Dead Man Walking – Sein letzter Gang
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Helen Prejean als Frau bei der Nachtwache
- Eva Amurri als Helen, 9 Jahre alt
- Jon Abrahams als Sonny Poncelet
- Jack Black
als Craig Poncelet
- Abgedreht
- Cable Guy – Die Nervensäge
- Der Schakal (1997)
- Der Staatsfeind Nr. 1
- Die unendliche Geschichte 3 – Rettung aus Phantasien
- Große Haie – Kleine Fische
- High Fidelity
- Ice Age
- Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast
- King Kong (2005)
- Kings of Rock – Tenacious D
- Kung Fu Panda
- Liebe braucht keine Ferien
- Liebe braucht keine Ferien
- Margot und die Hochzeit
- Mars Attacks!
- Nacho Libre
- Neid
- Nix wie raus aus Orange County
- School of Rock
- Schwer verliebt
- True Romance
- Walk Hard: Die Dewey Cox Story
- Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau
- Peter Sarsgaard
als Walter Delacroix
- Boys Don’t Cry
- Der Mann in der eisernen Maske (1998)
- Der verbotene Schlüssel
- Elegy
- Flightplan – Ohne jede Spur
- Garden State
- Imperium – Zwei Welten prallen aufeinander
- Jarhead – Willkommen im Dreck
- K-19 – Showdown in der Tiefe
- Kinsey – Die Wahrheit über Sex
- Machtlos
- Shattered Glass
- The Cell
- The Mysteries of Pittsburgh
- The Salton Sea
- Year of the Dog
- Clancy Brown
als State trooper
- Ausgelöscht
- Bad Boys – Klein und gefährlich
- Blue Steel
- Buckaroo Banzai
- Die Braut
- Die Verurteilten
- Female Perversions – Weibliche Perversionen
- Flubber
- Hexenjagd in L.A.
- Highlander – Es kann nur einen geben
- Hurricane (1999)
- Jede Sekunde zählt – The Guardian
- Mörderischer Vorsprung
- Pathfinder – Fährte des Kriegers
- Schneewittchen (2001)
- Starship Troopers
- The Batman/Superman Movie
- The Laramie Project
- Scott Wilson
als Kaplan Farlely
- Behind The Mask
- Benutzer:Ulysses/Vernon
- Clay Pigeons – Lebende Ziele
- Come Early Morning
- Das Schloß in den Ardennen
- Der Flieger
- Der gnadenlose Jäger
- Der große Gatsby (1974)
- Der große Gatsby (1974)
- Die den Hals riskieren
- Johnny Handsome – Der schöne Johnny
- Judge Dredd
- Junebug
- Kaltblütig
- Monster
- Pearl Harbor
- Reine Glückssache
- R. Lee Ermey
als Clyde Percy
- Apocalypse Now
- Body Snatchers – Angriff der Körperfresser
- Boy Soldiers
- Der Herr des Hauses
- Fletch – Der Tausendsassa
- Full Metal Jacket
- Leaving Las Vegas
- Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre
- Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
- Mittendrin und voll dabei
- Murder in the First
- Sieben
- Switchback – Gnadenlose Flucht
- Taking Sides – Der Fall Furtwängler
- Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
- Toy Story
- Toy Story 2
- Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau
- Celia Weston als Mary Beth Percy
- Raymond J. Barry
als Earl Delacroix
- Bloody Wedding – Die Braut muss warten
- Cool Runnings
- Der Cop
- Die Kammer
- Drei Wege in den Tod
- Falling Down – Ein ganz normaler Tag
- Flubber
- Geboren am 4. Juli
- Im Jahr des Drachen
- Little Children
- No Panic – Gute Geiseln sind selten
- The Deep End – Trügerische Stille
- Valkenvenia – Die wunderbare Welt des Wahnsinns
- Walk Hard: Die Dewey Cox Story
- Robert Prosky
als Hilton Barber
- Christine
- D-Tox – Im Auge der Angst
- Das Grauen am See
- Das Wunder von Manhattan (1994)
- Der Einzelgänger
- Der Harte und der Zarte
- Der scharlachrote Buchstabe (1995)
- Die Kammer
- Die unheimliche Macht
- Dudley Do – Right
- Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster
- In einem fernen Land
- Jimmy Hoffa
- Mad City
- Nachrichtenfieber – Broadcast News
- Susan Sarandon
als Schwester Helen Prejean
- A.D. – Anno Domini
- Alfie
- Annies Männer
- Atlantic City, USA
- Überall, nur nicht hier
- Begierde
- Bernard and Doris
- Betty und ihre Schwestern
- Biete Mutter – suche Vater
- Cats & Dogs – Wie Hund und Katz
- Darf ich bitten?
