Der Hexenclub
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Christine Taylor als Laura Lizzie
- Skeet Ulrich als Chris Hooker
- Rachel True als Rochelle
- Robin Tunney als Sarah Bailey
- Neve Campbell als Bonnie
- Fairuza Balk als Nancy Downs
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Regie
- Andrew Fleming
Drehbuch
- Peter Filardi
Kamera
- Alexander Gruszynski
Schnitt
- Jeff Freeman
Produzent
- Douglas Wick
Musik
- Graeme Revell
Erscheinungsjahr
1996Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The CraftLänge
101 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Als Sarah nach einem Selbstmordversuch mit ihrem Vater nach Los Angeles umzieht, fühlt sie sich dort einsam. Die Einzigen, die sich an ihrer neuen Schule überhaupt für sie interessieren sind Chris und drei Mädchen, die als Hexen verschrien sind. Da Sarah am eigenen Leib erleben muss, dass Chris seine Freundinnen nur ausnützt, nähert sie sich Nancy, Bonnie und Rochelle an. Es stellt sich heraus, dass diese tatsächlich mit magischen Praktiken experimentieren. Sarah, die zwar noch nie etwas mit Okkultismus am Hut hatte, aber dennoch von Natur aus über Zauberkräfte verfügt, komplettiert den Hexenzirkel. Bei einem Ausflug in die Natur schwören sich die vier Hexen Treue.Fortan sind sie unzertrennlich, probieren verschiedene Zauber aus und gewinnen durch die Magie an Selbstvertrauen. Die schwarze Rochelle überwindet die rassistischen Anfeindungen ihrer Schulfreundin, indem sie sie verhext. Sarah spricht einen Liebeszauber über Chris aus, der ihr fortan verfallen ist. Bonnie wird auf wundersame Weise ihre Brandnarben los, die sie sehr belasteten. Die in einem zerrütteten Elternhaus aufgewachsene Nancy kommt unverhofft an Geld, das ihr aus der Armutsfalle hilft. Dabei ist nie ganz eindeutig, ob die Verbesserungen nun auf Magie fußen oder doch nur Zufälle sind. Bonnie macht z.B. auch eine neuartige Behandlung, die ebenfalls zum Erfolg führen könnte.
Leider bleibt die Zauberei nicht folgenlos, da im Film alles, was man aussendet, dreifach auf einen zurückkommt. Dies erfahren die Mädchen von einer erfahrenen Hexe, die in der Stadt einen Zauberladen führt. Chris ist derart auf Sarah fixiert, dass er versucht sie zu vergewaltigen. Als Nancy davon hört, will sie sich an ihm rächen, denn sie ist auf Sarah eifersüchtig, da sie früher auch mit Chris zusammen war. Durch ein Ritual am Strand ist Nancy sehr mächtig geworden, was sie nun an Chris auslässt. In ihren Augen hat er den Tod verdient. Auf einer Party nimmt sie Sarahs Gestalt an, gewinnt sein Vertrauen und tötet ihn, als die anderen Mädchen eintreffen.
Nach dieser Tat ist für Sarah klar, dass es so nicht weitergehen kann. Nancy muss ihre Zauberkräfte verlieren, bevor noch mehr passiert, weshalb sie versucht, sie mit Magie aus dem Zirkel zu drängen. Das schlägt aber fehlt, da Nancy schon zu mächtig ist. Nancy will ihre Kräfte unbedingt behalten; Bonnie und Rochelle halten zu ihr. Der Konflikt ist vorprogrammiert, da Nancy Sarah nun töten will. Einzig die Besitzerin des Zauberladens hält noch zu Sarah; sie wird nun zu einer Art Ersatzmutter, da ihre echte bei ihrer Geburt ums Leben kam.
Nancy gaukelt Sarah vor, dass ihr Vater bei einem Flugzeugabsturz starb, um sie abermals in den Selbstmord zu treiben. Außerdem terrorisiert sie Sarah mit Bildern von Schlangen, Ratten und anderem Ungetier, was diese in Panik versetzt. Schließlich kommt es zum Showdown zwischen Nancy und Sarah, die sich magisch bekämpfen. Bonnie und Rochelle fliehen, als sie Sarahs wahre Kräfte erkennen. In diesem Kampf entwickelt Sarah ungeahnte Macht und besiegt Nancy am Ende, die zur Strafe in der Irrenanstalt landet. Am Schluss besitzt nur noch Sarah magische Kräfte, die von Geburt an eine Hexe ist.
Kritiken
- „Zu Beginn des Filmes vermißte ich schnell eine Zapbedienung. Erst als ich einige Maden und Würmer in meiner Popcorn Tüte fühlte, und Kakerlaken zwischen meinen Füßen krabbelten, registrierte ich im Kino zu sein. Kino hat mit Zauberei zu tun, dieser Film nicht.“
Georg Gaigl bei arteschock.de - „Wenn er doch nur wirklich böse wäre. Bei allem Horror und bei der anständigen Unterhaltung stört - neben der Hauptdarstellerin - , dass Der Hexenclub brav und moralisch ist.“
Günter H. Jekubzik auf filmtabs.de - „Es zeigefingert ganz kräftig in diesem Film, und so wirkt Der Hexenclub trotz ausgeklügelten Produktionsdesigns, spektakulärer Genreeffekte und treffsicheren Soundtracks eher wie die professionell bebilderte Broschüre eines Landesbeauftragten für Sektenfragen.“
Martin Schwickert auf ultimo online
Auszeichnungen
MTV Movie Awards 1997- MTV Movie Award in der Kategorie Beste Kampfszene für Fairuza Balk und Robin Tunney
- Nominierung in der Kategorie Bester Horrorfilm
- Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Fairuza Balk
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Hexenclub" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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