Das Wunder von Manhattan (1994)
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Robert Prosky
als Richter Henry Harper
- Christine
- D-Tox – Im Auge der Angst
- Das Grauen am See
- Dead Man Walking – Sein letzter Gang
- Der Einzelgänger
- Der Harte und der Zarte
- Der scharlachrote Buchstabe (1995)
- Die Kammer
- Die unheimliche Macht
- Dudley Do – Right
- Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster
- In einem fernen Land
- Jimmy Hoffa
- Mad City
- Nachrichtenfieber – Broadcast News
- William Windom als C.F. Cole
- Simon Jones als Donald Shellhammer
- Jane Leeves als Alberta Leonard
- James Remar
als Jack Duff
- 2 Fast 2 Furious
- Ayla und der Clan der Bären
- Cotton Club
- Crazy Instinct
- Das Phantom (1996)
- Der Appartement Schreck
- Die Tigerin
- Die Warriors
- Hellraiser V – Inferno
- Judge Dredd
- Long Riders
- Mr. Bill
- Nur 48 Stunden
- Rent-A-Cop
- Schatten der Wahrheit
- The Girl Next Door (2004)
- The Quest – Die Herausforderung
- Wedlock
- Whitmans Rückkehr
- Wild Bill
- Wolfsblut
- J.T. Walsh
als Ed Collins
- Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen
- Dad
- Der große Blonde mit dem schwarzen Fuß
- Der Klient
- Die letzte Verführung
- In einer kleinen Stadt
- Jimmy Hoffa
- Narrow Margin – 12 Stunden Angst
- Outbreak – Lautlose Killer
- Red Rock West
- Sniper – Der Scharfschütze
- Stummer Schrei
- Täter unbekannt
- Tequila Sunrise (Film, 1988)
- The Big Picture
- Tin Men
- Dylan McDermott als Bryan Bedford
- Mara Wilson als Susan Walker
- Elizabeth Perkins als Dorey Walker
- Richard Attenborough als Kris Kringle
Regie
- Les Mayfield
Drehbuch
- George Seaton
Kamera
- Julio Macat
Schnitt
- Raja Gosnell
Produzent
- William Ryan
Musik
- Bruce Broughton
Erscheinungsjahr
1994Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Miracle on 34th StreetLänge
109 MinutenAltersfreigabe (FSK)
ohne JahreHandlung
Durch die kurzfristige Entlassung des für den jährlich stattfindenden Weihnachtsumzug des Kaufhauses "Cole" angeworbenen "Weihnachtsmannes" muss Kris Kringel einspringen und wird von den Zuschauern sehr gut angenommen. Im Film gibt es Andeutungen, dass Kringel in einem Altenheim lebt. Aufgrund dieses Erfolges wittert die Chefetage des finanziell angeschlagenen Unternehmens ein großes Weihnachtsgeschäft. Bis zu diesem Zeitpunkt scheint es auch niemanden zu interessieren, dass Kris Kringel behauptet, der echte Weihnachtsmann zu sein. Er wird als "Kaufhausweihnachtsmann" angeworben und begeistert Kinder und Eltern. Nur die 8-jährige Susan Walker, Tochter der Leiterin für Sonderaktionen des Kaufhauses, Dorey Walker, scheint er nicht von seiner Existenz überzeugen zu können. Als Abkommen, bei dem sich Susan etwas wünschen darf und Kringel diesen Wunsch als Beweis seiner Existenz erfüllen will, wünscht sich diese "einen Vater, einen Bruder und ein Haus". Kringel geht darauf ein.Kringel ist nicht auf Reichtum aus. Das merkt man, als eine Kundin einem Mitarbeiter von "Cole" erzählt, dass Kris ihr gesagt habe, wo sie ein bestimmtes Weihnachtsgeschenk günstiger bekommen könnte. Nach dem ersten Schock der Leitung des Kaufhauses entsteht die Aktion "Wenn wir es nicht haben, besorgen wir es für Sie", die wiederum großen Anklang findet.
