Der Rote Kakadu
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Lutz Teschner als Funktionär
- Jean Denis Römer als Grenzpolizist
- Constanze Behrends als Sekretärin
- Nadja Petri als KGB
- Volker "Zack" Michalowski als Kleiner Lewerenz
- Klaus Manchen als Großer Lewerenz
- Heiko Senst als Arne
- Devid Striesow als Hurwitz
- Kathrin Angerer als Frau Männchen
- Peter Schneider als Bassist
- Ingeborg Westphal als Tante Hedy
- Tanja Schleiff als Rena
- Ronald Zehrfeld als Wolle
- Jessica Schwarz als Luise
- Max Riemelt als Siggi
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Regie
- Dominik Graf
Drehbuch
- Günter Schütter
Kamera
- Benedict Neuenfels
Schnitt
- Christel Suckow
Produzent
- Manuela Stehr
Musik
- Dieter Schleip
Erscheinungsjahr
2004Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
Der Rote KakaduLänge
128 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der junge Siggi ist ein begabter Zeichner und will Bühnenbild an der Theaterhochschule Leipzig studieren. Dazu kommt er im Frühjahr 1961 – vier Monate vor dem Mauerbau – nach Dresden, um an der Sächsischen Staatsoper erste Erfahrungen zu sammeln. Er lebt dort bei seiner Tante Hedy, die ebenfalls an der Staatsoper als Sängerin wirkt.Im Großen Garten lernt er Luise und ihren Ehemann Wolle kennen, die ihn vom angesagten Tanzlokal "Roter Kakadu" erzählen. Dieses Lokal im Villenstadtteil Weißer Hirsch am Elbhang ist ein Treffpunkt für die Rock 'n' Roll begeisterte Jugend Dresdens und Siggi gefällt es dort sehr. Doch die Staatssicherheit beobachtet das Lokal mit zunehmender Aufmerksamkeit.
Kritik
Lexikon des Internationalen Films: Aufwändig inszeniertes Ausstattungskino, das Fakten und Fiktion souverän zu einer detail- und episodenreichen Erzählung verbindet. Vor allem die nachvollziehbaren und überzeugend interpretierten Charaktere vermitteln etwas von der idealistischen Lebenshaltung in der kurzen Zeitspanne vor dem Mauerbau.http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=524780&sucheNach=titelAuszeichnungen
- Max Riemelt erhielt 2006 den Bayerischen Filmpreis für seine Rolle als bester Nachwuchsdarsteller.
- Der Film erhielt 2006 beim 6. Internationalen Filmfestival Marrakesch den Golden Star Grand Prix.
- Dominik Graf erhielt 2007 auf dem Madrid Móstoles International Film Festival den Preis als Bester Regisseur Preisträger des Madrid Móstoles International Film Festival 2007
Dreharbeiten
thumb|left|Der Bahnhof in Dresden-PlauenDer Film wurde hauptsächlich in Dresden gedreht. Dazu wurden für einige Tage das "Blaue Wunder" und einen Tag die Straße Altplauen am Bahnhof Plauen gesperrt. Dieser Bahnhof wurde zum Grenzübergang der DDR zum französischen Sektor umfunktioniert, der in dem Film neben dem Tanzlokal eine zentrale Rolle spielt.Auch in Berlin wurde der zwischen Olivaer und Adenauerplatz für acht Stunden beidseitig gesperrt. Für die Genehmigung mussten pro Tag 51,13 Euro bezahlt werden. Da auch Parkplätze bezahlt werden mussten, die an diesem Tag nicht belegt werden konnten, betrugen die Gesamtkosten 1.070 Euro. Artikel vom 28.9.2004 aus "Der Tagesspiegel"
Weblinks
- Der Rote Kakadu auf filmportal.de
- Offizielle Website des Films
- Zusammenstellung von Kritiken auf film-zeit.de
- Filmheft der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung (PDF-Format)
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Rote Kakadu" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 11:44)
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