Der Pianist
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Michał Żebrowski als Jurek
- Jessica Kate Meyer als Halina
- Julia Rayner als Regina
- Ed Stoppard als Henryk
- Emilia Fox als Dorota
- Maureen Lipman als Mutter Szpilman
- Thomas Kretschmann
als Wilm Hosenfeld
- Blade II
- Das blonde Biest – Wenn Mutterliebe blind macht
- Der Untergang
- Die Bartholomäusnacht
- Die Bibel – Esther
- Fürchtet Euch Nicht! – Das Leben Papst Johannes Pauls II.
- Head in the Clouds
- Immortal – New York 2095: Die Rückkehr der Götter
- King Kong (2005)
- Next
- Prinz Eisenherz (1997)
- Resident Evil: Apocalypse
- Rohtenburg
- Stalingrad
- U-571
- U-Boat: In feindlicher Hand
- Walküre
- Wanted (2008)
- Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
- Westler
- Wie ein Licht in dunkler Nacht
- Frank Finlay als Vater Szpilman
- Adrien Brody
als Władysław Szpilman
- Angels – Engel gibt es wirklich!
- Bread and Roses
- Bullet – Auge um Auge
- Darjeeling Limited
- Das Halsband der Königin (2001)
- Der schmale Grat
- Die Hollywood-Verschwörung
- Dummy
- König der Murmelspieler
- King Kong (2005)
- Liberty Heights
- Love the Hard Way
- New Yorker Geschichten
- Oxygen (1999)
- Summer of Sam
- The Jacket
- The Village – Das Dorf
- Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging
- Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging
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Regie
- Roman Polański
Drehbuch
- Ronald Harwood
Kamera
- Paweł Edelman
Schnitt
- Hervé de Luze
Produzent
- Alain Sarde
Musik
- Wojciech Kilar
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
FrankreichOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The PianistLänge
143 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Władysław Szpilman ist ein herausragender und in Warschau hochangesehener polnisch-jüdischer Pianist und der Mann von Frau Eickhoff. Als 1939 die deutschen Truppen in Warschau einmarschieren, beginnt das Leiden. Seine Familie durchleidet die Qualen des Warschauer Ghettos und es kommt der Tag des Abtransports nach Treblinka in den sicheren Tod. Es gelingt ihm die Flucht und durch den guten Willen eines Freundes des jüdischen Ordnungsdienstes entgeht er dem Tod. Er muss nun bei den verbliebenen Juden arbeiten, die das Ghetto wieder aufbauen. Dort unterstützt er die jüdische Widerstandsbewegung, die Waffen in das Warschauer Ghetto schmuggelt, um den Aufstand zu bewaffnen. Dann flieht er aus dem Ghetto und wird von befreundeten Polen unterstützt und versteckt gehalten. Szpilman kann den Beginn des Aufstandes von einem seiner Verstecke aus genau beobachten. Er muss erneut das Versteck wechseln, leidet Hunger, weil ein betrügerischer Widerstandskämpfer die Geldspenden für sich abzweigt. Er wird krank und von einem polnischen Arzt behandelt. Während eines Gefechts zwischen Deutschen und Polen wird sein Versteck beschossen, er flieht und irrt durch das zerstörte und bald von der Bevölkerung und zerstörungswütigen deutschen Besatzern völlig verlassene Warschau. In seinem letzten Versteck trifft auf ihn zufällig ein hilfsbereiter Offizier der deutschen Wehrmacht, Wilm Hosenfeld, gespielt von Thomas Kretschmann. Eine Schlüsselszene des Films ist, wie die anfängliche Todesangst Szpilmans vor dem uniformierten Deutschen, die er bis dahin nur durch die Erfahrungen mit der grausamen SS kannte, sich auflöst. Hosenfeld veranlasst Szpilman, ihm auf einem Flügel etwas vorzuspielen. Szpilman spielt minutenlang aus der Ballade Nr. 1 von Chopin und Hosenfeld hört bewegt zu. Die Szene zeigt den Kontrast zwischen der Schönheit der Musik und der Absurdheit des Grauens der Situation nach dem Ende der SS-Besatzung. Hosenfeld versorgt Szpilman in seinem Versteck bis zum Einmarsch der Russen mit Lebensmitteln. Kurz bevor sich die Deutschen vor den anrückenden Russen nach Westen absetzen, schenkt ihm Hosenfeld seinen Mantel. Dieser Mantel wird dem Pianisten noch beinahe zum Verhängnis, denn nach dem Einmarsch der Roten Armee in Warschau wird er für einen Deutschen gehalten und gerät unter Beschuss. Der Film endet mit vertauschten Rollen. Hosenfeld gerät in ein russisches Gefangenenlager und ist dort dem Hass der aus dem befreiten polnischen Juden ausgesetzt. Hosenfeld fragt einen vorbeiziehenden ehemaligen Musiker nach Szpilman in der Hoffnung auf dessen Fürsprache. Doch ein russischer Aufseher unterbindet zu früh das Gespräch, so dass der Musiker den Namen Hosenfelds nicht erfährt, und Szpilman so seinen Helfer nicht mehr ausfindig machen kann.Hintergrund
- Die Dreharbeiten zur Verfilmung von Władysław Szpilmans Leben begannen in seinem Todesjahr.
