Demolition Man
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Rob Schneider
als Erwin
- 50 erste Dates
- Animal – Das Tier im Manne
- Big Daddy
- Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme
- Hot Chick – Verrückte Hühner
- In 80 Tagen um die Welt (2004)
- Judge Dredd
- Kevin – Allein in New York
- Klick
- Little Nicky – Satan Junior
- Mission: Rohr frei!
- Mr. Deeds
- Rent a Man – Ein Mann für gewisse Sekunden
- Spiel ohne Regeln
- Susan's Plan
- Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden
- Jesse Ventura als Cryo Con
- Bill Cobbs als Zachary Lamb 2032
- Glenn Shadix als Bob
- Denis Leary
als Edgar Friendly
- Das große Krabbeln
- Die Thomas Crown Affäre
- Do Not Disturb
- Echt Blond
- Ein wahres Verbrechen
- Ice Age
- Ice Age 2: Jetzt taut’s
- Judgment Night – Zum Töten verurteilt
- Money for Mercy
- No Panic – Gute Geiseln sind selten
- Small Soldiers
- Suicide Kings
- Vatertag – Ein guter Tag zum Sterben
- Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
- Wide Awake
- Nigel Hawthorne als Dr. Raymond Cocteau
- Bob Gunton als Chief Gorge Earl
- Benjamin Bratt als Alfredo Garcia
- Sylvester Stallone
als Det. John Spartan
- Antz
- Assassins – Die Killer
- Avenging Angelo
- Cliffhanger – Nur die Starken überleben
- Cop Land
- D-Tox – Im Auge der Angst
- Daylight
- Die City-Cobra
- Driven
- F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg
- Fahr zur Hölle Hollywood
- Fahr zur Hölle, Liebling
- Frankensteins Todesrennen
- Get Carter – Die Wahrheit tut weh
- Heißes Spiel in Las Vegas
- John Rambo
- John Rambo
- Judge Dredd
- Lock Up – Überleben ist alles
- Mission 3D
- Nachtfalken (1981)
- Oscar – Vom Regen in die Traufe
- Oscar – Vom Regen in die Traufe
- Over the Top
- Rambo
- Rambo II – Der Auftrag
- Rambo III
- Rocky
- Rocky 3 – Das Auge des Tigers
- Rocky Balboa
- Rocky II
- Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts
- Rocky V
- Shade
- Stop! Oder meine Mami schießt!
- Stop! Oder meine Mami schießt!
- Tango und Cash
- The Specialist
- Wesley Snipes
als Simon Phoenix
- American Wildcats
- Auf der Jagd
- Blade
- Blade II
- Blade: Trinity
- Boiling Point – Die Bombe tickt
- Der Fan (1996)
- Die Indianer von Cleveland
- Die Wiege der Sonne
- Drop Zone
- Eine Liebe in Brooklyn
- Futuresport
- Jungle Fever
- Liberty Stands Still
- Money Train
- Mord im Weißen Haus
- New Jack City
- New Jack City
- One Night Stand
- Passagier 57
- Sugar Hill
- The Art of War
- To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar
- Undisputed – Sieg ohne Ruhm
- Weiße Jungs bringen’s nicht
- Weiße Jungs bringen’s nicht
- Sandra Bullock
als Lt. Lenina Huxley
- 28 Tage
- Auf die stürmische Art
- Das Haus am See
- Das Netz (1995)
- Der Prinz von Ägypten
- Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern
- Die Jury
- Die Vorahnung
- Ein Chef zum Verlieben
- Ein heißer Job
- Ein Herz und eine Kanone
- Eine zweite Chance
- Gestohlene Herzen
- Hotline zum Himmel
- In Love and War
- Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote
- L.A. Crash
- Love Potion No. 9 – Der Duft der Liebe
- Miss Undercover
- Miss Undercover 2
- Mord nach Plan
- Speed
- Speed 2 – Cruise Control
- Spurlos
- The Thing Called Love – Die Entscheidung fürs Leben
- Walter & Frank – Ein schräges Paar
- Während Du schliefst
- Zauberhafte Schwestern
Anzeige:
Regie
- Marco Brambilla
Drehbuch
- Peter M. Lenkov
Kamera
- Alex Thomson
Schnitt
- Stuart Baird
Produzent
- Howard G. Kazanjian
Musik
- Elliot Goldenthal
Erscheinungsjahr
1993Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Demolition ManLänge
