Diamantenfieber
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Ed Bishop als Klaus Hergersheimer
- Lois Maxwell als Miss Moneypenny
- Leonard Barr als Shady Tree
- David de Keyser als Doktor Tynan
- David Bauer als Mr. Morton Slumber
- Norman Burton als Felix Leiter
- Trina Parks als Klopfer
- Jimmy Dean als Willard Whyte
- Laurence Naismith als Sir Donald Munger
- Joseph Fürst als Dr. Metz
- Joe Robinson als Peter Franks
- Bruce Glover als Mr. Wint
- Putter Smith als Mr. Kidd
- Bernard Lee als M
- Desmond Llewelyn
als Q
- Cleopatra (1963)
- Der Hauch des Todes
- Der Mann mit dem goldenen Colt
- Der Morgen stirbt nie
- Der Spion, der mich liebte
- Die Welt ist nicht genug
- Feuerball (1965)
- GoldenEye
- Goldfinger
- Im Angesicht des Todes
- Im Geheimdienst Ihrer Majestät
- In tödlicher Mission
- Liebesgrüße aus Moskau
- Lizenz zum Töten
- Man lebt nur zweimal
- Moonraker – Streng geheim
- Octopussy
- Jill St. John als Tiffany Case
- Charles Gray als Ernst Stavro Blofeld
- Sean Connery
als James Bond
- A Good Man in Africa
- Öl
- Das Geheimnis der verwunschenen Höhle
- Das Russland-Haus
- Der 1. Ritter
- Der Anderson-Clan
- Der große Eisenbahnraub (1979)
- Der längste Tag
- Der Mann, der König sein wollte
- Der Name der Rose
- Die Brücke von Arnheim
- Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
- Die Strohpuppe
- Die Wiege der Sonne
- Dragonheart
- Explosion in Cuba
- Family Business
- Feuerball (1965)
- Flammen am Horizont
- Forrester – Gefunden!
- Goldfinger
- Highlander – Es kann nur einen geben
- Highlander II – Die Rückkehr
- Im Sumpf des Verbrechens
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
- Jagd auf Roter Oktober
- James Bond jagt Dr. No
- Leben und lieben in L.A.
- Liebesgrüße aus Moskau
- Man lebt nur zweimal
- Marnie
- Medicine Man – Die letzten Tage von Eden
- Memories Of Me
- Meteor
- Mit Schirm, Charme und Melone
- Mord im Orient-Expreß
- Presidio
- Robin Hood: König der Diebe
- Robin und Marian
- Sag niemals nie
- The Rock – Fels der Entscheidung
- The Untouchables – Die Unbestechlichen
- Time Bandits
- Verlockende Falle
- Zardoz
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Regie
- Guy Hamilton
Drehbuch
- Ian Fleming
Kamera
- Ted Moore
Schnitt
- Bert Bates
Produzent
- Harry Saltzman
Musik
- Titelsong
Erscheinungsjahr
1971Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Diamonds Are ForeverLänge
125 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Zu Beginn der Handlung ist Bond einmal mehr auf der Suche nach Ernst Stavro Blofeld, dem Boss der Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E., an dem er sich außerdem für den Tod seiner Frau Tracy (siehe Im Geheimdienst Ihrer Majestät) rächen will. Bond spürt ein Laboratorium von Blofeld auf, in welchem dieser sich auf chirurgischem Wege Doppelgänger von sich selbst erschafft, um die Gefahr, getötet zu werden, zu reduzieren. Tatsächlich gelingt es Bond lediglich, einen zukünftigen Doppelgänger zu töten, sowie einen weiteren, den er irrtümlich für den echten Blofeld hält.Nachdem der MI6 den Fall Bedlam (Codename für die Eliminierung von Blofeld) wegen dessen scheinbaren Todes endgültig abschließt, wird Bond mit einem neuen Fall beauftragt. Große Mengen von Südafrikanischen Diamanten werden gestohlen, tauchen aber nirgendwo auf dem internationalen Diamantenmarkt auf. Die britische Regierung vermutet, dass sie gehortet werden, um letztendlich den Preis in die Höhe zu treiben. In der Zwischenzeit sind die beiden Mr. Wint & Mr. Kidd bereits an der Arbeit, systematisch sämtliche Leute, die Kontakt mit den aus Südafrika geschmuggelten Diamanten hatten und daher als Mitwisser in Betracht kommen, zu ermorden.
