Der Unhold
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Heino Ferch
als Raufeisen
- Benutzer:Ignazwrobel/Auf ewig und einen Tag
- Benutzer:Ignazwrobel/Die Luftbrücke
- Comedian Harmonists
- Das Leben ist eine Baustelle
- Das Wunder von Berlin
- Das Wunder von Lengede (2003)
- Der geheimnisvolle Schatz von Troja
- Der Tunnel
- Der Untergang
- Die drei Musketiere (2005)
- Die drei Musketiere (2005)
- Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei
- Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei
- Die Mauer – Berlin ’61
- Extreme Ops
- Lola rennt
- Marlene
- Meine schöne Bescherung
- Napoleon (2002)
- Straight Shooter
- Vom Suchen und Finden der Liebe
- Volker Spengler als Hermann Göring
- John Malkovich
als Abel Tiffauges
- Art School Confidential
- Being John Malkovich
- Cannes Man
- Con Air
- Das Reich der Sonne
- Der Mann in der eisernen Maske (1998)
- Die Legende von Beowulf
- Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
- Gardens of the Night
- Geboren in Queens
- Gefährliche Liebschaften (1988)
- Himmel über der Wüste
- Hotel (2001)
- In the Line of Fire – Die zweite Chance
- Jennifer 8
- Johanna von Orleans (1999)
- Johnny English
- Klimt
- Knockaround Guys
- Les Misérables – Gefangene des Schicksals
- Making Mr. Right – Ein Mann à la Carte
- Mary Reilly
- Miles from Home
- Nach eigenen Regeln
- Napoleon (2002)
- Object of Beauty
- Per Anhalter durch die Galaxis
- Portrait of a Lady
- Ripley’s Game
- Rounders
- Schatten und Nebel
- Shadow of the Vampire
- The Great Buck Howard
- The Killing Fields – Schreiendes Land
- The Libertine
- Tod eines Handlungsreisenden
- Marianne Sägebrecht als Frau Netta
- Gottfried John als Chief Forrester
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Regie
- Volker Schlöndorff
Drehbuch
- Volker Schlöndorff
Kamera
- Bruno de Keyzer
Schnitt
- Peter Przygodda
Produzent
- Ingrid Windisch
Musik
- Michael Nyman
Erscheinungsjahr
1996Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The OgreLänge
117 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Das Kind Abel Tiffauges besucht eine Schule in Frankreich. Er soll für das Stören eines Gebets bestraft werden, aber er betet und die Schule brennt ab. Als Erwachsener arbeitet Abel (John Malkovich) als Mechaniker und spielt gerne mit Kindern, weswegen er der pädophilen Neigung beschuldigt wird. Tiffauges kämpft im Zweiten Weltkrieg und wird von den Deutschen gefangen genommen.
Als Kriegsgefangener arbeitet er zunächst im Privatforst Hermann Göring als Hilfsarbeiter und baut eine Beziehung zum debilen Göring auf. Als der Schlossherr der benachbarten Napola-Kaderschmiede einen kapitalen Hirsch erschießt, den Göring selbst erlegen wollte, wird die reguläre Belegschaft des Jagdschlosses an die Ostfront geschickt.
Abel wird zum Arbeiten in das benachbarte Napola-Internat desjenigen, der den Hirsch erschossen hat geschickt. Dort wird er mit rassentheoretischen Nazi-Ideologien konfrontiert und beginnt für den Leiter des Internats Jungen aus der Umgebung zu rekrutieren.
Gegen Ende des Films wird noch der Holocaust thematisiert indem gezeigt wird, wie SS-Einheiten KZ-Häftlinge nachts leicht bekleidet durch den Wald treiben.
Er rettet einen kleinen jüdischen Jungen und versteckt ihn auf der Napola-Burg. Als die Rote Armee vor der Burg steht, versucht Abel ein Gemetzel unter den Jungen in der Burg zu verhindern. Sein Plan wird vom Kommandant der Burg, SS-Obersturmbannführer Raufeisen (Heino Ferch), verhindert. Alle Jungen werden in den Kampfhandlungen getötet. Abel flieht mit dem kleinen Häftling auf den Schultern durch einen zugefrorenen See und führt einen Monolog über Unschuld.
Kritiken
Stephen Holden verglich den Film in der New York Times vom 11. Dezember 1998 mit einer Oper von Richard Wagner. Er sei eine „gewaltige, gequälte Allegorie“, auf die sich die zentraleuropäische Filmemacher spezialisiert hätten. Der Film sei anspruchsvoll und stellenweise brillant, aber er wirke uneinheitlich. Holden lobte die Darstellungen von John Malkovich, Armin Mueller-Stahl und Gottfried John. Filmkritik von Stephen Holden, abgerufen am 22. April 2008Film-Dienst schrieb, der Film sei eine „ambitionierte, aufwendige Literaturverfilmung“, die versuche, „die Faszination des nationalsozialistischen Kultes auf ihre mythischen und romantischen Wurzeln hin zu durchleuchten“. Er sei ein „historisch und politisch um Differenzierung bemühter wuchtiger Bilderbogen, der in seiner Intention allerdings eher verwirrend“ bleibe. Zitat auf www.kabeleins.de, abgerufen am 22. April 2008
Auszeichnungen
Volker Schlöndorff wurde im Jahr 1996 für den Goldenen Löwen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig nominiert und erhielt den UNICEF Award des gleichen Festivals.Hintergründe
Der Film wurde in Malbork, in Norwegen und in Paris gedreht. Drehorte für Der Unhold, abgerufen am 22. April 2008 Am 13. September 1996 wurde er auf dem Toronto International Film Festival gezeigt. Premierendaten für Der Unhold, abgerufen am 22. April 2008 Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 49 Tsd. US-Dollar ein. Einspielergebnisse für Der Unhold, abgerufen am 22. April 2008Weblinks
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Der Unhold" (Stand:
Sun, May 11th 2008, 20:34)
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