110 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Zum Zeitpunkt des Filmdrehs war das Jahr 1996 die nicht allzu ferne Zukunft. Die Stadt Los Angeles wird von schweren Unruhen heimgesucht. Allerorts brennt es, Schüsse fallen im Minutentakt und um dem Chaos Einhalt zu gebieten, setzt die Polizei schwere Waffen und gepanzerte Fahrzeuge ein. Während der Tumulte hat der Gangster Simon Phoenix die Insassen eines Busses in seine Gewalt gebracht und sich in einem Haus verschanzt. Der abgebrühte Cop John Spartan wird ausgesandt, Phoenix dingfest zu machen. Dies gelingt ihm auch, allerdings explodiert das Haus, in dem später Leichen gefunden werden. Spartan wird wegen fahrlässiger Tötung suspendiert und verurteilt und kommt wie auch Phoenix in ein „kryogenisches“ Gefängnis, wo er seine Haftstrafe eingefroren als Eisblock absitzt.Beide verbringen so mehrere Jahrzehnte, bis im Jahr 2032 Phoenix zwecks möglicher Resozialisierung aufgetaut wird. Die Welt hat sich inzwischen verändert und in das Idealbild einer amerikanischen Vorstadt verwandelt. Durch ein großes Erdbeben und die damit verbundene Vernichtung von San Francisco, Los Angeles und San Diego entstand die Metropolregion San Angeles: ein futuristischer Garten Eden, in dem weder Umweltverschmutzung, Arbeitslosigkeit, noch Kriminalität existieren – genauso wenig wie fleischliche Nahrung, Sex, Küssen, Rockmusik und Schimpfworte. Während einer Sitzung mit dem Gefängnisdirektor bricht Phoenix aus und tötet auf seiner Flucht mehrere Menschen. Die Polizei, für die Graffiti schon Schwerverbrechen darstellen, ist mit der Situation und dem Grad an Gewalt völlig überfordert. Letztlich vertraut George Earl, der Polizeichef von San Angeles, den Ratschlägen des alternden Beamten Zachary Lamb und der dem Zeitgeist der 1990er Jahre verschriebenen Polizistin Lenina Huxley und taut auch Spartan auf. Man glaubt, mit einem ebenso rabiaten Menschen wie Phoenix diesen fassen zu können.
Der seinem Namen alle Ehre machende Prolet Spartan hat anfangs alle Mühe, sich in der biederen und politisch korrekten Welt zurechtzufinden. Auch scheint Phoenix ihm, was Fähigkeiten und Fertigkeiten angeht, überlegener zu sein als anno 1996. Während eines Treffens mit Dr. Raymond Cocteau, dem Gründer von San Angeles, kommt es zu einem Zwischenfall mit einigen Rebellen, welche sich als Essensdiebe herausstellen, die für den Untergrundkämpfer Edgar Friendly arbeiten. Obwohl alle Übrigen Friendly für einen Anarchisten halten, kommen Spartan Zweifel.
Mit Hilfe von Huxley findet Spartan heraus, dass Phoenix während seines Strafvollzugs zum geistig überlegenen Verbrecher getrimmt wurde, gleichzeitig bei ihm selbst aber lediglich die Nähkünste aufgewertet wurde. Er entlarvt schließlich Cocteau als Auftraggeber von Phoenix Manipulation, da dieser mithilfe des Gangsters seinen Erzfeind Edgar Friendly eliminieren will. Cocteau überwirft sich jedoch bald mit Phoenix, welcher diesen kurz darauf durch seine ebenfalls aufgetaute alte Verbrechergang töten lässt.
Spartan und Huxley steigen währenddessen in die Kanalisation hinab und treffen Friendly. Dieser lebt mit anderen Verarmten in einem System verzweigter Slums und entpuppt sich als harmloser Normalbürger, der einen Feldzug gegen Cocteaus Utopia führt. In den Kanälen versteckt sich auch Phoenix. Spartan kann diesen aufstöbern und verfolgt Phoenix bis zum Kryo-Gefängnis, wo Simon und dessen Gang gerade dabei sind, eine große Anzahl von Schwerverbrechern (darunter Charles Manson) zu befreien. Nach der Überwältigung der Gang kommt es zum Showdown zwischen Spartan und Phoenix, bei dem Letzterer von Spartan getötet und das Gefängnis zerstört wird.
