind
- Mitch Pileggi als Internal Affairs-Fahnder
- Daniel von Bargen als Lt. Marty Nilsen
- Stephen Tobolowsky
als Dr. Lamott
- Black Dog
- Born to be Wild – Saumäßig unterwegs
- Das Philadelphia Experiment
- Die Ex-Freundinnen meines Freundes
- Dr. Jekyll und Ms. Hyde
- Ein Vogel auf dem Drahtseil
- Fahr zur Hölle Hollywood
- Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag
- Garfield – Der Film
- Glimmer Man
- Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll
- Grifters
- Jagd auf einen Unsichtbaren
- Josh and S.A.M.
- Memento
- Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
- Mr. Magoo
- Murder in the First
- The Day the World Ended – Tod aus dem All
- Thelma & Louise
- Total verknallt in Tad Hamilton
- Und täglich grüßt das Murmeltier
- Wedlock
- Zum Ausziehen verführt
- Zurück aus der Hölle
- Wayne Knight als John Correli
- Dorothy Malone als Hazel Dobkins
- Leilani Sarelle als Roxy
- George Dzundza als Gus Moran
- Jeanne Tripplehorn als Dr. Beth Garner
- Sharon Stone
als Catherine Tramell
- Action Jackson
- Alpha Dog – Tödliche Freundschaft
- Antz
- Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell
- Beautiful Joe
- Begegnungen – Intersection
- Bobby (2006)
- Broken Flowers
- Casino
- Catwoman
- Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
- Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
- Cold Steel
- Diabolisch
- Die Muse
- Die totale Erinnerung – Total Recall
- Gloria (1999)
- Ich hab doch nur meine Frau zerlegt
- If I Had Known I Was a Genius
- Keiner kommt hier lebend raus
- Last Dance
- Moon Trek
- Na typisch!
- Nico
- Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige
- Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt
- Schneller als der Tod
- Simpatico
- Sleeping Dogs – Tagebuch eines Mörders
- Sliver
- Sphere – Die Macht aus dem All
- Stardust Memories
- The Mighty – Gemeinsam sind sie stark
- The Specialist
- The Third Identity – Im Bann der Macht
- The Year of Getting to Know Us
- Triple Trouble
- Verliebt in die Gefahr
- When a Man Falls in the Forest
- Women Love Women
- Michael Douglas
als Det. Nick Curran
- A Chorus Line
- Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
- Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
- Black Rain
- Coma
- Das China-Syndrom
- Der Geist und die Dunkelheit
- Der Rosenkrieg
- Der Schatten des Giganten
- Die WonderBoys
- Ein perfekter Mord
- Ein ungleiches Paar (2003)
- Eine Nacht bei McCool’s
- Eine verhängnisvolle Affäre
- Enthüllung
- Es bleibt in der Familie
- Hallo, Mr. President
- Ich, Du und der Andere
- King of California
- Sag kein Wort
- The Game
- The Sentinel – Wem kannst du trauen?
- Traffic – Macht des Kartells
- Wall Street (1987)
- Wie ein Licht in dunkler Nacht
Anzeige:
Regie
- Paul Verhoeven
Drehbuch
- Joe Eszterhas
Kamera
- Jan de Bont
Schnitt
- Frank J. Urioste
Produzent
- Alan Marshall
Musik
- Jerry Goldsmith
Erscheinungsjahr
1992Produktionsland
USAOriginalsprache
englischOriginaltitel
Basic InstinctLänge
123 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Der einstmals erfolgreiche Rocksänger Johnny Boz wird tot in seinem Haus in San Francisco gefunden. Mit einem weißen Seidenschal ans Bett gefesselt, wurde das Opfer beim Sex mit einem Eispickel regelrecht abgeschlachtet. Schnell steht die Freundin des Ermordeten, die schöne und reiche Schriftstellerin Catherine Tramell, im Fokus der polizeilichen Ermittlungen. Sie hatte Monate zuvor ein Buch veröffentlicht, in dem ihre Romanfigur – ein ehemaliger Rockstar – mit einem Eispickel ermordet wird.Detective Nick Curran ist fasziniert von der geheimnisvollen und eiskalten blonden Schönheit, die Männern wie Frauen nicht abgeneigt ist und anscheinend jedes Detail aus seiner Vergangenheit kennt. Curran lässt sich auf eine heiße Affäre mit Catherine ein und erfährt, dass im nächsten Buch der Schriftstellerin ein Polizist das Zeitliche segnen wird.
Nach und nach stellt sich heraus, dass Tramell im College ein Verhältnis mit Currans Ex-Freundin und Psychotherapeutin Beth hatte, welche später von Curran erschossen wird. Außerdem stand Tramell im Verdacht, ihre Eltern durch Sabotage an der Yacht der Familie ermordet zu haben.