Getarnt mit der Identität des in Großbritannien festgenommen Diamantenschmugglers Peter Franks reist Bond zunächst nach Amsterdam, um den Schmugglerring zu infiltrieren und herauszufinden, wer die Diamanten hortet. Dort trifft er die Schmugglerin Tiffany Case, die selbst zunächst ein Teil des Rings ist. Da Ms. Case Bond für Peter Franks hält, übergibt sie ihm die Diamanten für den Weitertransport in die USA. Plötzlich taucht jedoch der echte Franks auf, dem die Flucht vor den britischen Behörden gelungen ist. Im Treppenhaus tötet Bond Franks und gibt ihm durch seine eigene Brieftasche die Identität von „Bond“. Versteckt in der Leiche von Franks transportiert Bond alias Franks nun selber die Diamanten an ihren Bestimmungsort: Las Vegas über Los Angeles, wobei ihm bei der Einfuhr in die USA sein alter Freund, der CIA-Agent Felix Leiter, hilft.
Auf dem Weg nach Las Vegas gerät nun auch Bond in die Fänge des Duos Mr. Wint & Mr. Kidd. Bond (immer noch als „Peter Franks“) soll in einem in der Mojave-Wüste die Diamanten an das nächste Glied in der Kette weiterreichen und dafür seinen Schmugglerlohn erhalten. Nach der Übergabe wird Bond jedoch bewusstlos geschlagen, in einen Sarg gelegt und in den Ofen gefahren. Als er aufwacht, merkt er, wie heiß es um ihn bereits wird. Zum Glück für Bond hatte der MI6 die zum Schein geschmuggelten Diamanten gegen falsche Diamanten ausgetauscht. Da dies auffällt, wird „Peter Franks“ wieder aus dem Ofen heraus geschoben. Die an ihn gerichtete Frage, wo denn nun die echten Diamanten seien, kontert Bond mit der Gegenfrage, wo denn das echte Geld sei und fährt unverdrossen weiter nach Las Vegas. Dort deckt Bond auf, dass der Diamantenschmuggel nur ein Teil eines viel größeren s des immer noch lebendigen Blofeld ist. Dieser benötigt die Diamanten, um mithilfe des Laser-Experten Dr. Metz einen Laser-Satelliten zu bauen. Dazu bedient er sich der Identität und des Konzerns des zurückgezogen lebenden Milliardärs Willard Whyte (eine Anspielung auf Howard Hughes), den er gefangenhält und mit einem Stimmenmodulator imitiert. Bond dringt in das in der Wüste bei Las Vegas gelegene Forschungslaboratorium von Willard Whyte ein, in dem nunmehr der in der deutschen Synchronisation spürbar sächselnde Dr. Metz mit der Fertigstellung des Satelliten beschäftigt ist. Bond wird dort entdeckt, kann jedoch mithilfe eines Mondbuggy aus der Anlage fliehen.
Um die Weltmächte aufzuschrecken zerstört Blofeld mithilfe des inzwischen fertiggestellten Satelliten Atomanlagen in den USA, der Sowjetunion und der Volksrepublik China unter dem Vorwand einer weltweiten Abrüstung. Mithilfe der Laserwaffe erpresst er die Nuklearmächte. In einer internationalen Auktion soll die nukleare Vorherrschaft an den Meistbietenden verkauft werden. Am Ende gelingt es Bond, die auf einer stillgelegten Ölplattform liegende Basis, von der aus Blofeld den Satelliten steuert, zu zerstören und die Welt zu retten. Dabei tötet er, nachdem er schon in Las Vegas ein weiteres Double tötete, den echten (?) Blofeld, indem er dessen Mini-U-Boot gegen die Plattform schleudert.