Die San-Angeles-Bürger und Friendly nähern sich an, um die keimfreie Welt wieder ein wenig normaler zu gestalten. Spartan und Huxley werden ein Paar und besiegeln dies mit einem eigentlich verbotenen Kuss.
Vorlage
- Die Vorlage des Filmes ist trotz des sehr ähnlichen Titels nicht der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Roman The Demolished Man von Alfred Bester – obwohl beide im Kriminal- bzw. Polizei-Milieu spielen.
- Demolition Man ist eine Interpretation von Aldous Huxleys „Brave New World“ (Schöne Neue Welt), in dessen Werk die neue perfekte Gesellschaft letztlich von ihrer Vergangenheit eingeholt wird:
- Erkennbar wird dies beispielsweise bei der Betrachtung der Namen der Hauptdarsteller. Sandra Bullocks Charakter heißt Lenina (Nachname Huxley), wie die weibliche Hauptdarstellerin „Lenina Crowne“ bei „Brave New World“, Stallone benennt sich nach Huxleys John, der aus einem rückständigen Reservat, sogar noch natürlich geboren, in die moderne Gesellschaft kommt. Bei Demolition Man kommt John (Spartan) aus der Vergangenheit in die Zukunft.
- Ein weiterer Hinweis ist bei der deutschen Synchronisation etwas schwieriger zu entdecken als im Original. Als Phoenix und Spartan im Museum kämpfen, sagt Phoenix wörtlich: „So eine tapfere neue Welt“ welches in der englischen Fassung „It's a brave new world.“ lautet.
Hintergrund
- Die Besetzung von „Demolition Man“ gestaltete sich als schwierig:
- Ursprünglich sollten Steven Seagal und Jean-Claude van Damme die Protagonisten verkörpern, wobei van Damme als Bösewicht agieren sollte. Dieser sagte zunächst zu, wollte jedoch erreichen, dass Seagal den Schurken spielen sollte. Dies lehnte nun Seagal ab, also wurden sowohl er als auch van Damme aus dem Projekt gestrichen.
- Ein anderer Plan sah vor, dass Jackie Chan den Gegenspieler Simon Phoenix mimen sollte – auf Wunsch von Sylvester Stallone. Chan lehnt jedoch ab, da er niemals einen Bösewicht spielen wolle, denn schließlich habe er in asiatischen Filmen stets den Helden verkörpert und könne nicht plötzlich als Schurke auftreten. Es gibt jedoch einen Verweis auf Stallones ursprünglichen Wunsch: In einer Szene erledigt Huxley einen Schläger mittels und gibt auf Anfrage der Herkunft der Fähigkeiten Jackie-Chan-Filme an.
- Für die Rolle der Lenina Huxley war zunächst Lori Petty gecastet worden. Diese verließ die Dreharbeiten aber bereits nach wenigen Tagen und wurde durch Sandra Bullock ersetzt.
- Im Film treten mehrere bekannte Darsteller in Nebenrollen auf. Als Polizei-Telefonist Erwin agiert Rob Schneider, der zusammen mit Stallone auch in Judge Dredd zu sehen war. Als einer von Friendlys Gefolgsleuten ist Jack Black (bekannt aus „“ und „School of Rock“) zu sehen. Schließlich spielt Jesse Ventura ein Gangmitglied von Phoenix. Ventura war als Jesse „the Body“ ein bekannter Wrestler der WWF, ehe er ins Schauspielfach wechselt. Er war auch neben Arnold Schwarzenegger in Running Man und Predator zu sehen.
- Den Titelsong Demolition Man sang Sting. Er nahm dabei einen alten Song seiner früheren Band The Police wieder auf, welcher dem Film seinen Namen gab.
- Sandra Bullock und Benjamin Bratt spielen zwei befreundete Gesetzeshüter – genau wie in Miss Undercover (2000).