Nachdem sie ihr Buch geschrieben hat, will sie auch Curran ermorden, entschließt sich jedoch in letzter Minute dagegen.
Entstehungsgeschichte
Schon beim Start der Dreharbeiten im April 1991 sorgte Paul Verhoevens Erotik-Thriller für Aufsehen. Der niederländische Regisseur hatte sich vor Drehstart mit zahlreichen Schwulen- und Lesbenvereinigungen in San Francisco zusammengesetzt, um das skandalträchtige und drei Millionen US-Dollar teure Drehbuch von Joe Eszterhas (Music Box – Die ganze Wahrheit) zu entschärfen. Als diese jedoch forderten, dass Plot und Charaktere drastisch verändert werden sollten, gab Verhoeven die Zusammenarbeit mit ihnen auf. Dies sollte sich rächen: schon am ersten Tag der Dreharbeiten kamen über 150 Demonstranten und machten das Filmen mit ihren lautstarken Parolen zur Farce. Die Produzenten klagten underwirkten, dass sich die Demonstranten von nun an 300 Fuß vom Set entfernt halten mussten – allerdings durchbrachen schon bald zwei Dutzend die Absperrungen und wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.vgl. Dokumentation auf der Doppel-DVD Basic Instinct. Kinowelt Home Entertainment, 2002.Rezeption
Die kostenlose PR vor dem Kinostart hielt, was sie versprach: Verhoevens Basic Instinct sorgte mit seinen freizügigen Sexszenen für einen regelrechten Hollywood-Tabubruch. Auch deftige Gewaltszenen waren vorhanden, und so brach der spannungsgeladene Erotikthriller in den USA rasch die 100-Mio.-US-Dollar-Grenze und spielte weltweit mehr als 352 Mio. US-Dollar ein.vgl. Einspielergebnisse in der Internet Movie Database (engl.; aufgerufen am 22. April 2005) Sharon Stone erlangte für ihr Spiel als leidenschaftliche, undurchschaubare und unwiderstehliche Femme fatale Catherine Tramell über Nacht Weltruhm. Sehr bekannt ist die Szene, in der Stone den ermittelnden Polizisten einen Blick auf ihre geöffneten Schenkel erlaubt. Diese Szene wurde vom Regisseur persönlich ins Skript geschrieben. Stone stimmte ihr zu und schenkte Verhoeven zudem ihren Slip, den sie vor dem Dreh ausgezogen hatte.vgl. Beddies, Peter: Paul Verhoeven. In: Die Welt, 18. Juni 2007, Ausg. 139/2007, S. 29 Stone dementiert allerdings diese Version und gab bekannt, vom Regisseur reingelegt worden zu sein.vgl. Boedecker, Sven: „Ich bin der Eispickel“. In: SonntagsZeitung, 8. August 2004, S. 41Der weltweite Erfolg von Basic Instinct zog eine große Anzahl weiterer Erotikthriller nach sich, darunter Phillip Noyces Sliver (1993), ebenfalls mit Sharon Stone in der Hauptrolle besetzt, oder Fair Game (1995) mit Cindy Crawford. Diese Filme konnten jedoch nicht an den Erfolg von Basic Instinct anknüpfen.
Kritiken
- „Effektvoll inszenierter Skandal-Thriller von Paul Verhoeven.“ (Rhein-Zeitung)
- „Kein Film sorgte 1992 weltweit für ähnlichen Wirbel wie Paul Verhoevens ('Die totale Erinnerung') perfekter Erotikthriller um Obsessionen und menschliche Abgründe. Sharon Stone ('Verliebt in die Gefahr') katapultierte sich mit ihrer mutigen und freizügigen Rolle als eiskalter Todesengel zu Starruhm. An ihrer Seite verblaßt selbst Superstar Michael Douglas ('Der Rosen-Krieg'). Bereits jetzt gelten die expliziten, explosiven Sexszenen als Klassiker, doch auch das kühn konstruierte Whodunnit und die schockierenden Gewaltmomente halten jeden Vergleich stand.“ (VideoWoche)
- „Ein effektvoll inszenierter erotischer Thriller.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)
- „Es geht in diesem in Hitchcockscher Manier nach dem Suspensemuster gestrickten Film weniger um plausibles Erzählen als vielmehr um die genau kalkulierte Fesselung des Publikums um raffiniert gestaltete Sex- und Gewaltszenen und ein vom „Total Recall“-Regisseur Paul Verhoeven routiniert eingebrachtes Handlungstempo.“ (Zoom)
- "„Basic Instinct“ reiht sich in die Orgien von Brutalität und Menschenverachtung ein, die der Zuschauer von einem auf Hochglanz polierten amerikanischen Actionkino leider nur zu sehr und in steigendem Maße gewohnt ist. So gesehen bietet der Film absolut nichts Neues und Unerwartetes. Michael Douglas agiert wie vor 20 Jahren in der Fernsehserie „Straßen von San Francisco“. Einzig im Gedächtnis bleibt die wunderbar beherrschte und perfekt durchstilisierte Charakterstudie von Sharon Stone, die zu den Anthologiestücken der Frauendarstellungen in der amerikanischen Filmgeschichte besserer Zeiten hinzugezählt werden mag. Ihr hätte man ein angemesseneres Umfeld gewünscht.“ (Fischer Film Almanach)
Anmerkungen
- Basic Instinct ist einer der Filme, die in Deutschland ungeschnitten in einer FSK-Freigabe ab 16 erschienen sind. Die amerikanische Kinoversion ist um etwa eine Minute kürzer.
