Der große Wolf ruft

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Ralph Nelson

Drehbuch

  • Frank Tarloff

Kamera

  • Charles Lang

Schnitt

  • Ted J. Kent

Produzent

  • Robert Arthur

Musik

  • Cy Coleman

Erscheinungsjahr

1964

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Father Goose

Länge

114 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Der große Wolf ruft ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Ralph Nelson aus dem Jahr 1964. Der Film basiert auf einer Erzählung von S. H. Barnett. Deutschland-Premiere war am 19. Februar 1965.

Handlung

Walter Eckland hält sich zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als Strandguträuber im Südpazifik über Wasser. Sein Freund Frank nötigt ihn, als Küstenbeobachter für die Alliierten zu arbeiten. Er wird auf eine Düneninsel gebracht, von der aus er die überfliegenden japanischen Flugzeuge überwachen soll. Als Anreiz sind auf der Insel verschiedene Verstecke mit Whisky angelegt worden. Für jede Sichtung bekommt Walter die Lage eines Verstecks genannt. Um Walters Verbleiben auf der Insel sicherzustellen, rammt Frank beim Verlassen ein Loch in Walters Boot.

Als Frank einen Ersatzmann für Walter findet, soll Walter diesen auf einer nahe gelegenen Insel abholen. Das Problem sind die von Feinden heimgesuchten Gewässer. Walter fährt mit einem kleinen Boot zu der Insel und trifft dort auf die Französin Catherine, die dort mit sieben jungen Schulmädchen gestrandet ist. Sie teilt ihm mit, dass der Mann, wegen dem er gekommen ist, bei einem Luftangriff getötet worden ist. Walter nimmt die Frau und die Mädchen mit zu seiner Insel.

Evakuiert werden können die neun Insulaner nicht, aber sie bekommen Nachschub, der per Fallschirm abgeworfen wird. Die verwöhnte Französin und der schlampige Amerikaner gehen sich bald gegenseitig auf die Nerven. Doch bald schon passt sich Walter ihr und den Mädchen an. Catherine ist überrascht zu erfahren, dass Walter Geschichtsprofessor war, bevor er aus der Gesellschaft ausgebrochen ist. Die beiden verlieben sich ineinander und werden über Funk von einem Offizier getraut.

Die Zeremonie wird von einem japanischen Flieger gestört. Doch durch den Funk konnte Frank Walter anpeilen. Geplant ist eine Evakuierung durch ein U-Boot, doch zum selben Zeitpunkt kreuzt einen japanisches Patrouillenboot auf. Als Köder fährt Walter sein Boot auf ein Riff, so dass das untergetauchte U-Boot an das Feindschiff rankommen kann und es torpedieren kann. Letztendlich fliegt auch Walters Boot in die Luft, aber er überlebt und kann mit den anderen gerettet werden.

Kritiken

  • Für den ist der Film eine „Liebeskomödie nach wenig originellen Mustern, aber amüsant durch den Spielwitz der Darsteller. Der amerikanisch-japanische Kriegsschauplatz dient als idyllisierter Hintergrund für die Kabinettstücke eines „überlegenen“ amerikanischen Individualisten.“vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
  • Auch die Zeitschrift Cinema beschreibt den Film als „eine beschwingte Liebeskomödie mit Oscar-prämiertem Drehbuch.“http://www.cinema.de/film_aktuell/filmdetail/film/?typ=inhalt&film_id=9713


Hintergrund

  • 30 Jahre vor den Dreharbeiten zu diesem Film gewann Charles Lang seinen einzigen Oscar.
  • Die Art Directors Henry Bumstead und Alexander Golitzen arbeiteten gut zusammen. 1963 bekamen beide zusammen einen Oscar, Bumstead 1974 noch einen, während Golitzen schon 1944 und 1961 jeweils eine Statue verliehen bekam.


Auszeichnungen

  • Oscarverleihung 1965
    • Auszeichnung:
      • Bestes Originaldrehbuch - Peter Stone, Frank Tarloff, S. H. Barnett
    • Nominierungen:
      • Bester Schnitt - Ted J. Kent
      • Bester Ton - Waldon O. Watson
  • Golden Globe 1965
    • Nominierung:
      • Bester Film – Komödie oder Musical
  • Weitere Auszeichnungen:
    • Golden Laurel als Top Comedy
    • Golden Laurel (2. Platz) für Cary Grand als Darsteller in einer Komödie


Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Der große Wolf ruft" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.