Con Air

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Simon West

Drehbuch

  • Scott Rosenberg

Kamera

  • David Tattersall

Schnitt

  • Glen Scantlebury

Produzent

  • Jerry Bruckheimer

Musik

  • Mark Mancina

Erscheinungsjahr

1997

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Con Air

Länge

Uncut-DVD Minuten

Altersfreigabe (FSK)

18 Jahre
Con Air (engl. für Convict „Sträfling, Zuchthäusler“) ist ein US-amerikanischer Action-Thriller des Regisseurs Simon West aus dem Jahr 1997.

Handlung

Cameron Poe, ein hochdekorierter Army Ranger, tötet während eines Streites unabsichtlich einen Mann, um seine schwangere Frau Tricia zu beschützen. Er wird daraufhin wegen Totschlags zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt. Tricia hält zu ihm, doch seine kleine Tochter kennt ihren Vater nur von Briefen und Fotos, da sie ihn nicht bei den finsteren Gestalten im Gefängnis sehen soll.

Acht Jahre später wird Cameron mit einem Gefangenentransportflugzeug nach Louisiana überstellt, um von dort aus entlassen zu werden. Die meisten übrigen Passagiere sind jedoch auf dem Weg in ein neues Hochsicherheitsgefängnis, so dass sich ein sehr elitärer Club berühmter Gewaltverbrecher an Bord befindet. Einige von ihnen, allen voran der hochintelligente Cyrus „der Virus“ Grissom, wollen das Flugzeug entführen und zur Landung auf einem einsamen Flugplatz in der Wüste zwingen. Ein südamerikanischer Drogenbaron, dessen Sohn dabei ebenfalls befreit werden soll, hat den Sträflingen die Weiterreise ins sichere Ausland und viel Geld versprochen. Die gewaltsame Übernahme des Flugzeugs gelingt, doch ein als Gefangener getarnter Drogenfahnder hat entgegen allen Anweisungen seine eigene Waffe an Bord geschmuggelt. Er will eingreifen, wird aber von Cyrus Grissom erschossen.

Als die brisante Lage am Boden bekannt wird, bereitet Duncan Malloy, der rachsüchtige Vorgesetzte des Undercover-Agenten, den Abschuss des Flugzeugs durch eine Hubschrauberstaffel der Armee vor. US-Marshal Vince Larkin, der eigentlich Zuständige für die Sicherheitsüberwachung dieses Fluges, will sich das Heft aber nicht aus der Hand nehmen lassen. Er sucht nach einer Lösung, bei der die Unschuldigen gerettet werden können – als er Camerons Akte durchblättert, glaubt er mit Recht, einen Verbündeten an Bord gefunden zu haben.

Larkin schafft es, zusammen mit einem Einsatzkommando der Polizei rechtzeitig auf dem einsamen Flugplatz einzutreffen. Doch eine Festnahme der Verbrecher scheitert ebenso spektakulär wie deren Treffen mit den Südamerikanern. Der Flug geht weiter. Cameron gelingt es, die Herrschaft über das Cockpit zu erobern und Larkin verhindert in letzter Sekunde den Abschuss des Flugzeugs. Bis zum nächsten Flugplatz reicht aber der Treibstoff nicht mehr und es kommt zur Bruchlandung – mitten auf dem berühmten Las Vegas Strip. Dort liefern sich Cameron Poe und Vince Larkin eine letzte waghalsige Verfolgungsjagd mit Cyrus und seinen Kumpanen.

Zum Schluss haben (bis auf eine kleine, unheilversprechende Ausnahme) alle Bösewichter ihr verdientes Ende gefunden und Cameron trifft endlich seine Familie. Allerdings macht er nun doch keinen guten ersten Eindruck auf seine Tochter: Verdreckt, zerzaust und abgerissen sieht er schlimmer aus als alles, was sie bei einem Besuch im Gefängnis je zu sehen bekommen hätte.

Hintergründe

Der Gefangenentransport per Flugzeug basiert auf der Organisation Justice Prisoner and Alien Transportation System des United States Marshals Service. Die Szenen auf dem Flugplatz in der Wüste wurden auf ehemaligem Militärgelände in Wendover gedreht.

Kritik

Nick Hilditch fasst die Stärken und Schwächen des Films im Archiv auf der Webseite der BBC so zusammen: das Ensemble der Hauptdarsteller ist zum großen Teil im Independentfilm beheimatet und wäre jederzeit in der Lage, Stoff mit dem Prädikat "besonders wertvoll" abzuliefern. Doch dafür gibt es noch genug andere Gelegenheiten; in diesem fulminanten Blockbuster haben die Jungs einfach nur Spass. Und dem Zuschauer bleibt keine Zeit, den Mangel an Tiefsinn und Substanz zu betrauern, wenn er zusieht, wie ein Flugzeug mitten ins Herz von Las Vegas kracht.

Auszeichnungen

Der Film erhielt zwei Oscar-Nominierungen, für die Kategorien Bester Filmsong und Bester Ton, sowie die Goldene Himbeere in einer Sonderkategorie, für die bisher nur ein einziges Mal überhaupt Kandidaten vorgeschlagen wurden: Rücksichtsloseste Missachtung von Menschenleben und öffentlichem Eigentum. Den Preis erhielt der Film für Bruchlandungsszene in Las Vegas.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Con Air" (Stand: Sat, Apr 26th 2008, 23:43) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.