Die Indianer von Cleveland II

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • David S. Ward

Drehbuch

  • R.J. Stewart

Kamera

  • Victor Hammer

Schnitt

  • Frederick Wardell

Produzent

  • David S. Ward

Musik

  • Michel Colombier

Erscheinungsjahr

1994

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Major League II

Länge

100 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

6 Jahre
Die Indianer von Cleveland II (Major League II) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von David S. Ward aus dem Jahr 1994. Sie ist ein Sequel der Komödie Die Indianer von Cleveland aus dem Jahr 1989.

Handlung

Das Baseballteam Cleveland Indians startet nach ihrem überraschenden Gewinn des Endspiels gegen die Yankees in die neue Saison. Dabei muss der Coach feststellen, das viele seiner Talente wie Rick "Wild Thing" Vaughn oder Willy "Maze" Hayes den schnellen Aufstieg und den damit verbundenen Geldsegen nicht verkraftet haben. Statt Teamgeist zählen Geld und Statussymbole. Jake Taylor (Tom Berenger) ist aufgrund seiner (bereits im ersten Teil erwähnten) kaputten Kniegelenke gezwungen, den Fanghandschuh an den Nagel zu hängen und als Co-Trainer zu arbeiten.

In der Zwischenzeit wurde das Team vom ehemaligen Spieler Dorn (Corbin Bernsen, noch bekannt aus Teil 1) aufgekauft, welcher bald aus Geldmangel seinen besten Spieler, den arroganten Jake Parkman verkaufen muss. Im Gegenzug wird ein japanischer Schwertkämpfer verpflichtet, welcher sich gleich mit dem Publikumsliebling Pedro Cerrano (der zwischenzeitlich zum Buddhismus konvertiert ist) anlegt.

So verliert das Team Spiel um Spiel, bis Dorn den Verein wieder an die alte Besitzerin verkauft, die die Spieler jetzt endlich verlieren sehen will. Schon wie im ersten Teil, verfallen die Spieler in eine Trotzreaktion, vergessen ihre Differenzen untereinander und starten eine beispiellose Siegesserie.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei eine „Lawine der altbekannten Formeln und Klischees“. Die Drehbuchautoren hätten vergessen, „Witze einzubauen“, die den Film erträglicher machen würden. Das „flache“ Drehbuch gehöre zu den schlechtesten des Jahres. Ebenfalls der Schnitt sei ein ernsthaftes Problem; die Teile seien „ohne Rücksicht auf durchgehenden Ton“ zusammengestellt worden. Kritik von James Berardinelli

Herbe Kritik erntete der Film auch in der deutschen Synchronisationsfassung, sowohl von Kritikern wie auch von Zuschauern. Während Pedro Serrano im ersten Teil noch einen Akzent besitzt, der nicht zuletzt wegen des 'rollenden R' lateinamerikanisch anmutet, spricht er im Sequel mit stark rheinländischem Akzent, was die grosse Sympathie für diese Figur schlussendlich ad absurdum führt.

Hintergrund

Der Film wurde unter anderen in Baltimore, Boston, Chicago und Cleveland gedreht. Er spielte in den Kinos der USA ca. 30,6 Millionen US-Dollar ein.

Einzelnachweise



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Die Indianer von Cleveland II" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:25) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.