Brazil
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Simon Jones als Verhaftungsbeamter
- Ian Richardson als Mr. Warrenn
- Peter Vaughan als Mr. Helpmann
- Terry Gilliam als Rauchender Mann bei den Shang-ri La Towers
- Ray Cooper als Techniker
- Jim Broadbent
als Dr. Jaffe
- Art School Confidential
- Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns
- Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
- Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005)
- Ein Fall für die Borger
- Fräulein Smillas Gespür für Schnee
- Gangs of New York
- Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis
- In 80 Tagen um die Welt (2004)
- Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
- Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
- Iris
- Life is Sweet
- Little Voice
- Mit Schirm, Charme und Melone
- Moulin Rouge (2001)
- Nicholas Nickleby (2002)
- Prinzessin Caraboo
- Robots
- Superman IV – Die Welt am Abgrund
- Topsy-Turvy – Auf den Kopf gestellt
- Vanity Fair (2004)
- Vera Drake
- Wilder Zauber
- Michael Palin als Jack Lint
- Bob Hoskins
als Spoor
- Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden
- Beyond the Sea – Musik war sein Leben
- Cotton Club
- Cousine Bette
- Der Chaoten-Cop
- Die Hollywood-Verschwörung
- Die letzte Offensive
- Doomsday
- Duell – Enemy at the Gates
- Falsches Spiel mit Roger Rabbit
- Felicia, mein Engel
- Hook
- Johannes XXIII. – Für eine Welt in Frieden
- Lady Henderson präsentiert
- Manhattan Love Story
- Meerjungfrauen küssen besser
- Michael (1996)
- Mona Lisa
- Nixon
- Paris, je t’aime
- Royal Flash
- Selima und John
- Stay
- Super Mario Bros.
- Tod im Spiegel
- Unleashed – Entfesselt
- Vanity Fair (2004)
- Ian Holm
als Mr. M. Kurtzmann
- 18 Stunden bis zur Ewigkeit
- Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
- Beautiful Joe
- Big Night
- Brüll den Teufel an
- Chromophobia
- D-Day – Entscheidung in der Normandie
- Dance with a Stranger
- Das fünfte Element
- Das süße Jenseits
- Der Herr der Ringe: Die Gefährten
- Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
- Die Prophezeiung
- Die Stunde des Siegers
- Eine andere Frau
- EXistenZ
- From Hell
- From Hell
- Garden State
- Hamlet (1990)
- Henry V.
- Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß
- Jesus von Nazareth
- Kafka
- King George – Ein Königreich für mehr Verstand
- Lebe lieber ungewöhnlich
- Lord of War – Händler des Todes
- Maria Stuart, Königin von Schottland
- Marschier oder stirb
- Mary Shelleys Frankenstein
- Nacht über Manhattan
- Naked Lunch
- Nikolaus und Alexandra
- Robin und Marian
- S.O.S. Titanic
- The Day After Tomorrow
- The Treatment
- The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
- Time Bandits
- Katherine Helmond als Mrs. Ida Lowry
- Kim Greist als Jill Layton
- Robert De Niro
als Archibald „Harry“ Tuttle
- 15 Minuten Ruhm
- 1900
- Angel Heart
- Arthur und die Minimoys
- Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen
- Casino
- City by the Sea
- Cop Land
- Der Fan (1996)
- Der gute Hirte
- Der letzte Tycoon
- Der Pate – Teil II
- Der Sternwanderer
- Die Abenteuer von Rocky & Bullwinkle
- Es war einmal in Amerika
- Fesseln der Macht
- Godsend
- Godsend
- Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
- Große Erwartungen
- Große Erwartungen
- Große Haie – Kleine Fische
- Heat (1995)
- Hexenkessel (1973)
- Hide and Seek (2005)
- In den Straßen der Bronx
- Jackie Brown
- Jacknife
- Kap der Angst
- King of Comedy
- Makellos
- Marvins Töchter
- Mary Shelleys Frankenstein
- Meine Braut, ihr Vater und ich
- Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich
- Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht
- Mission
- New York, New York
- Night and the City
- Reine Nervensache
- Reine Nervensache 2
- Ronin
- Schuldig bei Verdacht
- Sein Name ist Mad Dog
- Showtime
- Sleepers
- Stanley und Iris
- Taxi Driver
- The Bridge of San Luis Rey
- The Score
- The Untouchables – Die Unbestechlichen
- This Boy’s Life
- Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
- What Just Happened?
- Wie ein wilder Stier
- Wir sind keine Engel (1989)
- Zeit des Erwachens
- Jonathan Pryce
als Sam Lowry
- Brothers Grimm
- Das Halsband der Königin (2001)
- De-Lovely – Die Cole Porter Story
- Der Morgen stirbt nie
- Der Tag, an dem Christus starb
- Die Abenteuer des Baron Münchhausen
- Die Bibel – David
- Ein verlockendes Spiel
- Er? Will! Sie Nicht?
