Der Hund von Baskerville (1959)

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Terence Fisher

Drehbuch

  • Peter Bryan

Kamera

  • Jack Asher

Schnitt

  • Alfred Cox

Produzent

  • Anthony Hinds

Musik

  • James Bernard

Erscheinungsjahr

1959

Produktionsland

Großbritannien

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Hound of the Baskervilles

Länge

82 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Der Hund von Baskerville ist ein Horrorfilm, produziert von Hammer Film Productions, unter der Regie von Terence Fisher. Der Film ist die neunte Literaturadaption1. Rudolf Meinert (D, 1914); 2. N.N. (F, 1914); 3. Richard Oswald (D, 1917); 4. Maurice Elvey (GB, 1921); 5. Richard Oswald (D, 1929); 6. V. Gareth Gundrey (GB, 1931); 7. Carl Lamac (D, 1936); 8. Sidney Lanfield (USA, 1939) von Arthur Conan Doyles gleichnamigem Roman und ist in den Hauptrollen mit Peter Cushing als Sherlock Holmes, André Morell als Dr. Watson und Christopher Lee als Sir Henry Baskerville besetzt.

Handlung

Nachdem sein Vater unter mysteriösen Umständen gestorben ist, kehrt Sir Henry Baskerville in sein Familienanwesen nach Dartmoor zurück und wird mit der übernatürlichen Erscheinung eines Hundes konfrontiert, der angeblich Rache an seiner Familie nehmen will. Der Detektiv Sherlock Holmes und sein Freund und Assistent Dr. Watson werden angestellt um das Geheimnis aufzuklären.

Kritiken





Entstehungsgeschichte

Die Dreharbeiten fanden in den Bray Studios statt. Das Äußere von Baskerville Hall ist wiedererkennbar als das Schloss Draculas aus dem Film Dracula, der im Vorjahr entstanden war. Die Außenaufnahmen fanden vor Ort in und , beide Schauplätze in Surrey, statt.

Interpretation

Horror-Film oder Routine-Thrill?

Alle Verfilmungen des Romans Der Hund von Baskerville enthalten einen großen Anteil von Grusel und Atmosphäre, doch die Hammer Studios waren die ersten und bisher eigentlich auch letzten, die ihre Fassung als Horror-Film vermarkteten. Die Auflösung wird bis zum Ende aufgehoben und ist überraschend (teils auch dadurch, da man das Ende gegenüber dem Roman leicht verändert hatte). Der ausgewählte Drehort für die Moor-Szenen ähnelt dem realen Dartmoor sehr und kommt den Beschreibungen Conan Doyles auch nahe, wenn man sich beim Lesen nicht so viele Sträucher vorstellt.

Darsteller

Ein Filmwissenschaftler sagte einst, dass britische Schauspieler stets besser sein würden als amerikanische, da ihre Theater-Erfahrung (vor allem mit Shakespeare) größer sei und sie im Schauspielern mehr eine Kunst sehen als alle anderen Nationen.

André Morell spielte den intelligenten Dr. Watson, auch wenn Morell, wie Cushing, nicht zu den bekannten Darstellern seiner Rolle gehört.

England bleibt England

Der Film enthält einige englische Sitten, die zunächst gar nicht ins Auge fallen, da sie sehr selbstverständlich und natürlich gezeigt werden. Dies liegt daran, da es eine englische Produktion ist und diese Sitten demnach für die Darsteller und die Crew sehr gewöhnlich waren. Dies ist der Unterschied zu anderen Holmes-Filmen, die nicht aus England oder Großbritannien stammen. Sie enthalten diese „Sitten“ entweder gar nicht, oder betonen sie zu stark, indem diese Sitte in den Vordergrund der Szene geraten. Bei den englischen Fassungen sind sie beiläufig und nur für den nicht-englischen Zuschauer besonders.Das beste Beispiel dafür ist die letzte Szene des Films. Holmes und Watson sind wieder in der Baker Street und beabsichtigen zu frühstücken. Sie unterhalten sich über den Fall und schenken sich Tee ein. Wer genau hinsieht bemerkt, dass Holmes zuerst Milch und dann den Tee eingießt. Dieser Vorgang wird in dieser Szene zweimal gezeigt und ist ideal als Beispiel, da Cushing sich nicht darauf konzentrieren muss, es nicht zu vergessen, da es seine eigene Natur ist und es dementsprechend sowieso machen würde.

Unterschiede zwischen Buch und Film

Zwischen dem Roman und dessen Verfilmung fallen signifikante Differenzen auf. Einige davon sind:
  • Im Roman erleidet Sir Henry im Gegensatz zum Film keinen leichten Herzinfarkt.
  • Im Buch geschieht nichts, was mit einem rituellen Opfer, einer Tarantel oder einer Mine zu tun hat.
  • Cecile Stapleton ist in der gedruckten Fassung nicht die Tochter, sondern die Ehefrau Stapletons und heißt dort Beryl. Außerdem hasst sie Sir Henry nicht, wie in dieser Verfilmung gezeigt wird.
  • Im Hotel gibt es keinen Anschlag auf Sir Henrys Leben.
  • Das Gemälde neben dem Treppenaufgang geht im Roman nicht verloren, da der Hinweis darauf nicht so offensichtlich ist wie im Film; also besteht angeblich keine Gefahr für denjenigen, der es herausfindet.
  • Frankland ist im Roman weder Bischof noch Geistlicher.


Synchronisation

{|class="prettytable"! Rolle || Darsteller || Synchronstimmehttp://www.synchronkartei.de/index.php5?action=show&type=film&id=1545http://www.synchrondatenbank.de/movie.php|-| Sherlock Holmes || Peter Cushing || Erich Fiedler|-| Dr. Watson || André Morell || Curt Ackermann|-| Sir Henry Baskerville || Christopher Lee || Gert-Günther Hoffmann|-| Sir Hugo Baskerville || David Oxley || Gert-Günther Hoffmann|-| Bischof Frankland || Miles Malleson || Siegfried Schürenberg|-| Jack Stapleton || Ewen Solon || Werner Peters|-| Lord Caphill || Michael Hawkins || Harry Wüstenhagen|}

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Der Hund von Baskerville (1959)" (Stand: Sat, Apr 26th 2008, 23:43) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.