Cool World

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Ralph Bakshi

Drehbuch

  • Mark Victor

Kamera

  • John A. Alonzo

Schnitt

  • Annamaria Szanto

Produzent

  • Frank Mancuso Jr.

Musik

  • Mark Isham

Erscheinungsjahr

1992

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Cool World

Länge

97 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Cool World ist eine US-amerikanische Actionkomödie von Ralph Bakshi aus dem Jahr 1992. Sie verbindet die Aufnahmen in der realen Welt mit Zeichentrickfiguren.

Handlung

Die Handlung beginnt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Infanterist Frank Harris kehrt nach Las Vegas zu seiner Mutter zurück. Er unternimmt gemeinsam mit ihr eine Motorradfahrt; es kommt zum Unfall, bei dem sie stirbt. Harris selbst wird in die künstliche Welt Cool World versetzt.

Der Zeichner Jack Deebs wird im Jahr 1992 wegen der Ermordung des Liebhabers seiner Ehefrau verurteilt. Er träumt über Cool World und über die dort lebende blonde Holli Would. Seine Visionen werden zur Grundlage einer Comic-Reihe. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis wird er von Would nach Cool World gebracht.

Die gezeichnete Would will mit Deebs Sex haben, damit sie zu einer realen Person werden kann. Sexuelle Beziehungen mit realen Menschen sind jedoch in Cool World verboten. Harris – der in Cool World zum Polizisten wurde – und sein Partner überwachen das Paar. Es kommt trotzdem zum Sex zwischen Deebs und Would, worauf Would sich verwandelt und die beiden Welten sich zunehmend vermischen. Would gelingt es, mit der Hilfe eines mit magischen Kräften ausgestatteten Gegenstandes die Vermischung der Welten zu stoppen. Harris wird dabei getötet, doch er entsteht als eine Zeichentrickfigur wieder. Would und Deebs wollen heiraten.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 13. Juli 1992, der Film sei mit ernsthaften Problemen behaftet. Ebert bezweifle, ob der Regisseur die Handlung erklären könne. Das Konzept der Verbindung der Animation mit realen Aufnahmen sei nicht schlecht, aber die Ausführung sei falsch. Der Film sei zu komplex, chaotisch und hastig geschnitten. Die im vergleichbaren Film Falsches Spiel mit Roger Rabbit sichtbare Präzision fehle; die Handlung sei schlecht geplant. Der Kritiker spottete, einige Zeichentrickfiguren würden auf der Leinwand ohne einen ersichtlichen Grund „kreischend“ und „knirschend“ „rasen“, nur um Zeit totzuschlagen. Der Film sei „überraschend inkompetent“ gemacht. Kritik von Roger Ebert, abgerufen am 23. August 2007

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „Kombination aus Animations- und Realfilm, die keinen eigenen Charme“ entwickle und weit „hinter ihren Vorbildern“ zurückbleibe. Die „hektische Musik und die mittelmäßigen schauspielerischen Leistungen“ seien enttäuschend. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 23. August 2007

Die Zeitschrift Cinema schrieb, die Comicwelt des Regisseurs sei „alles andere als drollig, sie steht in der Tradition von Underground und Trash“. Der Film wirke „wie eine groteske, satirische Höllenversion des Realschauplatzes Las Vegas“, ein „finsteres Loch voller geiler Finsterlinge, Flittchen und mordlustiger kleiner Monster“. Cinema, abgerufen am 23. August 2007

Auszeichnungen

Kim Basinger wurde im Jahr 1993 für den MTV Movie Award und für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergrund

Der Regisseur wollte zuerst mit Brad Pitt die Rolle von Jack Deebs besetzen; Holli Would sollte von Drew Barrymore gespielt werden. Kim Basinger als Besetzung der weiblichen Hauptrolle wurde ihm aufgezwungen. „Rotoscoped Memories: An Interview with Ralph Bakshi“, durchgeführt am 2. August 2004, abgerufen am 23. August 2007

Der Film wurde in Las Vegas gedreht. Filming locations für Cool World, abgerufen am 23. August 2007 Er spielte in den Kinos der USA ca. 14,1 Millionen US-Dollar ein. Box office / business für Cool World, abgerufen am 23. August 2007

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Cool World" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.