Das Rätsel des silbernen Dreieck

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Werner Jacobs

Drehbuch

  • Peter Welbeck

Kamera

  • Ernest Steward

Schnitt

  • John Trumper

Produzent

  • Harry Alan Towers

Musik

  • Raimund Rosenberger

Erscheinungsjahr

1966

Produktionsland

Deutschland

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Circus of Fear / Das Rätsel des silbernen Dreieck

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Das Rätsel des silbernen Dreieck (gelegentlich auch in korrekter Schreibweise Das Rätsel des silbernen Dreiecks) ist ein deutsch-britischer (engl. Titel: Circus of Fear), der auf Motiven der Kurzgeschichten „Das silberne Dreieck“ (Originaltitel: Again the Three Just Men) von Edgar Wallace basiert. Der Film wurde von Harry Alan Towers produziert und zwischen November 1965 und Januar 1966 in London gedreht. Constantin Film beteiligte sich mit 500.000 DM an den Produktionskosten und brachte den Film am 29. April 1966 als 25. Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit in die deutschen Kinos.

Handlung

An einem Sonntagmorgen wird ein Geldtransporter von Banditen überfallen. Mason, einer der Banditen tötet dabei einen Polizisten. Dennoch schickt ihn der unbekannte Boss zum Zirkus Barbarinni, wo er das gestohlene Geld abgeben soll. Dort angekommen wird Mason durch ein gutgezieltes Wurfmesser ermordet und das Geld verschwindet. Inspektor Elliot von Scotland Yard verfolgt die Spur in den Zirkus, wo er auf den Löwenbändiger Gregor trifft. Dieser soll vor Jahren von einem seiner Tiere angefallen worden sein, wobei sein Gesicht so entstellt worden ist, dass er nur noch unter einer schwarzen Maske in die Öffentlichkeit treten kann.

Dann wird auf die gleiche Weise ein Mord an dem Mädchen Gina begangen. Inspektor Elliot stellt fest, dass sich an beiden Messern am Griff ein silbernes Dreieck befindet. Sie gehören zu einem Satz von Wurfmessern, mit denen der verstorbene berühmte Artist Danilo gearbeitet hat. Über dessen einziges Kind ist nichts bekannt.

Inspektor Elliot verhört die Zirkusleute, unter denen sich mehrere merkwürdige und verdächtige Gestalten befinden. Einer von ihnen, Carl, sucht den Mörder seines Vaters.

Eines Nachts bricht im Zirkus Feuer aus. Im Durcheinander verliert der Löwenbändiger Gregor seine halbverbrannte Maske. Sein Gesicht ist nicht entstellt, und Carl erkennt in ihm den Mörder seines Vaters.

Zusammen mit seiner Tochter Natascha flieht er in eine entlegene Höhle, wo er von Carl gefunden wird. Gregor beteuert, nicht der Mörder von Carls Vater zu sein, dieser sei durch einen Unfall umgekommen. Dann flüchtet Gregor erneut, wird aber von einer maskierten Gestalt aufgehalten und stürzt zu Tode. In seinem Koffer befinden sich die Geldscheine von dem Überfall.

Der Mörder wird schließlich bei der Generalprobe im Zirkus enttarnt, als der Buchhalter Eddie als neuer Partner des Messerwerfers Mario auftritt.

Kritiken

Sonstiges

  • Produzent Harry Alan Towers schrieb für seinen dritten und letzten Edgar-Wallace-Film unter seinem Pseudonym Peter Welbeck auch das Drehbuch.
  • Regisseur des Films war John Moxey. Werner Jacobs, der in der deutschen Fassung als Regisseur genannt wurde, fungierte lediglich als Regie-Koordinator.
  • Der Film wurde in Farbe gedreht und so auch in der englischen Originalfassung aufgeführt. Für die deutsche Synchronisation verwendete man jedoch eine vorab gezogene Schwarzweißkopie des Films. Die später nachgelieferte Farbkopie enthielt eine andere Schnittreihenfolge und z. T. andere Kameraeinstellungen. Deshalb beschloss man, den Film in Deutschland als Schwarzweißfilm zu verleihen. Alle weiteren Edgar-Wallace-Filme erschienen fortan in Farbe.
  • Anderen Quellen zufolge veröffentlichte Constantin Film den Film als Schwarzweißfilm, um der Rialto-Produktion „Der Bucklige von Soho“ als ersten Edgar-Wallace-Film in Farbe den Vorzug zu geben. Dagegen spricht jedoch die Tatsache, dass der Verleih bereits 1963 den von Harry Alan Towers produzierten Abenteuerfilm „Todestrommeln am großen Fluß“ als ersten Farbfilme der Reihe vermarktete.
  • Die Credits des deutschen Vorspanns waren, wie bei allen Edgar-Wallace-Filmen ab 1962, in Farbe.
  • Die Titelmusik der deutschen Fassung stammte aus dem Bryan-Edgar-Wallace-Film „Das 7. Opfer“ (1964) und wurde von Raimund Rosenberger komponiert. Darin fand auch weitere Archivmusik anderer Komponisten Verwendung. Die Musik der Originalfassung stammte komplett von John Douglas.
  • In der deutschen Fassung wurde von Werner Uschkurat synchronisiert. Heinz Drache und Eddi Arent synchronisierten sich selbst. Christopher Lee wurde von Heinz Engelmann synchronisiert.
  • In den USA lief der Film auch unter dem Titel Psycho-Circus.


Literatur

  • Edgar Wallace: Das silberne Dreieck (Originaltitel: Again the Three Just Men). Deutsche Übersetzung. Wilhelm Goldmann GmbH 2001, 150 Seiten, ISBN 3442053587
  • Joachim Kramp: Das Edgar Wallace Lexikon, Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf 2004, 720 Seiten, ISBN 3896025082
  • Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace. Die Geschichte der legendären deutschen Kriminalfilmserie von 1959–1972. 3. Auflage. Schwarzkopf und Schwarzkopf 2005, 500 Seiten, ISBN 3-89602-645-3


Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (Stand: Wed, Apr 30th 2008, 03:55) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.