- , Michelle Pfeiffer und Greta Scacchi lehnten die Rolle der Catherine Tramell ab. wurde die Rolle ebenfalls angeboten, Mariel Hemingway und spielten für die Rolle vor. Die schwedische Schauspielerin Lena Olin war ebenfalls an der Rolle interessiert, lehnte aber die Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Verhoeven ab. Emma Thompson, die zugunsten des Films Wiedersehen in Howards End auf ihr Mitwirken in Basic Instinct verzichtete, entgegnete später humorvoll: „Soweit ich das in Sharon Stones Liebesszene in 'Basic Instinct' sehen kann, formten sie ihren Körper aus haltbarem Plastilin. Sie reitet Michael Douglas wie einen Esel, und nicht ein Zoll an ihrem Körper bewegte sich. Wäre das mir passiert, wären da einige Dinge gewesen, die mir wahrscheinlich ins Auge geflogen wären.“
Fortsetzung
Im Jahr 2005 entstand eine Fortsetzung, in der Sharon Stone erneut in die Rolle der Catherine Tramell schlüpft. Der Thriller, bei dem Michael Caton-Jones Regie führte und in weiteren Rollen David Morrissey, Charlotte Rampling und David Thewlis zu sehen sind, startete Ende März 2006 unter dem Titel Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell in den deutschen Kinos. Bei einem dritten Teil will Sharon Stone Regie führen und die männlichen Hauptdarsteller aus Teil 2 engagieren.Auszeichnungen
Die Kritik war über Paul Verhoevens Film gespaltener Meinung. So gab es neben einer Nominierung Sharon Stones für den Golden Globe auch mehrere Nominierungen für die Goldene Himbeere, die die schlechtesten Leistungen des Filmjahrs prämiert. Für den Oscar nominiert wurden Jerry Goldsmiths Filmmusik und der Cutter Frank J. Urioste.Oscar 1993
Nominiert in den Kategorien- Bester Schnitt
- Beste Filmmusik
Golden Globe 1993
Nominiert in den Kategorien- Beste Hauptdarstellerin - Drama (Sharon Stone)
- Beste Filmmusik
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1992
- nominiert für die Goldene Palme als bester Film
MTV Movie Awards 1993
Gewonnen- Beste Darstellerin (Sharon Stone)
- Begehrenswerteste Frau (Sharon Stone)
Nominiert in den Kategorien
- Bester Film
- Bester Darsteller (Michael Douglas)
- Bestes On-Screen Duo (Michael Douglas und Sharon Stone)
Goldene Himbeere 1992
Nominiert in den Kategorien- Schlechtester Schauspieler (Michael Douglas)
- Schlechteste Neuentdeckung (Sharon Stone, obwohl sie schon in zwei Dutzend anderen Filmen zuvor mitgewirkt hatte)
- Schlechteste Nebendarstellerin (Jeanne Tripplehorn)
Literatur
- Richard Osborne: Basic Instinct: Der Roman zum Film. Lübbe, Berg.-Gladbach 1992, ISBN 3404134443
- Richard Osborne, Joe Eszterhas: Basic instinct: a novel. Penguin, New York 1992, ISBN 0451172434 (engl. Ausgabe)
- Gebhard Hölzl, Thomas Lassonczyk: Sharon Stone: Mit „Basic Instinct“ zum Erfolg. Heyne, München 1995, ISBN 3453065514 (S. 113-124, 230)
- Anselm C. Kreuzer: Filmmusik - Geschichte und Analyse. Lang, Frankfurt 2003 ISBN 3-631-51150-7 (S. 119-221)
Einzelnachweise
Weblinks
Instint bàsic
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Basic Instinct" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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