Gegner
Neben Blofeld und seinen Doppelgängern fallen als sehr ungewöhnliches Gespann die Killer Mr. Wint und Mr. Kidd auf. Verschiedene Andeutungen sowie ihre vor allem in der deutschen Synchronisation recht „tuntige“ Sprechweise lassen darauf schließen, dass die beiden mehr als nur Berufskollegen sind. Während des ganzen Films töten die beiden ihre Gegner auf sehr „originelle“ Art: Ein südafrikanischer Zahnarzt wird getötet, indem ihm ein Skorpion in den Hemdkragen gesteckt wird, das zweite Bond-Girl Plenty O'Toole wird, vermutlich von den beiden, im Garten von Tiffanys Haus an einen Betonklotz gebunden und im Swimmingpool ersäuft. Sie versuchen zunächst Bond, in einem Sarg eingeschlossen, im Ofen eines Krematoriums lebendig einzuäschern. Bei einem zweiten Mordversuch legen sie Bond in ein Pipelinerohr, mit dem er am nächsten Tag verbaut werden soll; nur durch Zufall kann Bond entrinnen. Dabei bemerkt er den schweren Geruch von Mr. Wints Herrenparfüm, das er am Schluss wiedererkennt („I've smelt that perfume before – and both times I've smelt a rat“), als beide ihn, als Kellner verkleidet, nun endgültig zu ermorden versuchen. Beim Versuch, Bond mit brennenden Schaschlikspießen zu töten, fängt Mr. Kidd selbst Feuer, nachdem Bond ihm den Inhalt einer Alkoholflasche auf die Jacke schüttet. Brennend stürzt er sich ins Meer. Mr. Wint wird mit der für Bond vorgesehenen Bombe im Schritt über Bord geworfen, wo er in der Luft durch die Explosion zerrissen wird. Bond wird auch von zwei sportlichen weiblichen Bodyguards von Willard Whyte namens Bambi und Klopfer attackiert (beide Namen wurden „entliehen“ aus dem Disney-Film Bambi), die ihn zunächst verprügeln und ihn schließlich in einen Pool werfen. Bond kann die beiden erst bezwingen, indem er sie ein paar mal lange unter Wasser drückt. Letztendlich ohne die beiden völlig zu ersäufen, lässt Bond sie erschöpft und hustend an den Beckenrand flüchten, wo Klopfer ihm mit einem Handzeichen verrät, wo die Kammer ist, in der Whyte versteckt ist.Synchronisation
{| class="prettytable"!align="center"|Rolle!align="center"|Synchronsprecher|-|James Bond|Gert Günther Hoffmann|-|Ernst Stavro Blofeld|Martin Hirthe|-|Tiffany Case|Renate Küster|-|Q|Ernst Wilhelm Borchert|-|M||-|Mr. Kidd|Horst Gentzen|-|Mr. Wint|Jürgen Thormann|-|Peter Franks||-|Dr. Metz||-|Willard Whyte|Norbert Langer|-|Sir Donald Munger|Friedrich Schoenfelder|-|Albert R. Bert Saxby|Edgar Ott|-|Felix Leiter|Joachim Nottke|-|Mr. Morton Slumber|Peter Schiff|-|Doktor|Heinz-Theo Branding|-|Shady Tree|Hugo Scharder|-|Miss Moneypenny|Inge Landgut|-|Plenty O'Toole|Almut Eggert|-|Klaus Hergersheimer|Christian Rode|-|Klopfer|Beate Hasenau|}Hintergrund