- Der Klient
- Die Hexen von Eastwick
- Elizabethtown
- Emotional Arithmetic
- Extrablatt
- Frühstück bei ihr
- Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen
- Groupies Forever
- Igby
- Im Tal von Elah
- Im Zeichen der Jungfrau
- Im Zwielicht
- James und der Riesenpfirsich
- König der Zigeuner
- Light Sleeper
- Lorenzos Öl
- Moonlight Mile
- Mr. Woodcock
- Noel
- Romance & Cigarettes
- Rugrats in Paris – Der Film
- Safe Passage
- Seite an Seite
- Speed Racer
- The Rocky Horror Picture Show
- Thelma & Louise
- Unwiderstehlich
- Verwünscht
- Sean Penn
als Matthew Poncelet
- 21 Gramm
- Alles aus Liebe
- Attentat auf Richard Nixon
- Auf kurze Distanz
- Before Night Falls
- Before Night Falls
- Carlito’s Way
- Colors – Farben der Gewalt
- Das Gewicht des Wassers
- Das Spiel der Macht
- Der Falke und der Schneemann
- Der schmale Grat
- Die Dolmetscherin
- Die Kadetten von Bunker Hill
- Die Verdammten des Krieges
- Dogtown & Z-Boys
- Dogtown and Z-Boys
- Ein Richter für Berlin
- Hurlyburly
- Ich bin Sam
- Ich glaub’, ich steh’ im Wald
- Im Vorhof zur Hölle
- It’s All About Love
- Mystic River
- Sweet and Lowdown
- The Game
- U-Turn – Kein Weg zurück
- What Just Happened?
- Wir sind keine Engel (1989)
Regie
- Tim Robbins
Drehbuch
- Helen Prejean
Kamera
- Roger Deakins
Schnitt
- Lisa Zeno Churgin
Produzent
- Working Title Films
Musik
- Patti Smith
Erscheinungsjahr
1995Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Dead Man WalkingLänge
122 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreDer Film basiert auf authentischen Begebenheiten, die die Ordensschwester Helen Prejean in ihrem Buch Dead Man Walking – Sein letzter Gang schildert. Der Film kombiniert zwei wirkliche Straffälle, um einen tiefgreifenderen Handlungsablauf zu erreichen.
Das Buch war auch die Vorlage für die gleichnamige Opernfassung von Jake Heggie und Terrence McNally, die 2000 in San Francisco uraufgeführt wurde. Die europäische Premiere fand am 7. Mai 2006 in der Dresdner Semperoper statt.