Das ist für den Chef eines Konkurrenzunternehmens aber ein Dorn im Auge, da er das angeschlagene Unternehmen günstig erwerben wollte. Mit dem steigenden Umsatz von Cole ist das aber nicht mehr so einfach möglich. Seine beiden Handlanger verstricken Kringel mithilfe des entlassenen Weihnachtsmannes vom Anfang des Filmes in eine Intrige und erwirken so die Festnahme Kringels und das Entsetzen der Kundschaft von Cole, allen voran der Eltern.
Gegen Kringel wird Anklage auf Feststellung der Unzurechnungsfähigkeit und die damit verbundene Einweisung in eine Psychiatrie erhoben. Durch für Kringel selbstverständliche Aussagen über den Weihnachtsmann, die Rentiere, allen voran Rudolph, wird die Lage für ihn immer aussichtsloser. Sein Anwalt Bryan Bedford, der über den ganzen Film Gefühle für Dorey Walker signalisiert (und sie auch schon um ihre Hand gebeten hat, was sie jedoch ablehnte), ist dennoch von seiner Echtheit überzeugt und kann ihn am Ende des Prozesses tatsächlich erfolgreich verteidigen. Dies gelingt ihm durch den zufällig entdeckten Ausspruch "In God we trust" (Wir vertrauen in Gott) auf einer 1-Dollar-Note. Der Richter begründet die Abweisung der Klage damit, dass "wir alle in Gott vertrauen, dies sogar auf unsere Noten drucken und trotzdem keinen Beweis für die wahre Existenz von Gott haben. Genauso wenig haben wir einen Beweis für die Existenz oder Nichtexistenz des Weihnachtsmannes, der in Gestalt von Kris Kringel existiert." Zur Urteilsverkündung um 12 Uhr haben sich Millionen von Menschen auf den Straßen vor dem Gericht versammelt und jubeln alle, als Kringel freigesprochen wird.
Das wahre Wunder von Manhattan ist es jedoch, als Kringel Dorey und Bryan am Heiligen Abend in eine Kirche lockt und die beiden heiraten. Damit ist der erste Wunsch von Tochter Susan schon erfüllt: Sie hat einen Vater. Danach geht es zu einem Häusermakler, der mitteilt, dass Kringel am Weihnachtstag "in Übersee" ist und deshalb nicht anwesend sein kann. Durch einen finanziellen Extrabonus, den Dorey von "Cole" bekommen hat, überlässt ihr Chef ihr das Haus, in dem bisher Katalogfotos für "Cole" gemacht wurden. Susan hatte bei der Abmachung mit Kringel genau dieses Haus haben wollen. Damit geht auch der zweite Wunsch in Erfüllung: Sie leben in einem zauberhaften Haus. Am Ende des Films verrät Susan ihrer Mutter auf ihr Fragen hin, was der dritte Wunsch war: Ein kleiner Bruder. Dorey und Bryan gucken sich daraufhin ungläubig und dann glücklich an.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film erreiche nicht das Niveau des Vorgängers. Er lobte die Darstellungen von Richard Attenborough und Mara Wilson, aber kritisierte jene von Elizabeth Perkins und Dylan McDermott. Kritik von James BerardinelliRoger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 18. November 1994, der Film könne nicht den Film aus dem Jahr 1947 ersetzen. Er sei jedoch „süß“, „liebenswürdig“ und „gutherzig“. Kritik von Roger Ebert
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „in die Länge gezogen“. Ihm würden „Humor“ und „Spannung“ fehlen, die Darstellungen seien „enttäuschend“. Die Botschaft des Films wurde als „plump“ und „verlogen“ kritisiert. Lexikon des internationalen Films
Auszeichnungen
Richard Attenborough wurde im Jahr 1995 für den Saturn Award nominiert.Hintergrund
Der Film wurde in New York City, in Chicago und in Lake Forest gedreht. Drehorte für Miracle on 34th Street Er spielte in den Kinos der USA ca. 17,2 Millionen US-Dollar ein, in den britischen Kinos – ca. 6,66 Millionen Pfund Sterling. Business Data for Miracle on 34th StreetQuellen
Weblinks
- Das Wunder von Manhattan im Lexikon des internationalen Films
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Das Wunder von Manhattan (1994)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:26)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
