Der Passagier – Welcome to Germany
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Gedeon Burkhard als Janko
- Birol Ünel als Baruch
- Fritz Marquardt als Herr Tenzer
- Guntbert Warns als Danner
- Ursula Andermatt als Rosa
- Michael Morris als Donnelly
- George Tabori als Rabbiner
- Alexandra Stewart als Mrs.
- Charles Régnier als Silbermann
- Karin Baal als Frau Tenzer
- Matthias Habich als Körner
- Katharina Thalbach
als Sofie
- Der Eisbär
- Der Räuber Hotzenplotz (2006)
- Der Räuber Hotzenplotz (2006)
- Die Blechtrommel
- Die drei Räuber
- Die Leiden des jungen Werthers
- Die letzte Chance
- Die Manns – Ein Jahrhundertroman
- Die Manns – Ein Jahrhundertroman
- Du bist nicht allein
- Engel aus Eisen
- Hände weg von Mississippi
- Kaspar Hauser
- König der Diebe
- Nicht alle waren Mörder
- NVA
- Offset
- Sonnenallee
- Strajk – Die Heldin von Danzig
- Zum Beispiel Otto Spalt
- Tony Curtis als Mr. Cornfield
Regie
- Thomas Brasch
Drehbuch
- Jurek Becker
Kamera
- Axel Block
Schnitt
- Tanja Schmidbauer
Produzent
- Joachim von Vietinghoff
Musik
- Günther Fischer
Erscheinungsjahr
1988Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
Der Passagier – Welcome to GermanyLänge
102 MinutenHandlung
Mr. Cornfield ist ein Filmregisseur aus Hollywood. Cornfield ist ein Jude, der aus Ungarn stammt und den Holocaust überlebte. In den USA machte er später Karriere. Seine Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs konnte er jedoch nie verarbeiten. Hollywood langweilt ihn mittlerweile und so entschließt er sich einen Dokumentarfilm über seine eigene Geschichte zu drehen. Cornfield musste als -Häftlig als Statist in einem antisemitischen Film der Nazis mitwirken. Erstmals reist er zu den Dreharbeiten wieder nach Deutschland. Aber es geht ihm nicht nur um die Bewältigung des Traumas Holocaust, sondern ein weiteres Trauma belastete das Leben von Mr. Cornfield. Durch einen Verrat machte er sich mitschuldig am Tod eines Freundes und Mithäftlings.Kritiken
- Lexikon des internationalen Films: Eine psychologischgenau durchdachte, in ihren kunstvollen Verschachtelungen allerdings leicht manierierte Studie über das Problem der Selbsttäuschung bei der Verarbeitung von Schuld und über die Schwierigkeit, die Vergangenheit durch Kunst bewältigen zu können.
Hintergrund
Es wurde als bemerkenswert angesehen, dass es Brasch gelang, den amerikanischen Weltstar Tony Curtis für die Hauptrolle zu gewinnen - das wohl erste und bis heute einzige Mal, dass ein Filmstar dieser Größenordnung die Hauptrolle in einem deutschen Spielfilm übernahm. Curtis wurde nicht synchronisiert, sondern spricht auch den deutschen Text selbst.Auszeichnungen
Der Film nahm am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1988 teil, ging bei der Preisvergabe jedoch leer aus.Weblinks
- Der Passagier – Welcome to Germany bei Filmportal.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Passagier – Welcome to Germany" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
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