Das Begräbnis

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Abel Ferrara

Drehbuch

  • Nicholas St. John

Kamera

  • Ken Kelsch

Schnitt

  • Bill Pankow

Produzent

  • Mary Kane

Musik

  • Joe Delia

Erscheinungsjahr

1996

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Funeral

Länge

99 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Das Begräbnis ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Abel Ferrara aus dem Jahre 1996. Die Darsteller sind Christopher Walken, Chris Penn und Vincent Gallo. In Nebenrollen sind Isabella Rossellini und Benicio Del Toro zu sehen. Für das Filmskript, das sich wie viele Filme Ferraras mit GlaubensinhaltenMick LaSalle: Buried by the Mob - Chris Penn in eerie ‚Funeral‘. In: San Francisco Chronicle, 8. November 1996. Online-Ressource, abgerufen am 7. März 2007 auseinander setzt, zeigte sich der langjährige Drehbuchautor des Regisseurs, Nicholas St. John, verantwortlichSelbstzerstörung hält mich am Leben. Ein Gespräch mit dem New Yorker Regisseur Abel Ferrara. In: Süddeutsche Zeitung, 24. Oktober 1996, Feuilleton.

Handlung

In nichtchronologischer Form wird um die Totenwache für den 22-jährigen Johnny Tempio herum ein fatalistisches Drama um Bruderliebe und Konkurrenz, Trauer, Stolz, Wut und Rache aufgesponnen. In New York City fanden sich die italienischstämmigen Brüder Ray, Chez und Johnny zwischen Gewerkschaften und der Automobilfabrik, opportunistischen Kleingangstern und heissblütigen kommunistischen Eiferern wieder, bis in dieser Spirale der Gewalt der unkomplizierteste aber auch radikalste der Brüder Opfer eines Schusswechsels wird. Der überlegene der Brüder, Ray, meint, keine andere Wahl zu haben, als weiteres Blut zu vergiessen. Der lange Zeit cholerisch oder manisch-depressiv gezeigte Chez richtet im Finale in einem Amoklauf alle männlichen Mitglieder der Familie Tempio und sich selbst.

Kritiken

  • „Ein ungemein düsterer Film, der die Chiffren des traditionellen Gangsterfilms nutzt, um eine Tragödie klassischen Ausmaßes zu erzählen. Vielschichtig angelegt, hervorragend gespielt und inszeniert, erweitert er das Genre um eine philosophische-theologische Tiefendimension und stellt Fragen nach der Verantwortung für das Böse, für Schuld, Gnade und Erlösung. – Sehenswert.“, Lexikon des internationalen Films
  • „Die Zuschauer beschleicht das Gefühl, den Figuren bereits in einer Vielzahl von Genrefilmen begegnet zu sein. Ferrara wirkt diesem Eindruck wenig entgegen. Sein Film fördert über die gesamte Distanz eher das Desinteresse des Zuschauers. Etwas mehr Abwechslung hätte seiner bitteren Studie gut getan.“, Dirk Steinkühler in „Schnitt - Das Filmmagazin“ Online-Ressource, abgerufen am 3. März 2007
  • „Abel Ferrara analysiert die Biographien der zerrissenen Figuren in langen Rückblenden und läßt ihre blutgetränkte Geschichte Revue passieren. Die Rivalenkämpfe treten dabei zugunsten einer psychologischen Betrachtung der Gewalt in den Hintergrund. Im hervorragenden Ensemble begeistern neben den Frauen vor allem Benicio Del Toro und Chris Penn.“, TV Spielfilm Online-Ressource, abgerufen am 14. Januar 2008


Auszeichnungen

Auf den Filmfestspielen von Venedig 1996 war Abel Ferrara für den Goldenen Löwen nominiert (Preisträger war Michael Collins), er gewann zusammen mit Ponette den OCIC-Preis (Organisation catholique internationale pour le cinéma et l'audiovisuel), Christopher Penn nahm die Coppa Volpi mit nach Hause. 

Der Film wurde im Jahr 1997 fünfmal für den Independent Spirit Award nominiert; darunter für Abel Ferrara und Chris Penn.vgl. Filmpreise für The Funeral in der IMDb

Einzelnachweise



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Das Begräbnis" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:25) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.