Die Hexen von Eastwick

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • George Miller

Drehbuch

  • Michael Cristofer

Kamera

  • Vilmos Zsigmond

Schnitt

  • Richard Francis-Bruce

Produzent

  • Jon Peters

Musik

  • John Williams

Erscheinungsjahr

1987

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Witches of Eastwick

Länge

113 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick) ist eine Horrorkomödie von George Miller aus dem Jahr 1987. Das Drehbuch schrieb Michael Cristofer anhand des Romans Die Hexen von Eastwick von John Updike aus dem Jahr 1984.

Handlung

Die Freundinnen Alexandra Medford, Jane Spofford und Sukie Ridgemont, alle um die Vierzig, sind die misstrauisch beäugten Außenseiterinnen der Kleinstadt Eastwick in Neuengland. Als Künstlerinnen - Alex ist Bildhauerin, Jane Musikerin und Sukie Journalistin- sind sie den biederen Einwohnern des Städtchens ohnehin suspekt, aber dass keine von ihnen einen Mann hat, macht die Sache erst so richtig schlimm.Einmal in der Woche treffen sie sich, um zu trinken, zu tratschen und ihre Sehnsüchte auszutauschen. Bei einem dieser Treffen kommt ihnen eine fabelhafte Idee: warum sich nicht einfach einen Traumprinzen, einen Wunschmann erfinden, der die Bedürfnisse aller drei zufriedenstellen kann? Gesagt, getan: jede steuert ein paar „Zutaten“ bei, und- nur so zum Spaß- wird ein „geheimnisvoller Fremder“ heraufbeschworen.Was keine der drei ahnt: gemeinsam verfügen sie tatsächlich über magische Kräfte!

Und so betritt just in diesem Augenblick der mysteriöse „Daryl van Horne“ den Ort des Geschehens. Offiziell gibt sich der Käufer der alten, geheimnisumwitterten Lennox- Villa als Kunstsammler aus - doch in Wirklichkeit ist er niemand anderer als der Teufel selbst.

Uns teuflisch sind auch die Kräfte, die er einsetzt, um seine Ziele zu erreichen: jede der drei Frauen verführt er ganz speziell auf die von ihr persönlich bevorzugte Weise. Obwohl zunächst eifersüchtig aufeinander, erweist sich die Bindung der drei dauerhafter denn je, denn mittlerweile haben sie mithilfe von Daryl ihr magisches Potential erkannt und beginnen, es auf ausschweifenden Festen sinnlich zu genießen.

Allerdings hat noch jemand gemerkt, dass es in Eastwick nicht mehr mit rechten Dingen zugeht: Felicia, die Frau des Chefredakteurs des örtlichen Blattes, für das Sukie arbeitet. Als gottesfürchtiges Gemeindemitglied hält sie es für ihre Pflicht, die Bevölkerung auf „das Böse“ aufmerksam zu machen, und so initiiert sie einen Artikel, in dem sie auf dekadente Orgien in der alten Villa hinweist.Die empörten Einwohner des Städtchens reagieren wie erwartet und beginnen jetzt, die Freundinnen als Huren zu beschimpfen.Eins ist klar: Felicia ist ein unangenehmer Störfaktor und muss ausgeschaltet werden!Und so veranlasst Daryl mithilfe seiner Hexen erst einen bösen Unfall- und schließlich ihren Tod.

Erschrocken über das Ausmaß ihrer Macht und voll ehrlicher Trauer um Felicia beschließen die drei, vorerst nicht mehr in der Villa zusammenzukommen, damit nicht noch mehr Schaden angerichtet wird.Daryl, seiner Gespielinnen beraubt, ist außer sich vor Zorn. Als er keine der Freundinnen zum Nachgeben bewegen kann, fügt er Sukie fürchterliche Schmerzen zu, die sie ins Krankenhaus bringen.Langsam wird den dreien klar, wen sie sich da angelacht haben. Alex übernimmt es schließlich, Daryl zu besänftigen.Kaum ist Sukie genesen, machen sie sich ein letztes Mal in die Villa auf- zu Daryls Vernichtung.Mithilfe von Voodoo-Zauberei gelingt es ihnen, sich seiner zu entledigen.

Doch das Ganze hat ein Nachspiel: nach neun Monaten bringt jede der drei Frauen ein Kind von Daryl zur Welt-- und so lebt „der Teufel im Menschen“ weiter...

Kritiken

Roger Ebert lobte stark in der Chicago Sun-Times vom 12. Juni 1987 die Darstellung von Jack Nicholson sowie ferner jene von Cher, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon. In einigen Szenen stünden die Effekte im Vordergrund, die Charaktere seien stellenweise „unglaubwürdig“, was die Leistungen der Darsteller jedoch wettmachen würden. Kritik von Roger Ebert

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, dass die Komödie anfänglich „stimmungsvoll-amüsant“ und „ätzend-ironisch“ sei, sich aber später eher dem „geschmacklosen Teufelsspuk“ widme. Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen

Der Film wurde im Jahr 1988 zweimal für den Oscar nominiert: Für die Beste Filmmusik von John Williams und für den Besten Ton. Er gewann 1988 für die Spezialeffekte den BAFTA Award.

Jack Nicholson gewann 1987 den New York Film Critics Circle Award und den Los Angeles Film Critics Association Award sowie 1988 den Saturn Award. Der Film als Bester Fantasyfilm, Susan Sarandon, Veronica Cartwright, das Drehbuch von Michael Cristofer, die Filmmusik und die Spezialeffekte wurden für den Saturn Award nominiert. John Williams gewann 1988 den BMI Film Music Award und wurde für den Grammy Award nominiert. Der Film wurde 1988 für den Hugo Award nominiert.

Hintergrund

Der Film wurde in Massachusetts und in gedreht. Drehorte für The Witches of Eastwick Er spielte in den Kinos der USA ca. 63,77 Millionen US-Dollar ein. Business Data for The Witches of Eastwick

Literatur

  • John Updike: Die Hexen von Eastwick. Roman (Originaltitel: The Witches of Eastwick). Deutsch von Maria Carlsson. (100. bis 104. Tausend.) Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, 348 S., ISBN 3-499-12366-5


Einzelnachweise



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Die Hexen von Eastwick (Film)" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.