Belle Epoque
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Michel Galabru
als Danglard
- Asterix und Obelix gegen Caesar
- Der Gendarm vom Broadway
- Der Gendarm von Saint Tropez
- Der Puppenspieler
- Ein Käfig voller Narren
- Ein mörderischer Sommer
- Ein Pauker zum Verlieben
- Hasch mich, ich bin der Mörder
- Louis und seine verrückten Politessen
- Louis, der Geizkragen
- Louis’ unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen
- Subway
- Gabino Diego als Juanito
- Fernando Fernán Gómez als Don Manolo
- Maribel Verdú als Rocio
- Miriam Díaz Aroca als Clara
- Ariadna Gil als Violeta
- Penélope Cruz
als Luz
- All die schönen Pferde
- Alles über meine Mutter
- Bandidas
- Blow
- Chromophobia
- Corellis Mandoline
- Das Mädchen deiner Träume
- Don’t Move
- Elegy
- Fanfan der Husar (2003)
- Gothika
- Head in the Clouds
- Jamon Jamon
- Lieber gestern als nie …
- Live Flesh – Mit Haut und Haar
- Masked and Anonymous
- Noel
- Sahara – Abenteuer in der Wüste
- Talk of Angels
- The Good Night
- Vanilla Sky
- Vicky Cristina Barcelona
- Virtual Nightmare – Open Your Eyes
- Volver – Zurückkehren
- Waking Up in Reno
- Wer liebt, lebt gefährlich
- Woman on Top
- Jorge Sanz als Fernando
Anzeige:
Regie
- Fernando Trueba
Drehbuch
- Fernando Trueba
Kamera
- José Luis Alcaine
Schnitt
- Carmen Frías
Produzent
- Fernando Trueba
Musik
- Antoine Duhamel
Erscheinungsjahr
1992Produktionsland
SpanienOriginalsprache
SpanischOriginaltitel
Belle epoqueLänge
110 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Film spielt in Spanien Anfang 1931, kurz vor Ausrufung der Zweiten Spanischen Republik. Der junge Soldat Fernando desertierte aus der spanischen Armee und irrt durchs Land. In einem Dorf kommt er bei dem einsamen Don Manolo unter. Don Manolo lebt in Erwartung seiner vier Töchter, die aus Madrid anreisen werden. Seine Ehefrau ist Opernsängerin und auf Auslandstournee. Als der Tag der Anreise gekommen ist, soll Fernando abreisen und geht gemeinsam mit Don Manolo zum Bahnhof. Als Fernando die vier hübschen Töchter Clara, Violeta, Rocio und Luz aus dem Zug steigen sieht, verliebt er sich in die jüngste Tochter Luz und entschließt sich zu bleiben. Die vier jungen Frauen stürzen den jungen Mann in diverse Gefühlsverwicklungen. Zunächst verführt ihn auf einem sfest Violeta. Violeta benutzt Fernandos Uniform als Karnevalskostüm, während die vier Frauen Fernando als Dienstmädchen hergerichtet hatten. Violeta dreht das Männer-Frauen-Verhältnis um. Fernando verliebt sich in sie, muss aber am nächsten Tag, als er Don Manolo seine Liebe zu dessen Tochter gesteht, erfahren, dass diese lesbisch sei und ihn niemals heiraten werde.Die zweitjüngste Tochter Rocio soll reich verheiratet werden. Der künftige Ehemann steht jedoch unter der Fuchtel seiner erzkatholischen Mutter. Dies führt zu zahlreichen Konflikten. Fernando wird Zeuge eines dieser Konflikte und tröstet Rocio, die sich ihm hingibt. Wieder verliebt sich Fernando aufs Neue, muss aber erkennen, dass Rocio die gute Partie nicht aufgeben und den vertrottelten reichen Muttersohn dennoch heiraten will.
Die älteste Tochter Clara ist seit einem Jahr Witwe. Ihr Ehemann war im Fluss des Ortes bei einem Picknick ertrunken. Clara verzehrt sich nach körperlicher Liebe. Als sie mit Fernando am Fluss spazieren geht, verführt sie Fernando. All diese erotischen Verwicklungen entgehen nicht der jungen Luz, die sich auch schon auf den ersten Blick in Fernando verliebt hatte. Nach den Verirrungen der letzten Wochen gesteht Fernando der hübschen Luz schließlich seine Liebe, die bereits am Bahnhof begonnen hatte, und es folgt die Heirat der beiden. Die drei anderen Töchter verabschieden sich wieder in die Großstadt. Die zurückkehrte Mutter nimmt das junge Ehepaar mit auf eine weitere Konzertreise in die USA und Don Manolo bleibt wieder allein zurück.
Rezeption
Der Film erlebte seine Premiere im Dezember 1992 in Spanien und wurde zum größten Erfolg des Jahres 1993. Der jungen Penélope Cruz brachte der Film den internationalen Durchbruch. In Deutschland erlebte der Film seine Premiere im Februar 1993 im Wettbewerb der Berlinale und kam im Dezember 1993 in die Kinos.Kritiken
- Fischer Filmalmanach 1994: Eine beschwingte erotische Komödie, deren Dialoge scharfzüngig utopische Entwürfe, soziale Kritik, politische Hoffnungen und erotische Entdeckungen formulieren. Von Kameraarbeit, Dekor und Kostümen her ein Genuß, der sich in der Schauspielerführung fortsetzt.
Auszeichnungen
In Spanien erhielt der Film 1993 neun Goya-Preise, darunter in den Kategorien bester Film, bester Regisseur und drei Schauspielerpreise.1994 erhielt der Film den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film, 1995 den BAFTA Award in der Kategorie bester ausländischer Film.
Er nahm außerdem am Wettbewerb der Berlinale 1993 teil, ging bei der Preisvergabe jedoch leer aus.
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Belle Epoque (Film)" (Stand:
Wed, Apr 2nd 2008, 20:53)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