- Im Film tauchen mehrere Fahrzeuge auf, die auf Prototypen und Designstudien von Autoherstellern basieren:
- Die Polizeifahrzeuge (und auch einige Zivilfahrzeuge) basieren auf einer GM-Studie namens Ultralite von 1992. Da für den Film jedoch mehrere Fahrzeuge (auch für Stunts) benötigt wurden, baute man diese auf der Basis von VW-Käfer-Fahrgestellen nach. Da die Protagonisten, darunter Hauptdarsteller Sylvester Stallone nicht sehr groß sind, fanden diese auch bequem im nicht gerade geräumigen Inneren Platz. Zwei der Originalrequisiten waren bis 2004 im Freizeitpark Warner Bros. Movie World zu sehen. Sie unterschieden sich zudem in der Ausstattung: Während ein Modell beide Flügeltüren öffnen konnte, war diese bei dem anderen auf der Beifahrerseite lediglich eine Attrappe.
- Der Gag mit Arnold Schwarzenegger hat weitere Hintergründe:
- Er ging tatsächlich in die Politik und wurde (wie der Schauspieler und spätere Präsident Ronald Reagan) zum Gouverneur von (2003) gewählt und 2006 im Amt bestätigt.
- Auf die Erwähnung in dem Stallone Film revanchierte sich Schwarzenegger im gleichen Jahr in seinem Film „Last Action Hero“ als er auf die Frage „Und wer spielte dann den Terminator?“ auf ein Plakat mit Stallone in der Hauptrolle und Pose der Kampfmaschine verwies.
- Die Restaurant-Szene spielt in einer Filiale von „Taco Bell“. Da die Fastfood-Kette außerhalb der USA weniger bekannt ist, wurde der Name für einige Versionen des internationalen Marktes in „Pizza Hut“ geändert. Dafür wurden per Computer fast alle Taco-Bell-Schriftzüge durch Pizza Hut ersetzt und die verbalen Nennungen (zumindest im englischen Original) entsprechend synchronisiert. Achtet man zu Beginn des Angriffs von Friendlys Leuten genau auf die Fensterscheibe des Restaurants, an die alle Anwesenden im Lokal stürzen, kann man dort noch das Taco-Bell-Logo erkennen.
- Der von Benjamin Bratt dargestellte Charakter Alfredo Garcia soll an den Film „Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“ erinnern, der Name des Gefängnisdirektors William Smithers an den des Gefängnisleiters in „Papillon“.
- Das von Phoenix genutzte „Rail-Gun-Gewehr“ basiert auf dem G11, einem von der deutschen Firma Heckler & Koch (HK) hergestellten Prototyp einer Langwaffe.
- Wesley Snipes ist Träger des schwarzen Gürtels in asiatischen Kampfkünsten und seine Kicks und Tritte waren teilweise zu schnell für die Kamera (ähnlich wie bei Jet Li in Lethal Weapon 4). Durch die Nachbesserungen am Computer wirken manche seiner Aktionen ein wenig ungeschickt.
- Das mit Edelsteinen besetzte Kleid, welches Sandra Bullock in der Taco-Bell-Szene trug, wog zirka 18 Kilogramm. Als sie für die Aufnahmen ausgelassen herumhüpfte, riss es jedoch und drohte zu rutschen. Aus diesem Grund fasst sich Bullock an die Seite, während sie mit Stallone weggeht.
- Eine Szene, in der Sylvester Stallone als Spartan nach dem Auftauen splitternackt in Ganzkörperaufnahme zu sehen ist, wurde aus der Endfassung des Streifens entfernt – auf ausdrücklichen Wunsch von Stallone.
Kritiken
- Lexikon des Internationalen Films: „Ein zwar perfekter und mit einiger Ironie inszenierter Actionfilm, der wegen der hausbackenen Geschichte und in Ermangelung einer halbwegs plausiblen Zukunftsvision aber nur wie ein Vehikel für zwei Hollywood-Stars wirkt.“
- Cinema: „Demolition Man besticht nicht nur durch die futuristische Kulisse und die Kämpfe zwischen Sly Stallone und Wesley Snipes, sondern auch durch die komischen Wortwechsel zwischen der Frau der Zukunft, Sandra Bullock, und dem »Neandertaler« Stallone.“
Auszeichnungen (Auswahl)
- Sandra Bullock wurde 1994 für die Goldene Himbeere als Schlechteste Nebendarstellerin nominiert.
- Wesley Snipes erhielt eine Nominierung für den MTV Movie Award als Bester Bösewicht.
- Komponist Elliot Goldenthal wurde mit dem ASCAP Award ausgezeichnet.
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Demolition Man" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
