Die Brücke von Arnheim

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Richard Attenborough

Drehbuch

  • William Goldman

Kamera

  • Geoffrey Unsworth

Schnitt

  • Antony Gibbs

Produzent

  • Richard P. Levine

Musik

  • John Addison

Erscheinungsjahr

1977

Produktionsland

GB

Originalsprache

englisch

Originaltitel

A Bridge Too Far

Länge

168 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Der Spielfilm Die Brücke von Arnheim (Originaltitel: A Bridge Too Far) ist ein 1977 von United Artists produzierter über die Operation Market Garden, eine gescheiterte Luftlandeaktion der Alliierten hinter den deutschen Linien im Zweiten Weltkrieg. Der Film basiert auf dem gleichnamigem Roman von Cornelius Ryan und ist mit sehr vielen internationalen Stars besetzt.

Handlung

Der Film beschreibt die umfangreichste Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs, Operation Market Garden, konzentriert sich dabei aber vor allem auf die Schlacht von Arnheim und das Vorrücken der alliierten Armeegruppen.

Hintergrund

Die Produktion von Die Brücke von Arnheim dauerte insgesamt zwei Jahre und wurde größtenteils von Joseph E. Levine aus dessen Privatvermögen finanziert. Levine wurde durch die Produktion und den Vertrieb von Billigproduktionen zum erfolgreichsten unabhängigen Produzenten von Hollywood. Anfang der 1970er zog er sich zunehmend aus dem Filmgeschäft zurück, war von Ryans Roman aber derart begeistert, dass er sich zu einem Comeback entschloss und mit der Verfilmung des Romans sein bis dahin größtes Filmprojekt auf die Beine stellte.

Das Budget legte er mit 22 Millionen US-Dollar für damalige Verhältnisse sehr hoch an und stand dafür mit seinem Privatvermögen ein. Die Situation fasste er gegenüber William Goldman mit den Worten zusammen „Wenn es schiefgegangen wäre, wäre ich nicht mehr reich gewesen ...“ Risikoreich war aber auch die Art der Produktion - sie wurde bereits begonnen, noch bevor ein erster Drehbuchentwurf fertig oder die Besetzung gesichert war.

William Goldman beschreibt die Produktion des Filmes als „angenehmste Erfahrung, die ich bis dahin im Filmgeschäft gemacht hatte.“ Dennoch bereitete ihm die Struktur des Filmes anfangs erhebliche Probleme. Zum einen musste die ereignisreiche und mehrere Tage dauernde Operation zwangsläufig auf drei Stunden Filmhandlung gekürzt werden, weshalb viele interessante Episoden ersatzlos gestrichen werden mussten. Das größte Problem stellte aber die Konstruktion eines Handlungsablaufs dar. Goldman stieß erst durch Zufall auf eine Konstruktion, die seine Probleme beendete: Er baute das Drehbuch in der Art eines Westerns auf. Die alliierten Armeegruppen behandelte er wie die , die den eingeschlossenen Verbänden zu Hilfe eilt. Damit konnte er einen groben Spannungsbogen aufbauen, der die Handlung des Filmes bestimmte.

Kritiken

Sonstiges

Austattungstechnisch war der Film wie viele seiner Zeitgenossen nur halbwegs perfekt. Im Gegensatz zur Realität fahren die Deutschen im Film noch graue Fahrzeuge (1944 war sandfarben Standard). Die Deutschen fuhren umgebaute Leopard I Panzer, die einem Panther ähnlich sehen sollten.

DVD

  • A Bridge Too Far, 2004


Literatur

  • William Goldman: Das Hollywood Geschäft. Bastei-Lübbe, Bergisch-Gladbach 1986, ISBN 3-404-28134-9


Weblinks



Příliš vzdálený most



Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Die Brücke von Arnheim (Film)" (Stand: Tue, May 6th 2008, 08:10) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.