Dark City
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- David Wenham als Schrebers Assistent
- Melissa George als May
- Colin Friels als Walenski
- Jennifer Connelly
als Emma Murdoch/Anna
- A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn
- Blood Diamond
- Dark Water – Dunkle Wasser
- Die Abbotts – Wenn Haß die Liebe tötet
- Die Reise ins Labyrinth
- Ein einziger Augenblick
- Es war einmal in Amerika
- Haus aus Sand und Nebel
- Higher Learning – Die Rebellen
- Hot Spot – Spiel mit dem Feuer
- Hulk
- Little Children
- Nach eigenen Regeln
- Phenomena
- Pollock
- Requiem for a Dream
- Waking the Dead
- Richard O'Brien als Mr. Hand
- Bruce Spence als Mr. Wall
- Ian Richardson als Mr. Book
- William Hurt
als Inspector Frank Bumstead
- 8 Blickwinkel
- A History of Violence
- A.I. – Künstliche Intelligenz
- Alice
- Bei Berührung Tod
- Bis ans Ende der Welt
- Bis in alle Ewigkeit
- Das Geheimnis des blauen Schmetterlings
- Dem Paradies ganz nah
- Der große Frust
- Der gute Hirte
- Der Höllentrip
- Die Akte Romero
- Die Reisen des Mr. Leary
- Do Not Disturb
- Dune – Der Wüstenplanet
- Ein Hauch von Sonnenschein
- Eine Couch in New York
- Familiensache
- Gorky Park
- Gottes vergessene Kinder
- Heißblütig – Kaltblütig
- Ich liebe Dich zu Tode
- Into the Wild
- Into the Wild
- Kuß der Spinnenfrau
- Lost in Space
- Michael (1996)
- Mr. Brooks – Der Mörder in Dir
- Mr. Wonderful
- Nachrichtenfieber – Broadcast News
- Neverwas
- Noise
- Smoke
- Spurwechsel
- Syriana
- The 4th Floor
- The Village – Das Dorf
- The Yellow Handkerchief
- Varian’s War – Ein vergessener Held
- Wunsch & Wirklichkeit
- Kiefer Sutherland
als Dr. Daniel Schreber
- Auf kurze Distanz
- Auge um Auge (1996)
- Blaze of Glory – Flammender Ruhm
- Break Up – Nackte Angst
- Dead Heat – Tödliches Rennen
- Desert Saints
- Die drei Musketiere (1993)
- Die Generation von 1969
- Die Jury
- Die Kriegerin
- Eine Frage der Ehre
- Flashback (1990)
- Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben
- Freeway
- Ich hab doch nur meine Frau zerlegt
- Machen wir’s wie Cowboys
- Nicht auflegen!
- Ring of Fire
- Spurlos
- Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers
- Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten
- The Killing Time
- The Lost Boys
- The Right Temptation – Mörderische Versuchung
- The Sentinel – Wem kannst du trauen?
- To End All Wars – Die wahre Hölle am River Kwai
- Twin Peaks – Der Film
- Rufus Sewell als John Murdoch
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Regie
- Alex Proyas
Drehbuch
- David S. Goyer
Kamera
- Dariusz Wolski
Schnitt
- Dov Hoenig
Produzent
- Brian Witten
Musik
- Trevor Jones
Erscheinungsjahr
1998Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Dark CityLänge
100 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreDie Handlung des Films ist ein typisches Beispiel für eine Dystopie. Der Film setzt sich vor allem mit der Frage auseinander, was Erinnerung ist und wie Menschen annehmen können, diese sei real. Der Stil hat deutliche Anleihen beim Surrealismus.
Handlung
John Murdoch (Rufus Sewell) wacht ohne Erinnerung in einer Badewanne in einem Hotelzimmer auf. Er wird von dem Arzt Dr. Daniel Schreber (Kiefer Sutherland) angerufen, der ihn auffordert, sofort das Hotel zu verlassen, da eine Gruppe – im Film „die Fremden“ genannt – auf ihn Jagd mache. Murdoch entkommt ihnen und erfährt, dass er eine Frau namens Emma (Jennifer Connelly) hat und dass er ein gesuchter Serienmörder ist. Er erinnert sich an keinen der Morde und hat auch kein Bedürfnis, einen weiteren zu begehen.Er bemerkt merkwürdige Dinge, die in der Stadt vor sich gehen und die offenbar mit den „Fremden“ in Verbindung stehen. Zu einer bestimmten Zeit fallen alle Stadtbewohner in einen tiefen Schlaf, die Zeit bleibt stehen, es ist immer Nacht in der Stadt, und es erscheint unmöglich, sie zu verlassen. Fast jeder Bewohner erinnert sich an ein Feriendorf namens „Shell Beach“, das er in der Vergangenheit besucht hat. Auf gezielte Nachfrage hin erinnert sich jedoch niemand an den Weg dorthin. Das Merkwürdigste jedoch scheinen die telekinetischen Kräfte zu sein, über die sowohl Murdoch als auch die „Fremden“ verfügen.
Währenddessen untersucht Inspektor Frank Bumstead (William Hurt) den Fall der Morde, derer Murdoch verdächtigt wird. Bumsteads Kollege Walenski (Colin Friels), der den Fall vor ihm untersuchte, wurde offenbar durch eine Entdeckung in den Wahnsinn getrieben. Bumstead vermutet schnell, dass Murdoch nicht der Mörder, sondern Opfer einer Verschwörung ist. Murdoch wird außerdem von Mr. Hand (Richard O’Brien), einem der Fremden, gejagt, der dessen Erinnerungen erhalten hat, um ihm auf die Spur zu kommen.
