Der Name der Rose
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Elya Baskin als Severinus von St. Emmeram
- Michael Lonsdale
als Abbo von Fossanova, Abt
- 5x2 – Fünf mal zwei
- Das Gespenst der Freiheit
- Der 4 1/2 Billionen Dollar Vertrag
- Der Bunker (1981)
- Der Schakal (1973)
- Die Braut trug schwarz
- Die linkshändige Frau
- Enigma (1983)
- Geraubte Küsse
- Goyas Geister
- Herzflimmern (1971)
- Jefferson in Paris
- München
- Monsieur Klein
- Moonraker – Streng geheim
- Nelly & Monsieur Arnaud
- Onkel Paul, die große Pflaume
- Ronin
- Volker Prechtel als Malachias von Hildesheim
- Fjodor Schaljapin als Jorge de Burgos
- William Hickey als Ubertino da Casale
- Leopoldo Trieste als Michele de Cesena
- Ron Perlman
als Salvatore
- Absolon
- Alien – Die Wiedergeburt
- Am Anfang war das Feuer
- Blade II
- Cronos
- Desperation
- Desperation
- Die Stadt der verlorenen Kinder
- DNA – Die Insel des Dr. Moreau
- Down
- Down
- Duell – Enemy at the Gates
- Ermordet am 16. Juli
- Fluke
- Gebot des Schweigens
- Happy, Texas
- Hellboy
- Im Fadenkreuz des Todes
- Krieg der Eispiraten
- Last Supper – Die Henkersmahlzeit
- Prinz Eisenherz (1997)
- Schlafwandler
- Schwerter des Königs – Dungeon Siege
- Star Trek: Nemesis
- Titan A.E.
- Christian Slater
als Adson von Melk
- Alone in the Dark
- Alone in the Dark
- Alone in the Dark
- Blaze of Glory – Flammender Ruhm
- Bobby (2006)
- Crime is King
- Das Rosenbett
- Die wahren Bosse – Ein teuflisches Imperium
- Hard Cash – Die Killer vom FBI
- Hard Rain
- Hart auf Sendung
- Heathers
- Hollow Man 2
- Interview mit einem Vampir
- Jagd auf Mr. Tout
- Jimmy Hollywood
- Joy Stick Heroes
- Kuffs – Ein Kerl zum Schießen
- Masked and Anonymous
- Mindhunters
- Moon Trek
- Murder in the First
- Operation – Broken Arrow
- Real Love
- Robin Hood: König der Diebe
- Rufmord – Jenseits der Moral
- Slipstream (2007)
- The Good Shepherd (2004)
- True Romance
- Tucker
- Very Bad Things
- Windtalkers
- Valentina Vargas als Das Mädchen
- F. Murray Abraham
als Bernardo Gui
- 13 Geister
- Amadeus
- Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit
- Das Ende der Götter
- Die Bibel – Esther
- Die wahren Bosse – Ein teuflisches Imperium
- Forrester – Gefunden!
- Geliebte Aphrodite
- Last Action Hero
- Loaded Weapon
- Marco Polo (1982)
- Mimic – Angriff der Killerinsekten
- Moon Trek
- Scarface (1983)
- Star Trek: Der Aufstand
- Surviving the Game – Hetzjagd durch die Hölle
- The Bridge of San Luis Rey
- Ticker (The Hire)
- Young Yakuza
- Michael Habeck als Berengar von Arundel
- Urs Althaus als Venantius von Salvemec
- Helmut Qualtinger als Remigio da Varagine
- Sean Connery
als William von Baskerville
- A Good Man in Africa
- Öl
- Das Geheimnis der verwunschenen Höhle
- Das Russland-Haus
- Der 1. Ritter
- Der Anderson-Clan
- Der große Eisenbahnraub (1979)
- Der längste Tag
- Der Mann, der König sein wollte
- Diamantenfieber
- Die Brücke von Arnheim
- Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
- Die Strohpuppe
- Die Wiege der Sonne
- Dragonheart
- Explosion in Cuba
- Family Business
- Feuerball (1965)
- Flammen am Horizont
- Forrester – Gefunden!
