Der Hund von Baskerville (1959)
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- John Le Mesurier als Barrymore
- Helen Goss als Mrs. Barrymore
- Ewen Solon als Stapleton
- Miles Malleson als Bischof Frankland
- Francis De Wolff als Dr. Richard Mortimer
- David Oxley als Sir Hugo Baskerville
- Marla Landi als Cecile Stapleton
- Christopher Lee
als Sir Henry Baskerville
- 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood
- Am Anfang
- Am Anfang
- Blut für Dracula
- Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
- Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
- Das Blut von Dracula
- Das Geheimnis der gelben Narzissen
- Das Geheimnis des blinden Meisters
- Das Privatleben des Sherlock Holmes
- Das Rätsel des silbernen Dreieck
- Das Tier II
- Death Train
- Der Goldene Kompass
- Der Herr der Ringe: Die Gefährten
- Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
- Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
- Der Mann mit dem goldenen Colt
- Der rote Korsar
- Der Todeskuß des Dr. Fu Man Chu
- Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu
- Die Abenteuer des Odysseus
- Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis
- Die Bibel – Moses
- Die drei Musketiere (1973)
- Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu
- Die Französische Revolution
- Die Herren Dracula
- Die purpurnen Flüsse 2 – Die Engel der Apokalypse
- Die Rache der Pharaonen
- Die Rache des Dr. Fu Man Chu
- Die Rückkehr der Musketiere
- Die Schlangengrube und das Pendel
- Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady
- Dracula (1958)
- Dracula – Nächte des Entsetzens
- Dracula braucht frisches Blut
- Dracula jagt Minimädchen
- Draculas Rückkehr
- Frankensteins Fluch
- Funny Man
- Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster
- Herrscherin der Wüste
- Ich, Dr. Fu Man Chu
- Im Banne des Kalifen
- In 80 Tagen um die Welt (1989)
- Invasion der Raumschiffe
- Nachts, wenn Dracula erwacht
- Papst Johannes Paul II.
- Prinzessin Alisea
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
- Talos – Die Mumie
- Tunnel der lebenden Leichen
- Vampire gegen Herakles
- Verschollen im Bermuda-Dreieck
- Walhalla
- André Morell als Dr. Watson
- Peter Cushing
als Sherlock Holmes
- Alexander der Große (1956)
- Das Ende einer Affäre (1955)
- Die 7 goldenen Vampire
- Die Rache der Pharaonen
- Dracula (1958)
- Dracula braucht frisches Blut
- Dracula jagt Minimädchen
- Dracula und seine Bräute
- Ein Mann geht seinen Weg
- Frankenstein muß sterben!
- Frankenstein schuf ein Weib
- Frankensteins Fluch
- Frankensteins Höllenmonster
- Frankensteins Rache
- Frankensteins Ungeheuer
- Hamlet (1948)
- Herrscherin der Wüste
- Im Banne des Kalifen
- Joe Strummer: The Future Is Unwritten
- Krieg der Sterne
- Top Secret!
- Yeti, der Schneemensch
Regie
- Terence Fisher
Drehbuch
- Peter Bryan
Kamera
- Jack Asher
Schnitt
- Alfred Cox
Produzent
- Anthony Hinds
Musik
- James Bernard
Erscheinungsjahr
1959Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The Hound of the BaskervillesLänge
82 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Nachdem sein Vater unter mysteriösen Umständen gestorben ist, kehrt Sir Henry Baskerville in sein Familienanwesen nach Dartmoor zurück und wird mit der übernatürlichen Erscheinung eines Hundes konfrontiert, der angeblich Rache an seiner Familie nehmen will. Der Detektiv Sherlock Holmes und sein Freund und Assistent Dr. Watson werden angestellt um das Geheimnis aufzuklären.Kritiken
Entstehungsgeschichte
Die Dreharbeiten fanden in den Bray Studios statt. Das Äußere von Baskerville Hall ist wiedererkennbar als das Schloss Draculas aus dem Film Dracula, der im Vorjahr entstanden war. Die Außenaufnahmen fanden vor Ort in und , beide Schauplätze in Surrey, statt.Interpretation
Horror-Film oder Routine-Thrill?
