Der Rote Kakadu

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Dominik Graf

Drehbuch

  • Günter Schütter

Kamera

  • Benedict Neuenfels

Schnitt

  • Christel Suckow

Produzent

  • Manuela Stehr

Musik

  • Dieter Schleip

Erscheinungsjahr

2004

Produktionsland

Deutschland

Originalsprache

Deutsch

Originaltitel

Der Rote Kakadu

Länge

128 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Der Rote Kakadu ist ein deutsches Liebesdrama aus dem Jahr 2004 unter der Regie von Dominik Graf, das die Geschichte eines jungen Mannes in der DDR zeigt. Der Titel des Films entstammt der legendären Dresdner Tanzbar, dem ersten „Jazzkeller“ der DDR.

Handlung

Der junge Siggi ist ein begabter Zeichner und will Bühnenbild an der Theaterhochschule Leipzig studieren. Dazu kommt er im Frühjahr 1961 – vier Monate vor dem Mauerbau – nach Dresden, um an der Sächsischen Staatsoper erste Erfahrungen zu sammeln. Er lebt dort bei seiner Tante Hedy, die ebenfalls an der Staatsoper als Sängerin wirkt.

Im Großen Garten lernt er Luise und ihren Ehemann Wolle kennen, die ihn vom angesagten Tanzlokal "Roter Kakadu" erzählen. Dieses Lokal im Villenstadtteil Weißer Hirsch am Elbhang ist ein Treffpunkt für die Rock 'n' Roll begeisterte Jugend Dresdens und Siggi gefällt es dort sehr. Doch die Staatssicherheit beobachtet das Lokal mit zunehmender Aufmerksamkeit.

Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Aufwändig inszeniertes Ausstattungskino, das Fakten und Fiktion souverän zu einer detail- und episodenreichen Erzählung verbindet. Vor allem die nachvollziehbaren und überzeugend interpretierten Charaktere vermitteln etwas von der idealistischen Lebenshaltung in der kurzen Zeitspanne vor dem Mauerbau.http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=524780&sucheNach=titel

Auszeichnungen

  • Max Riemelt erhielt 2006 den Bayerischen Filmpreis für seine Rolle als bester Nachwuchsdarsteller.
  • Der Film erhielt 2006 beim 6. Internationalen Filmfestival Marrakesch den Golden Star Grand Prix.
  • Dominik Graf erhielt 2007 auf dem Madrid Móstoles International Film Festival den Preis als Bester Regisseur Preisträger des Madrid Móstoles International Film Festival 2007


Dreharbeiten

thumb|left|Der Bahnhof in Dresden-PlauenDer Film wurde hauptsächlich in Dresden gedreht. Dazu wurden für einige Tage das "Blaue Wunder" und einen Tag die Straße Altplauen am Bahnhof Plauen gesperrt. Dieser Bahnhof wurde zum Grenzübergang der DDR zum französischen Sektor umfunktioniert, der in dem Film neben dem Tanzlokal eine zentrale Rolle spielt.

Auch in Berlin wurde der zwischen Olivaer und Adenauerplatz für acht Stunden beidseitig gesperrt. Für die Genehmigung mussten pro Tag 51,13 Euro bezahlt werden. Da auch Parkplätze bezahlt werden mussten, die an diesem Tag nicht belegt werden konnten, betrugen die Gesamtkosten 1.070 Euro. Artikel vom 28.9.2004 aus "Der Tagesspiegel"

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Der Rote Kakadu" (Stand: Mon, May 12th 2008, 11:44) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.