- Evita
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik
- Glengarry Glen Ross
- Jumpin’ Jack Flash
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Reise der Verdammten
- Stigmata
- Victoria & Albert
- Was Mädchen wollen
- Zeit der Unschuld
Anzeige:
Regie
- Terry Gilliam
Drehbuch
- Tom Stoppard
Kamera
- Roger Pratt
Schnitt
- Julián Doyle
Produzent
- Arnon Milchan
Musik
- Michael Kamen
Erscheinungsjahr
1985Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
englischOriginaltitel
BrazilLänge
136 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Sam Lowry ist ein kleiner Angestellter im Archiv des allmächtigen „Ministeriums für Information“ (M.O.I.) in einer düsteren, bürokratisierten Welt. Seine einflussreiche Mutter bestimmt seine Karriere und sein Leben, soweit es ihr möglich ist. Die einzige Fluchtmöglichkeit aus dieser Dystopie bieten ihm seine Träume.Durch einen Druckfehler kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung, bei der anstatt eines als „Terrorist“ gesuchten Freiberuflers namens Tuttle, der sich dem alles beherrschenden Bürokratieapparat dieser Gesellschaft entzieht, ein Familienvater namens Buttle verhaftet wird. Sam wird die bürokratische Nachbearbeitung dieses Irrtums aufgetragen, dabei begegnet er der Frau aus seinen Träumen. Infolge dessen stolpert er durch eine chaotischer werdende Welt aus Terrorismus, Bürokratie, Schönheitsoperationen, Technologie, Alpträumen und Folter, an dessen Ende er seinen Verstand verliert.
Anmerkungen
Terry Gilliam, der Regisseur des Films, äußert sich zu dem Film in einem Interview (Ausschnitte aus einem Interview während der South Bank Show, gefilmt am 29. Juni 1991):- „Brazil war ein Film, der schon seit Jahren in meinem Kopf saß, ich meine seit ungefähr 10 Jahren dachte ich über Dinge wie diese nach. Auf einer einfachen Ebene war dieser Film reinigend für mich. Er handelt wohl vor allen Dingen über meine eigenen Frustrationen und meine anscheinende Unfähigkeit, zu erreichen, was ich erreichen möchte und meine Unfähigkeit, ein System wirkungsvoll zu treffen, welches gänzlich falsch ist. Die Ängste von Brazil betreffen eigentlich nicht die Gefahr, die Welt könnte uns wegen des Systems aus den Fingern gleiten, denn wir sind ja das System. Worum es in Brazil wirklich geht, ist, dass das System nicht aus großartigen Führern besteht, oder aus großartigen Maschinisten, die es kontrollieren. Es besteht aus einzelnen Menschen, die einfach ihren Job tun, als kleines Zahnrad und Sam beschließt ein kleines Zahnrad zu bleiben und letztendlich zahlt er den Preis dafür.“
- „Auf der anderen Seite merkte ich, dass es ein Wunschbild gibt, das sagt, wenn wir alle unseren kleinen Beitrag leisten, würde die Welt eines Tages besser werden. Dann gibt es auch die Pessimisten die meinen: ‚Genug von diesem Geschwätz, es macht sowieso keinen Unterschied, am Ende stürzen wir wie die Lemminge die Klippe runter‘. Daraus ergab sich die Frage:‚Wie entkommst du denn dieser Welt?‘ und Sam entkommt ihr, indem er wahnsinnig wird. Ich begann diesen Film mit der Frage im Hinterkopf, ob man einen Film machen könne, bei welchem das Happy End ist, dass jemand verrückt wird?...“
Kritiken
{{Zitat|Die Geschichte wird in einer Mischung aus surrealistischen Traumvisionen, rasanten Action-Turbulenzen und bitterböser Satire erzählt: Kino als Geisterbahnfahrt. Perfekt inszeniert, aber allzu sehr auf Überwältigung der Sinne setzend.|Lexikon des Internationalen Films}}Hintergründe
Brazil ist eine düstere, kafkaeske Dystopie, die sich der Stilmittel der n Komödie bedient.Dem damaligen Chef von Universal Studios, Sid Sheinberg, war das hoffnungslose Ende des Films zu düster und er wollte eine Version mit einem Happy End herausbringen.Der Streit zwischen Gilliam und Sheinberg eskalierte und gipfelte in einer ganzseitigen Anzeige im Branchenblatt Variety, in der Gilliam Sheinberg mit den folgenden Worten zur Freigabe des Films aufforderte:Wann wollen sie denn eigentlich meinen Film BRAZIL veröffentlichen?
Terry Gilliam.“
Als Resultat der Streitigkeiten existiert Brazil in 3 verschieden langen Fassungen: der „normalen“ Fassung mit 134 Minuten, einem 142 Minuten langen Director's Cut (NTSC-Laufzeit) und einer nur im amerikanischen Fernsehen gezeigten Fassung (der sogenannten „Love Conquers All“-Version, auch Sheinberg Edit genannt), die nach der „Bearbeitung“ nur noch 94 Minuten zählt. Herausgeschnitten wurden zahlreiche Szenen, die dem Verleih zu negativ erschienen, sowie der Schluss, der das „Happy End“ als Traum-Flucht des gefolterten Sam Lowry enthüllt.
Ursprünglich war als Titel „1984 and ½“ vorgesehen − eine Anspielung sowohl auf George Orwells berühmten Roman als auch auf Federico Fellinis Film 8½ − ein Einspruch der Erben Orwells verhinderte dies jedoch.
Der endgültige Titel ist eine Anspielung auf die Samba „Brazil“ (original Aquarela do Brasil) von Ary Barroso (1939), die in einer Version von Geoff Muldaur die Titelmelodie des Films bildet.
Auszeichnungen
Der Film war bei der Oscarverleihung 1986 in den Kategorien Bestes Originaldrehbuch und Beste Art Direction nominiert.Bei den Los Angeles Film Critics Association Awards gewann der Film 1985 in den Kategorien Bester Film, Bestes Drehbuch und Beste Regie.
Weblinks
- Informationen und Kritik auf filmstarts.de
- Interview mit Gilliam über Brazil (englisch)
- Über die Visualisierung von Brazil (englisch)
BrazilBrazil
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Brazil" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 07:42)
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