Das weisse Rauschen

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Hans Weingartner

Drehbuch

  • Tobias Amann

Kamera

  • Mathias Schellenberg

Schnitt

  • Katharina Bogensberger

Produzent

  • Annette Pisacane

Musik

  • Marek Goldowski

Erscheinungsjahr

2001

Produktionsland

Deutschland

Originalsprache

Deutsch

Originaltitel

Das weisse Rauschen

Länge

106 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Das weisse Rauschen [] ist das Regiedebüt des österreichischen Regisseurs Hans Weingartner und des Co-Regisseurs und Drehbuchautors Tobias Amann.

Entstanden war die Idee der beiden Studenten im Rahmen eines eigenen Projektes an der .

Vorbilder für Hans Weingartner waren John Cassavetes und Lars von Trier, dessen vom Dogma 95 geprägter Regiestil kam auch hier weitgehend zur Anwendung. Drehorte waren unter anderem eine Studentenwohnung in der Kölner Dasselstraße (Studentenviertel), das Lupe-Kino in der Kölner Innenstadt, das Köln-Riehler Rheinufer und das Bergische Land.

Der Film feierte seine Premiere im Cinenova-Kino in Köln Ehrenfeld und kam am 31. Januar 2002 deutschlandweit in die Kinos.

Handlung des Films

Der junge Abiturient Lukas zieht in die Großstadt-WG seiner Schwester Kati, um in zu studieren. Dort erlebt er eine Welt aus Drogen, Partys und einer Menge Spaß. In der Universität findet er sich jedoch nicht zurecht und gibt schließlich den Versuch auf, sich zu immatrikulieren. Auf einer Party lernt er ein Mädchen kennen, welches er ins Kino zu dem Film Taxi Driver einlädt. Nach einem Streit mit der Kassiererin, in dem er ausrastet, meidet das Mädchen ihn, was ihn in eine erste stürzt. Nach dem Konsum psychoaktiver Pilze hört er zum ersten Mal Stimmen, die ihn unter anderem beschimpfen, für den Suizid seiner Mutter verantwortlich machen, als Versager verspotten und zum Selbstmord auffordern. Die Mutter von Lukas und Kati erhängte sich nach mehreren Aufenthalten in Nervenheilanstalten, was gegenüber den Kindern verheimlicht wurde. Nach der Einweisung Lukas in die Psychiatrie lautet die Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Das Medikament (Haldol), das er nach seinem ersten Psychiatrieaufenthalt nimmt, setzt er ab und begeht nach neuen Wahnzuständen einen Selbstmordversuch. Nachdem ihn eine Gruppe von Aussteigern aus dem Rhein rettet, nehmen sie ihn auf eine Spanienreise mit. Nach einiger Zeit bricht auch dort seine Psychose wieder aus und er entfremdet sich von seinen Begleitern. Er bleibt schließlich allein zurück.

Kritiken

Auszeichnungen

Daniel Brühl wurde für die Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Das weisse Rauschen" (Stand: Wed, Apr 30th 2008, 03:55) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.