Murdoch und Bumstead zwingen Dr. Schreber dazu, ihnen die Geschichte der „Fremden“ zu offenbaren. Die Stadt ist ein großes Labor, in dem die „Fremden“ die Menschen beobachten. Die „Fremden“ suchen etwas, das die Menschen haben und das sie benötigen, um zu überleben, da ihre Rasse zu Grunde geht. Dabei handelt es sich offenbar um die menschliche Seele, die Individualität. Die „Fremden“ schläfern die gesamte Stadt ein und manipulieren () die Materie der Gebäude () und die Erinnerungen der Bewohner, um festzustellen, welche menschlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen angeboren sind und welche auf Erfahrungen basieren. Einige Bewohner wachen während der Manipulation jedoch auf und bleiben komplett ohne Erinnerungen zurück. Dies geschah sowohl mit Murdoch als auch mit Walenski.
Murdoch, Bumstead und Schreber stoßen zu einem Plakat vor, das Shell Beach zeigt. Murdoch und Bumstead schlagen die Wand hinter dem Plakat ein, um der Stadt entkommen zu können. Im Loch in der Wand erscheint der leere Weltraum. Die "Fremden" greifen die Gruppe an. Bumstead schießt einige "Fremde" nieder, daraufhin töten "die Fremden" Bumstead, der hinaus in das Weltall fliegt. In dieser Szene wird deutlich, dass die Stadt lediglich eine große Raumstation ist, welche der Sonne abgeneigt ist. Die „Fremden“ fangen Murdoch und zwingen Dr. Schreber, seine Erinnerungen zu überschreiben. Schreber benutzt jedoch andere Erinnerungen. In diesen Erinnerungen erklärt er Murdoch alles, was er über die „Fremden“ weiß, und trainiert auch seine telekinetischen Fähigkeiten (das Tunen). Murdoch ist nun in der Lage, gegen die „Fremden“ zu kämpfen und besiegt diese schließlich. Mit seinen Fähigkeiten dreht er die Raumstation der Sonne zu bzw. erschafft diese für die Stadt. Vor den Toren der Stadt erschafft er außerdem „Shell Beach“. Er trifft auch seine Frau wieder. Diese hat allerdings inzwischen neue Erinnerungen erhalten, heißt nun Anna und erinnert sich nicht an Murdoch, verliebt sich jedoch in ihn, da ihre Seele, im Unterschied zu ihrem Gedächtnis, Murdoch immer noch kennt (und liebt).
Anspielungen auf andere Werke
Der Stil des Films wird oft mit den Werken Terry Gilliams verglichen, insbesondere „Brazil“. Viele Vergleiche werden außerdem zu dem kurz danach entstandenen „Matrix“ gezogen, der einige Sets von „Dark City“ wiederverwendet. Weiterhin war auch Friedrich Wilhelm Murnaus „Nosferatu“ ein deutliches Vorbild für den Film. Die Handlung des Filmes weist Ähnlichkeiten mit Victor Hugos „Les Misérables“ auf. Die willkürlichen Änderungen der Erinnerungen und auch der sozialen Umstände der Stadtbewohner erinnert an Jorge Luis Borges’ Kurzgeschichte „Lotterie in Babylon“. Die „Fremden" erinnern stark an die grauen Herren aus „Momo".Im Film sind außerdem zahlreiche Referenzen auf „Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken“ von Daniel Paul Schreber vorhanden, nach dem die Rolle des Dr. Daniel Poe Schreber benannt wurde. Die Rolle des John Murdoch weist biblische Anspielungen auf. Eine davon ist zum Beispiel die Nummer des Zimmers, in dem Murdoch aufwacht: Der Raum hat die Nummer 614. In der Bibel weist Kapitel Johannes 6:14 auf das Erscheinen Jesu hin.
Das Hauptthema des Films, die Stadt die als Experiment von Außerirdischen betrieben wird, findet sich auch in dem Science-Fiction-Roman Das Experiment von Arkadi und Boris Strugazki
Der Film bedient sich aus den Cartesianischen Lehren Descartes. Dies hat dazu geführt, dass er oftmals mit anderen Filmen aus dieser Zeit verglichen wird, die ebenfalls auf diese Lehren anspielen, wie zum Beispiel „Matrix“, „The Thirteenth Floor“ und „“. Während die Idee, dass sensorische Wahrnehmungen nicht real sind, in der Science Fiction nicht neu ist, stellt „Dark City“ die Frage nach unseren Erinnerungen und was sie für uns bedeuten.
Director's Cut
Am 29. Juli 2008, genau zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Kinofassung auf DVD, wird der Film als Director’s Cut sowohl auf DVD, als auch auf Blu-ray neu veröffentlicht. Die neue Filmfassung wird neben neu entwickelten Special-Effects und einem Making-of einen längeren Score und längere Cuts beinhalten. Genaue Details wurden noch nicht bekannt gegeben.Kritik
Auszeichnungen
- 1998 – Silver Scream Award
- 1999 – Saturn Award (Bester Science-Fiction-Film)
- 1999 – Bram Stoker Award (Drehbuch)
- 1999 – Pegasus Audience Award
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Dark City" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
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Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