Hintergrund
Dead Man Walking ist der US-amerikanische Ausdruck, wenn ein zum Tode Verurteilter aus seiner Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wird. In der deutschen Fassung wurde dieser Ausdruck an der Stelle, wo er im Film vorkommt (aber nicht der Filmtitel selbst) übersetzt mit „Toter Mann kommt“. In den USA wurde das Motiv des Begriffs „Dead Man Walking/Toter Mann kommt“ bereits bei vielen Bands in Songs verwendet, z. B. bei 1994 bei Body Count / Ice-T mit dem Song „Dead Man Walking“ (Born Dead LP).Handlung
Sechs Jahre sitzt Matthew Poncelet schon aufgrund eines mit einem Komplizen begangenen Mordes an einem Paar in der Todeszelle, als er sich angesichts des heranrückenden Hinrichtungstermins an die Nonne Helen Prejean wendet, damit diese eine erneute gerichtliche Untersuchung erwirkt.Helen nimmt zu ihm Kontakt auf und besucht ihn. Dabei findet sie zu ihrer Überraschung einen arroganten, sexistischen, rassistischen und von jeglicher Reue weit entfernten Menschen vor, der weiterhin seine Unschuld beteuert.Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer intensiver werdende Beziehung und Helen versucht zu erreichen, dass die Strafe in lebenslange Haft umgeändert wird.Bei ihren Bemühungen lernt sie sowohl die Angehörigen der Opfer als auch die des Täters näher kennen. Dabei werden Menschen gezeigt, die nach Gerechtigkeit verlangen und die Bemühungen der Nonne mit Unverständnis und Ablehnung betrachten, aber auch das Leben der mit dem Täter verbundenen Menschen wird beleuchtet.Poncelet begibt sich auf einen langen, äußerst schmerzhaften Weg der eigenen Wahrheitsfindung, an dessen Ende das Eingeständnis der eigenen Tat steht und quasi im Augenblick des Todes durch die Giftspritze die Bitte um Vergebung an die Angehörigen der Opfer ergeht.Der Film wurde vielfach als Appell gegen die Todesstrafe verstanden – die äußerste Auseinandersetzung Poncelets mit seiner Tat wird jedoch letztlich erst in der unausweichlichen Konsequenz seiner Hinrichtung erreicht. So entlässt der Film den Zuschauer ohne eine einfache Antwort.Kritiken
- {{zitat|Keine Polemik für oder gegen die Todesstrafe, sondern eine mit äußerster künstlerischer Konzentration und sparsamen filmischen Mitteln erzielte Bewußtmachung der geistigen und geistlichen Hilfsbedürftigkeit auf beiden Seiten, der des Täters und der seiner Opfer. Der Versuch, der ‚Komplexität der Dinge‘ näherzukommen, führt unmerklich in eine spirituelle Dimension, die den Film von dem meisten unterscheidet, was heute aus Hollywood in unsere Kinos kommt.
- {{Zitat|Das überzeugende Plädoyer gegen die Todesstrafe lässt auch deren Befürworter zu Wort kommen. [1] Fazit: Klug, differenziert und ungemein intensiv||Cinema {{internetquelle
- {{Zitat|Durch Technik soll garantiert werden, daß man dem Menschen, den man umbringt, dabei doch bestimmt kein bißchen weh tut. [2] Wer sich den Film ansieht, weiß ein für allemal, wie das geht [3]||Der Spiegel {{internetquelle
- {{Zitat|‚Dieser Film veredelt das Filmemachen.‘ [4] Die schauspielerischen Darbietungen in diesem Film sind über jeden Vergleich erhaben, [5]|Roger Ebert {{internetquelle
Auszeichnungen
Oscarverleihung 1996- Beste Hauptdarstellerin: Susan Sarandon
- Nominierung bester Hauptdarsteller: Sean Penn
- Nominierung beste Regie: Tim Robbins
- Nominierung bester Titelsong: Bruce Springsteen
Berlinale 1996
Der Film nahm am Wettbewerb der Berlinale 1996 teil. Sean Penn erhielt einen Silbernen Bären für seine darstellerische Leistung. Tim Robbins erhielt den Preis der Ökumenischen Jury (Wettbewerb).
David di Donatello Awards 1996
- Beste ausländische Schauspielerin: Susan Sarandon
Independent Spirit Awards 1996
- Bester Hauptdarsteller: Sean Penn
Screen Actors Guild Awards 1996
- Beste Hauptdarstellerin: Susan Sarandon
Humanitas-Preis 1996
- Kategorie Spielfilm: Tim Robbins
Political Film Society 1997
- PFS Award für Exposé
Chlotrudis Awards 1996
- Bester Film
- Bester Hauptdarsteller: Sean Penn
- Beste Hauptdarstellerin: Susan Sarandon
Literatur
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Weblinks
- OFDb-Eintrag zu Dead Man Walking – Sein letzter Gang
- Christiane Peitz: Es war Mord in Die Zeit 16/1996, S. 46
- Schwester Helen Prejean im Gespräch mit Tim Robbins (englisch) Brant Publications, Inc./Gale Group
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Dead Man Walking – Sein letzter Gang" (Stand:
Tue, May 6th 2008, 06:29)
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