Die Herren Dracula
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Catherine Breillat als Hermine Poitevin
- Mustapha Dali als Khaleb
- Anna Gaél als Miss Gaylor
- Bernard Menez als Ferdinand
- Marie-Hélène Breillat als Nicole Clement
- Christopher Lee
als Le Baron / Dracula
- 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood
- Am Anfang
- Am Anfang
- Blut für Dracula
- Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
- Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
- Das Blut von Dracula
- Das Geheimnis der gelben Narzissen
- Das Geheimnis des blinden Meisters
- Das Privatleben des Sherlock Holmes
- Das Rätsel des silbernen Dreieck
- Das Tier II
- Death Train
- Der Goldene Kompass
- Der Herr der Ringe: Die Gefährten
- Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
- Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
- Der Hund von Baskerville (1959)
- Der Mann mit dem goldenen Colt
- Der rote Korsar
- Der Todeskuß des Dr. Fu Man Chu
- Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu
- Die Abenteuer des Odysseus
- Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis
- Die Bibel – Moses
- Die drei Musketiere (1973)
- Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu
- Die Französische Revolution
- Die purpurnen Flüsse 2 – Die Engel der Apokalypse
- Die Rache der Pharaonen
- Die Rache des Dr. Fu Man Chu
- Die Rückkehr der Musketiere
- Die Schlangengrube und das Pendel
- Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady
- Dracula (1958)
- Dracula – Nächte des Entsetzens
- Dracula braucht frisches Blut
- Dracula jagt Minimädchen
- Draculas Rückkehr
- Frankensteins Fluch
- Funny Man
- Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster
- Herrscherin der Wüste
- Ich, Dr. Fu Man Chu
- Im Banne des Kalifen
- In 80 Tagen um die Welt (1989)
- Invasion der Raumschiffe
- Nachts, wenn Dracula erwacht
- Papst Johannes Paul II.
- Prinzessin Alisea
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
- Talos – Die Mumie
- Tunnel der lebenden Leichen
- Vampire gegen Herakles
- Verschollen im Bermuda-Dreieck
- Walhalla
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Regie
- Edouard Molinaro
Drehbuch
- Edouard Molinaro
Kamera
- Alain Levent
Schnitt
- Robert Isnardon
Produzent
- Alain Poirè
Musik
- Vladimir Kozma
Erscheinungsjahr
1976Produktionsland
FrankreichOriginalsprache
FranzösischOriginaltitel
Dracula père et filsLänge
ca. 94 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Ein alter Vampir zeugt mit seiner Frau Hermine auf höchst menschliche Art ein Kind. Nach der Geburt ihres Sohnes fällt die schöne Hermine dem Sonnenlicht zum Opfer und stirbt. Knapp 200 Jahre später entpuppt sich der Nachwuchs sehr zum Leidwesen seines Vaters als äußerst ungeschickter und aus der Art geschlagener Vampir. Zudem ist es auf dem Schloss sehr unruhig geworden. Es wimmelt vor Touristen. Also beschließen die „Herren Dracula“ umzuziehen. Bei der Überfahrt gehen jedoch die beiden Särge über Bord. Der Sarg des alten Grafen wird in England an Land gespült, wo er bald als Horrorfilmstar für Furore sorgt. Der Sarg des Sohnes geht in Frankreich an Land, wo er eine weniger steile Karriere als Nachtwächter macht. Während der Alte in England die Filmsternchen vernascht, ernährt sich sein Junior Ferdinand in der Leichenhalle oder in der Blutbank. Zufällig kreuzen sich die Wege von Vater und Sohn erneut, und beide verlieben sich in dieselbe Frau, die hübsche Nicole. Nicole hat für den Senior jedoch nicht viel übrig und verliebt sich in Ferdinand. Nicoles Liebe macht aus Ferdinand wieder einer Normalsterblichen. Und mit einer List gelingt es Nicole, den Grafen ans Sonnenlicht zu bringen, wo dieser zu Staub zerfällt. Nur leider hat der Nachwuchs von Ferdinand und Nicole äußerst vampirische Gene in sich...Dies und Das
- Regisseur Edouard Molinaro ist mit Die Herren Dracula gelungen, was vor und nach ihm kaum einer geschafft hat, er hat eine flotte, respektlose Vampirparodie mit viel Witz und Tempo inszeniert. Vor ihm hat das 1967 nur Roman Polanski mit Tanz der Vampire geschafft. Und nach ihm vielleicht noch Mel Brooks 1995 mit Dracula - Tot aber glücklich.
- Das größte Kunstwerk bestand wohl darin, den bekannten Schauspieler Christopher Lee, der in etlichen Hammer-Filmen den Grafen gespielt hat, dazu zu überreden, sich das Cape erneut anzulegen. Hatte sich Lee doch 1974 nach Dracula braucht frisches Blut vorgenommen, nie wieder den Dracula spielen zu wollen. Da die Rolle in Die Herren Dracula ursprünglich nicht als die des Dracula angelegt war (siehe unten), tat er es dennoch und spielte seine einstige Paraderolle mit einer erfrischenden Prise Humor.
- In Großbritannien wurde der Film unter dem Titel Dracula and Son veröffentlicht.
Kritik
Einer der schärfsten Kritiker des Films ist der Hauptdarsteller selbst, Christopher Lee. In einem Gespräch im Februar 1989 äußerte er sich dahingehend, dass dieser Film trotz des irreführenden Titels nicht als Dracula-Film gedacht war und auch Lees Rolle nicht als die des Dracula angelegt war:„Alles war anders: Das Kostüm war anders, die Perücke war anders, und meine Rolle nannte sich nicht einmal Dracula. Der Name fällt im Film kein einziges Mal, ich heiße dort einfach nur Le Baron. Die Leute von Gaumond haben den Draculanamen dann später einfach draufgesetzt, um den Film besser zu verkaufen.“ (Christopher Lee im Gespräch mit Gerd J. Pohl am 10. Februar 1989 in Duisburg; Tonbandaufnahme im Archiv der Piccolo Puppenspiele)
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Die Herren Dracula" (Stand:
Tue, Apr 1st 2008, 23:19)
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