- Goldfinger
- Highlander – Es kann nur einen geben
- Highlander II – Die Rückkehr
- Im Sumpf des Verbrechens
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
- Jagd auf Roter Oktober
- James Bond jagt Dr. No
- Leben und lieben in L.A.
- Liebesgrüße aus Moskau
- Man lebt nur zweimal
- Marnie
- Medicine Man – Die letzten Tage von Eden
- Memories Of Me
- Meteor
- Mit Schirm, Charme und Melone
- Mord im Orient-Expreß
- Presidio
- Robin Hood: König der Diebe
- Robin und Marian
- Sag niemals nie
- The Rock – Fels der Entscheidung
- The Untouchables – Die Unbestechlichen
- Time Bandits
- Verlockende Falle
- Zardoz
- Mark Bellinghaus als Jorges Novize
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Regie
- Jean-Jacques Annaud
Drehbuch
- Alain Godard
Kamera
- Tonino Delli Colli
Schnitt
- Jane Seitz
Produzent
- Thomas Schühly
Musik
- James Horner
Erscheinungsjahr
1986Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Der Name der RoseLänge
ca. 126 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Der Franziskanermönch William von Baskerville und der Novize Adson von Melk reisen im Jahr 1327 in eine Cluniazenserabtei im Apennin, wo William an einer theologischen Debatte teilnehmen soll. Bei der Ankunft wird William vom Abt des Klosters auf einen seltsamen Todesfall hingewiesen: Ein Mönch namens Adelmo wurde grausam entstellt an der Seite eines Turms gefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Jedoch steht dem die Tatsache entgegen, dass das Fenster, unter dem er gefunden wurde, nicht geöffnet werden kann. William löst das Rätsel, es schließt sich jedoch eine Mordserie an mehreren Mönchen an. Nächstes Opfer ist ein griechischer Übersetzer, die Indizien weisen auf eine Vergiftung hin. Er wird kopfüber in einem großen Kessel gefunden. Schnell verbreitet sich unter den Mönchen die Überzeugung, die Apokalypse sei eingetreten, weil Begleitumstände der Todesfälle Ähnlichkeit mit einer Passage der Johannesoffenbarung aufweisen. William findet eine Reihe von Hinweisen, die darauf schließen lassen, dass die Ursache der seltsamen Ereignisse im Kloster der Diebstahl eines griechischen Buches aus der Klosterbibliothek ist.Während William und auch die von Bernardo Gui geleitete Inquisition den Mörder suchen, lernt Adson von Melk ein junges Mädchen kennen, das ihn verführt. Es wird später von Bernardo Gui verhaftet und der Hexerei beschuldigt.
Williams Untersuchungen ergeben, dass der ehemalige Bibliothekar Jorge de Burgos die Morde verübte, um die Existenz des in der Klosterbibliothek aufbewahrten „Zweiten Buches der Poetik“ von Aristoteles zu verschleiern, da der Inhalt des verschollen geglaubten Buches seiner Meinung nach der kirchlichen Doktrin widerspricht. Jorge bestrich die Seiten des Buches mit einem Gift, so dass jeder, der in dem Buch liest, vergiftet wird. Als er sich überführt sieht, verbrennt Jorge das Buch in der Bibliothek, woraufhin die Bibliothek mit dem gesamten Buchbestand in Flammen aufgeht. Während des Brandes entkommt das zum Tode verurteilte Mädchen. Der fliehende Bernardo Gui stirbt bei einem Unfall seiner Kutsche. William schafft es aus der brennenden Bibliothek und verlässt nun, da die Rätsel gelöst sind, das Kloster gemeinsam mit Adson.