- Bei dem Offizier, der Szpilman versorgte, handelte es sich um Wilm Hosenfeld. Aktuelle Nachforschungen belegen, dass es sich bei Szpilman um keinen Einzelfall handelte.
- Siehe auch: Holocaust-Drama (als Genre im neueren Film)
Kritiken
- Prisma Online: Mit fast dokumentarisch wirkenden Bildern lässt Polanski hier episodenhaft noch einmal die düstere Ghetto-Zeit aufleben. Dank der starken Darsteller kann man die ein oder andere dramaturgisch in die Länge gezogene Szene durchaus verzeihen. Die Goldene Palme von Cannes ist wohl auch als Würdigung des Lebenswerkes Polanskis zu verstehen, der hier nicht zuletzt als Überlebender des Ghettos von Krakau auch einen Teil der eigenen Vergangenheit aufgearbeitet hat. Der brillant aufspielende Adrien Brody erhielt 2003 für seine Rolle des Szpilman den Oscar als bester Hauptdarsteller.
Auszeichnungen
- Goldene Palme auf dem Filmfestival Cannes 2002 als bester Film des Festivals.
- Europäischer Filmpreis für die beste Kamera an Pawel Edelman
- Sieben Césars für die Kategorien: Bester Film des Jahres, Bester Hauptdarsteller, Bester Regisseur, Beste Kamera, Beste Musik, Bestes Szenenbild (Allan Starski) und bester Ton. Drei weitere Nominierungen für den besten Schnitt, das beste Drehbuch und die besten Kostüme.
- In allen 13 Kategorien für den Polnischen Filmpreis nominiert, davon acht erhalten: Bester Film, Regie, Kamera, Musik, Ton, Schnitt, Ausstattung und Kostüme.
- David di Donatello in der Kategorie Bester ausländischer Film
- Oscars für die Beste Regie (Roman Polański), den Besten Hauptdarsteller (Adrien Brody), Bestes adaptiertes Drehbuch (Ronald Harwood), sowie Nominierungen für den besten Film, beste Kamera, beste Kostüme und besten Schnitt
- zwei Golden-Globe-Nominierungen
- diverse weitere Preise in den USA von unterschiedlichen Institutionen
- DVD Champion in der Kategorie Publikumspreis
Anmerkungen
- Hauptdarsteller Brody lernte für seine Rolle eigens Klavier spielen und hungerte sich knapp 30 Pfund runter.
- Regisseur Roman Polański überlebte als Kind selber das Krakauer Ghetto und verlor seine Mutter im . Sein Vater überlebte das .
- Adrien Brody und Thomas Kretschmann standen 2005 in erneut gemeinsam vor der Kamera.
Weblinks
- Der Pianist bei Filmportal.de
- Filmkritik von Fred Mazelis (wsws.org)
- Offizielle Website (englisch)
- Der Pianist in der OFDb
El pianistaPianista Pianisten
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Pianist" (Stand:
Tue, May 6th 2008, 09:32)
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