Condorman

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Charles Jarrott

Drehbuch

  • Marc Stirdivant

Kamera

  • Charles F. Wheeler

Schnitt

  • Gordon D. Brenner

Produzent

  • Jan Williams

Musik

  • Henry Mancini

Erscheinungsjahr

1981

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Condorman

Länge

90 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

6 Jahre
Condorman ist eine Disney-Actionkomödie aus dem Jahr 1981 mit Michael Crawford in der Hauptrolle. Der Film lehnt sich an den Roman Spaghetti mit blauen Bohnen (Originaltitel: The Game of X) des amerikanischen Autors Robert Sheckley an und kann als dessen Adaption angesehen werden. Er ist eine Parodie auf die James-Bond-Filmreihe.

Handlung

Woodrow Wilkins, ein amerikanischer Comiczeichner, widmet sich mit voller Hingabe seinen Superhelden, die in seinen Heften Millionen von Kindern verzücken. Seine Lieblingsfigur ist aber Condorman, ein Geheimagent, der mit den verrücktesten Fahrzeugen und Hilfsmitteln gegen das Böse kämpft. Woodys Anspruch besteht darin, dass Condorman ausschließlich Abenteuer erleben soll, die auch in der realen Welt möglich wären. Aus diesem Grund versucht Woody - verkleidet als Condorman - zu Beginn des Films, vom Eiffelturm in Paris aus ein waghalsiges Flugmanöver mit selbstgebauten Schwingen, das allerdings in den kalten Fluten der Seine endet.

Woody wird von seinem Freund Harry, einem Agenten der CIA, dafür angeworben, einen Austausch von Papieren mit einer sowjetischen Agentin durchzuführen, die nur unter dem Spitznamen "der Bär" fungiert. Der Amerikaner führt sich in einem Istanbuler Restaurant allerdings ganz und gar nicht geheim auf, was allerdings daran liegt, dass andere Agenten den Austausch verhindern wollen. Mit mehr Glück als Verstand schlagen sich Woody und die Agentin Natalia aber gegen die Feinde durch. Woody verliebt sich in die schöne "Kollegin", die aber im Dunkel der Nacht wieder verschwindet, jedoch nicht, ohne Woody nach seinem Codenamen zu fragen. Sofort entscheidet sich Woody für seine Lieblingsfigur - 'Condorman'.

Kurze Zeit später entscheidet sich Natalia, überzulaufen und verlangt als Eskorte ausdrücklich ihren Kollegen aus Istanbul mit dem Namen Condorman. Nachdem die CIA recherchiert hat, wer das überhaupt ist, stellt Woody die Forderung, dass er für die Befreiungsaktion entsprechende "Materialien" zur Verfügung gestellt bekommt:

  • ein auf "alt" getrimmter bewaffneter Rennwagen, der auf Knopfdruck zum Luftkissenboot wird
  • "Düsenrohre", die man auf das Seil eines Sessellifts setzen kann und so den Berg erklimmt
  • ein Schnellboot mit Laserwaffen
  • diverse andere Gimmicks


Nachdem sich die CIA zähneknirschend darauf einlässt, folgt ein wilder Ritt quer durch Europa, wobei die eigentliche Befreiungsaktion in Jugoslawien beginnt. Es folgt eine Jagd über die Alpen, bis das große Finale in Monaco wartet. Die russischen Agenten Krokov und Morovich versuchen dabei alles, um Natalia wieder in ihre Finger zu bekommen.

Kritiken

  • "(...); etwas alberne Bond-Paraphrase, da das packende Thema fehlt, doch reizt die Disney-Naivität die Lachmuskeln." (Wertung: 2½ Sterne = überdurchschnittlich) - Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 135


  • "Anspruchsloser, aber aufwendiger und streckenweise amüsanter Unterhaltungsfilm, der als Persiflage auf Agentenfilme und naive Feindklischees gesehen werden kann, aber weitgehend an den Bedürfnissen des jungen Zielpublikums vorbeigeht." - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997


DVD-Veröffentlichung

  • Condorman. Buena Vista Home Entertainment 2006 – britische Pal-Region-2-DVD mit deutscher Tonspur


Literatur

  • Robert Sheckley: Spaghetti mit blauen Bohnen (Originaltitel: The Game of X). Deutsch von Norbert Wölfl. Goldmann, München 1981, 128. S., ISBN 3-442-05427-3


Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Condorman" (Stand: Thu, Apr 24th 2008, 21:09) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.