Sean Connery ist zum sechsten Mal in der Rolle des MI6-Agenten zu sehen. Ursprünglich war der amerikanische Schauspieler John Gavin für die Hauptrolle vorgesehen. Doch zum einen hatten die beiden Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli beim letzten Film (Im Geheimdienst Ihrer Majestät) mit dem ebenfalls unerfahrenen George Lazenby schlechte künstlerische Erfahrungen gemacht und auch die Zuschauerzahlen waren im Vergleich zu den vorherigen James Bond Filmen niedriger. Zum Anderen zeigte sich Sean Connery bereit, noch einmal die Rolle des James Bond zu spielen. Der Grund dafür ist von finanzieller Natur: Connery bekam eine Gage von 1.430.000 $ (die er allerdings komplett spendete), eine Beteiligung am Einspielergebnis und United Artists garantierte ihm die Produktion zweier Kinofilme seiner Wahl. Gavins Vertrag wurde deshalb aufgelöst.Per Zufall kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit Howard Hughes, der trotz seiner Zurückgezogenheit, den Produzenten wohlwollend gegenüberstand. Broccoli beschreibt in seinen Memoiren, dass Hughes durch persönliche Intervention es ermöglichte, dass das Team auf dem Aufzug eines seiner Hotels drehen durfte, nachdem der Hotelmanager dies vorher untersagte.
Kritik
Gadgets
- Ford Mustang Mach 1 – Das Auto von Bond-Girl Tiffany Case
- Falscher Fingerabdruck – Bond benutzt an seinem Daumen einen falschen Fingerabdruck und überzeugt Tiffany Case damit, er sei Peter Franks.
- Mondfahrzeug – Bond entkommt damit aus einer Anlage von Willard Whyte
- Ein Bett, das nur aus Aquarien besteht.
- Stimmenmodulator – zur Imitation von fremden Stimmen. Wird von Blofeld genutzt, um Willard Whytes Identität anzunehmen, da dieser sich kaum öffentlich zeigte. Q bastelt für Bond eine ähnlichen Apparat, um Blofeld zu täuschen. Q habe dies anscheinend schon zu Weihnachten für seine Kinder gebaut!
- Spielautomatenring – Q benutzt einen Ring, der an Spielautomaten jederzeit den Jackpot auslöst.
- Pistole für Mauerhaken mit Kletterseil – Bond erklimmt damit das Penthouse auf dem Whyte House.
- Rettungskugel - Bond landet in der an einem Fallschirm hängenden Rettungskugel auf dem Meer vor der Bohrinsel und "wandert" in der Kugel auf dem Meer zu der Bohrinsel
- Mini-U-Boot – Blofeld versucht damit zu flüchten.
- eine Überraschungs-„Bombe“ – „Bombe surprise“
Filmfehler
- Während der Verfolgungsjagd (Flucht von Willard Whytes Anlage), verliert das Mondfahrzeug scheinbar ein Rad, welches nach dem Überschlag des letzten Verfolgerwagens von links ins Bild rollt. Bevor Bonds Fahrzeug (in erwähnter Szene) von der Leinwand verschwindet, bemerkt man schon die etwas komische Position der Hinterräder. Ein paar Szenen weiter sieht man das Mondfahrzeug allerdings unbeschadet.
- Auf der Flucht vor dem Sheriff (Las Vegas, Sackgassen-Szene) fährt Bond den Ford Mustang auf den zwei rechten Rädern in eine sehr schmale Gasse und kommt auf den zwei linken Rädern wieder heraus. Dieser offensichtliche Fehler veranlasste die Produzenten, eine weitere Zwischenszene aus dem Inneren des Autos aufzunehmen, in der sich der Wagen scheinbar von einem Radpaar auf das andere umstellt. Das wäre aber tatsächlich wegen der Enge der Gasse gar nicht möglich gewesen.
Drehorte
- Japan
- Las Vegas
- Baja California
- Amsterdam
- Flughafen Frankfurt
- Dover
Einzelnachweise
Weblinks
Diamonds Are Forever
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Diamantenfieber" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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