Alle Verfilmungen des Romans Der Hund von Baskerville enthalten einen großen Anteil von Grusel und Atmosphäre, doch die Hammer Studios waren die ersten und bisher eigentlich auch letzten, die ihre Fassung als Horror-Film vermarkteten. Die Auflösung wird bis zum Ende aufgehoben und ist überraschend (teils auch dadurch, da man das Ende gegenüber dem Roman leicht verändert hatte). Der ausgewählte Drehort für die Moor-Szenen ähnelt dem realen Dartmoor sehr und kommt den Beschreibungen Conan Doyles auch nahe, wenn man sich beim Lesen nicht so viele Sträucher vorstellt.Darsteller
Ein Filmwissenschaftler sagte einst, dass britische Schauspieler stets besser sein würden als amerikanische, da ihre Theater-Erfahrung (vor allem mit Shakespeare) größer sei und sie im Schauspielern mehr eine Kunst sehen als alle anderen Nationen.André Morell spielte den intelligenten Dr. Watson, auch wenn Morell, wie Cushing, nicht zu den bekannten Darstellern seiner Rolle gehört.
England bleibt England
Der Film enthält einige englische Sitten, die zunächst gar nicht ins Auge fallen, da sie sehr selbstverständlich und natürlich gezeigt werden. Dies liegt daran, da es eine englische Produktion ist und diese Sitten demnach für die Darsteller und die Crew sehr gewöhnlich waren. Dies ist der Unterschied zu anderen Holmes-Filmen, die nicht aus England oder Großbritannien stammen. Sie enthalten diese „Sitten“ entweder gar nicht, oder betonen sie zu stark, indem diese Sitte in den Vordergrund der Szene geraten. Bei den englischen Fassungen sind sie beiläufig und nur für den nicht-englischen Zuschauer besonders.Das beste Beispiel dafür ist die letzte Szene des Films. Holmes und Watson sind wieder in der Baker Street und beabsichtigen zu frühstücken. Sie unterhalten sich über den Fall und schenken sich Tee ein. Wer genau hinsieht bemerkt, dass Holmes zuerst Milch und dann den Tee eingießt. Dieser Vorgang wird in dieser Szene zweimal gezeigt und ist ideal als Beispiel, da Cushing sich nicht darauf konzentrieren muss, es nicht zu vergessen, da es seine eigene Natur ist und es dementsprechend sowieso machen würde.Unterschiede zwischen Buch und Film
Zwischen dem Roman und dessen Verfilmung fallen signifikante Differenzen auf. Einige davon sind:- Im Roman erleidet Sir Henry im Gegensatz zum Film keinen leichten Herzinfarkt.
- Im Buch geschieht nichts, was mit einem rituellen Opfer, einer Tarantel oder einer Mine zu tun hat.
- Cecile Stapleton ist in der gedruckten Fassung nicht die Tochter, sondern die Ehefrau Stapletons und heißt dort Beryl. Außerdem hasst sie Sir Henry nicht, wie in dieser Verfilmung gezeigt wird.
- Im Hotel gibt es keinen Anschlag auf Sir Henrys Leben.
- Das Gemälde neben dem Treppenaufgang geht im Roman nicht verloren, da der Hinweis darauf nicht so offensichtlich ist wie im Film; also besteht angeblich keine Gefahr für denjenigen, der es herausfindet.
- Frankland ist im Roman weder Bischof noch Geistlicher.
Synchronisation
{|class="prettytable"! Rolle || Darsteller || Synchronstimmehttp://www.synchronkartei.de/index.php5?action=show&type=film&id=1545http://www.synchrondatenbank.de/movie.php|-| Sherlock Holmes || Peter Cushing || Erich Fiedler|-| Dr. Watson || André Morell || Curt Ackermann|-| Sir Henry Baskerville || Christopher Lee || Gert-Günther Hoffmann|-| Sir Hugo Baskerville || David Oxley || Gert-Günther Hoffmann|-| Bischof Frankland || Miles Malleson || Siegfried Schürenberg|-| Jack Stapleton || Ewen Solon || Werner Peters|-| Lord Caphill || Michael Hawkins || Harry Wüstenhagen|}Weblinks
- Review des Films auf der deutschsprachigen Fansite der Hammer-Filme
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Hund von Baskerville (1959)" (Stand:
Sat, Apr 26th 2008, 23:43)
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