Kritiken
Roger Ebert kritisierte in der Chicago Sun-Times vom 24. Oktober 1986 das „verwirrende“ Drehbuch als „undiszipliniert“ und unlogisch. Außerdem kritisierte er die seiner Meinung nach mangelnde Beleuchtung, bei der der Zuschauer manchmal nicht sicher sei, was gerade auf der Leinwand passiere. Die Atmosphäre des Films „erdrücke“ („overwhelm“) die Handlung. Ebert bezeichnete den Charakter von William von Baskerville als „modern“. Filmkritik von Roger EbertRita Kempley schrieb in der Washington Post vom 26. September 1986, den Film könne man nicht ernst nehmen, weil die Mönche wie Marty Feldman aussehen würden. Die Charaktere würden wie „Gespenster“ wirken, der Zuschauer sei nicht involviert. Filmkritik von Rita Kempley
Film-dienst schrieb, in der „Verfilmung des Romans von Umberto Eco“ würden „dessen theologische, kunstgeschichtliche, philosophische und historische Exkurse, vor allem das Motiv des Ringens von Verstand und Vernunft mit Irrationalität und Dämonenglaube, nur noch teilweise eine überzeugende bildliche Entsprechung finden“. Zwiespältig sei „vor allem die Veränderung des Schlußteils, die die eher pessimistische Parabel allzusehr“ glätte. Der Film sei „als Unterhaltungsfilm, der die Welt des Mittelalters detailgenau und sorgfältig“ rekonstruiere und verlebendige „dennoch ansprechend“. Zitat im Kabel-1-Filmlexikon
Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film sei ein „spektakulärer Klosterkrimi“. Er sei „brillant besetzt“. Filmkritik von Cinema
Auszeichnungen
Sean Connery und der Make-Up-Experte Hasso von Hugo gewannen im Jahr 1988 den BAFTA Award. Sean Connery gewann außerdem den Deutschen Filmpreis, den der Film in zwei weiteren Kategorien gewann. Jean-Jacques Annaud gewann den César und den René Clair Award.Der Film gewann 1986 in Deutschland den Jupiter als Bester Film und die Goldene Leinwand. Im Jahr 1987 gewann er den David di Donatello in vier Kategorien, darunter für die Kostüme und für die Kameraarbeit. Er wurde 1987 für den Edgar Allan Poe Award nominiert und gewann den Preis des Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani in drei Kategorien, darunter für die Kameraarbeit.
Hintergründe
Die Innenaufnahmen fanden im statt. Für die Außenaufnahmen wurde in der Nähe von Rom ein Kloster nachgebaut. Als Produzent des Filmes fungierte Bernd Eichinger.Als einer der ersten Historienfilme stellte er seinerzeit auch eine dramaturgische Besonderheit dar, da er eine fiktive mittelalterliche Geschichte erzählt, die diese Zeit aber nicht nur als Setting, sondern als authentischen Handlungsort mit historisch spezifischen Inhalten inszenierte. "Wir machen den Film, weil uns die ganze Situation des Mittelalters interessiert, und zwar nicht als eine Art Background für irgend eine Geschichte, sondern als Thema" (Bernd Eichinger während der Dreharbeiten). Ältere Historienfilme hatten entweder klassische literarische Themen verarbeitet oder moderne Geschichten in historisches Gewand gesteckt. Diese beiden älteren Varianten sind auch heute noch beliebt (z.B. Amadeus mit realem Thema sowie A Knight's Tale mit modernem Thema in wenig authentischem Setting), doch trug der große Erfolg des Films dazu bei, dass mit Ende der achtziger Jahre zunehmend zeitgetreue Historienfilme mit fiktiven Handlungen produziert wurden.
Weblinks
- Eintrag zu Der Name der Rose bei Filmportal.de – Inhalt, Besetzungsliste, Rezensionen
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Name der Rose (Film)" (Stand:
Tue, May 6th 2008, 11:10)
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