Die Reise
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Kurt Kaznar als Csepege
- Anouk Aimée als Eva (Freiheitskämpferin)
- Robert Morley
als Hugh Deverill
- African Queen
- Cromwell
- Das Geheimnis der weißen Nonne
- Dave – Zuhaus in allen Betten
- Der Wachsblumenstrauß
- Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten
- Höllenjagd bis ans Ende der Welt
- In 80 Tagen um die Welt (1956)
- In 80 Tagen um die Welt (1989)
- Schach dem Teufel
- Sherlock Holmes’ größter Fall
- Topkapi
- Topkapi
- Deborah Kerr
als Diana Ashmore
- Anders als die anderen (1956)
- Auch Helden können weinen
- Bonjour tristesse
- Casino Royale (1967)
- Das Arrangement
- Das Ende einer Affäre (1955)
- Das Haus im Kreidegarten
- Der endlose Horizont
- Der König und ich
- Der Seemann und die Nonne
- Der Windhund und die Lady
- Die den Hals riskieren
- Die große Liebe meines Lebens
- Die Krone des Lebens
- Die Nacht des Leguan
- Die Pille war an allem schuld
- Die schwarze 13
- Die schwarze 13
- Die Thronfolgerin
- Drei Männer für Alison
- Dreimal nach Mexiko
- Du und keine andere
- Edward, mein Sohn
- Ein Mann geht seinen Weg
- Französische Betten
- Getrennt von Tisch und Bett
- Im Schatten der Krone
- Julius Caesar (1953)
- König Salomons Diamanten
- Leben und Sterben des Colonel Blimp
- Quo vadis? (1951)
- Schloß des Schreckens
- Verdammt in alle Ewigkeit
- E.G. Marshall als Harold Rhinelander
- Charles Regnier als Hauptmann Ornikidze
- Jason Robards
als Paul Kedes
- A Boy and His Dog
- Abgerechnet wird zum Schluss
- Black Rainbow – Schwarzer Regenbogen
- Crimson Tide – In tiefster Gefahr
- Der Preis der Gefühle
- Der Staatsfeind Nr. 1
- Der Tag danach
- Der wiedergefundene Freund
- Die kleinen Reiter
- Ein verrückt genialer Coup
- Eine Farm in Montana
- Eine Wahnsinnsfamilie
- Heidi (1993)
- Johnny zieht in den Krieg
- Julia (1977)
- Magnolia
- Melvin und Howard
- Pat Garrett jagt Billy the Kid
- Philadelphia
- Schlagzeilen
- Tausend Clowns
- Tausend Morgen
- Tora! Tora! Tora!
- Yul Brynner als Major Surow
Anzeige:
Regie
- Anatole Litvak
Drehbuch
- George Tabori
Kamera
- Jack Hildyard B.S.C.
Schnitt
- Dorothy Spencer
Produzent
- Anatole Litvak
Musik
- George Auric
Erscheinungsjahr
1958Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The JourneyLänge
126 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Farbfilm spielt im Jahre 1956. Es ist die Zeit des ungarischen Volksaufstands gegen die sowjetische Besatzung.Ort: Budapest, Ende Oktober. Der Aufstand liegt in den letzten Zügen, sowjetisches Militär beherrscht die Stadt, auch der Flugplatz ist bereits besetzt.
Der letzte Zivilflug nach Wien wird abgesagt, und die Passagiere müssen ihre Reise nach dem Westen in einem Bus der Fluggesellschaft fortsetzen.
Unter den 14 Passagieren befinden sich u.a. ein japanischer Geschäftsmann, ein amerikanischer Ölingenieur, ein schweizer Student und ein Fernsehreporter. Die größte Aufmerksamkeit bei ihren Mitreisenden ziehen aber die attraktive Engländerin Lady Ashmore (Deborah Kerr) und ihr Begleiter, ein gewisser Mr. Flemyng (Jason Robards jr.), ebenfalls Besitzer eines britischen Passes, auf sich.
Auf der langen Reise durch das Aufstandsgebiet sind die Nerven der Passagiere zum Zerreißen gespannt, und die gemeinsame Gefahr bringt sie allmählich einander näher. Lediglich Lady Ashmere und Mr. Flemyng halten sich merklich zurück, weshalb der Verdacht entsteht, dass seine Papiere nicht in Ordnung sind. Natürlich beunruhigt dies die Reisegesellschaft, da während der Fahrt eine scharfe Kontrolle auf die andere folgt: Sowjetisches Militär - Niemandsland - Freiheitskämpfer.
Kurz vor Erreichen der ungarischen Grenze erneut eine russische Straßensperre. Major Surow (Yul Brynner), Kommandeur dieses Grenzabschnittes, stoppt den Bus und behauptet, die Reiseerlaubnis sei nicht mehr gültig. Während des Zwangsaufenthalts von zwei Tagen wohnen die Passagiere im einzigen Hotel des Ortes.
Wie sich herausstellt, hat Surow eigenmächtig gehandelt. Er ist ein intelligenter Mann und voller Zweifel, ob seine militärische Mission in Ungarn gerechtfertigt oder nur alles sowjetische Propaganda ist. In den harten Verhören, denen er seine Gefangenen unterzieht, begegnen ihm aber nur panische Angst und unverhohlener Hass.
Die Situation wird stündlich brisanter. Offenbar hat der Major Verdacht gegen Flemyng geschöpft. Und in der Tat: In der Nacht erfahren die Mitgefangenen, dass Mr. Flemyng der ungarische Freiheitskämpfer Paul Kedes ist, der mit Lady Ashmores Hilfe die Flucht versucht.
Sofort teilt sich die Reisegesellschaft in zwei Lager. Die größere Gruppe sieht in Kedes' Anwesenheit eine Gefahr für sich selbst. Und mittlerweile interessiert sich Surow mehr und mehr für die schöne Engländerin.
Die Lage eskaliert, als Flemyng und Lady Ashmore einen gewagten Fluchtversuch nach Österreich unternehmen und von Surow gestellt werden. Zwar fleht Lady Ashmore den Major an, Kedes freizugeben. Aber der bleibt jetzt, nachdem er bisher ihr zuliebe bisher geschwiegen hatte, hart und meldet den Vorfall dem Hauptquartier. Wenige Stunden später verhört ein MWD-Hauptmann den gefangenen Ungarn.
Die Abreise wird für alle auf den nächsten Morgen festgesetzt. Doch das Ziel ist nicht Wien, sondern Budapest.
Die Reisenden sind verzweifelt und denken nur noch an das eigene Schicksal. Sie zwingen Lady Ashmore, Major Surow allein aufzusuchen. Durch das Ausspielen "privater Beziehungen" soll sie ihn umstimmen. Dieser Versuch scheint jedoch vergeblich.
Am kommenden Morgen lässt Surow die Busreisenden überraschend gegen den Befehl seiner Vorgesetzten an die österreichische Grenze fahren und entlässt alle in die Freiheit, auch Lady Ashmore und Kedes.
Für den Augenblick hat menschliche Versöhnung über den allgemeinen Hass triumphiert. Aber dann kracht der Schuss aus der Waffe eines Revolutionärs, und er trifft den Major tödlich.
Lady Ashmore muss während der Weiterfahrt immer wieder an Surows Abschiedsworte denken: "Wir haben kein Vertrauen zueinander gehabt, und wir werden uns auch nie vertrauen können. Niemand hat Schuld, und doch sind wir alle schuldig."
Kritiken
Quelle
- Das Neue Filmprogramm Nr. 4352, Mannheim
Hinweis
- Dieser Film ist in deutscher Synchronisation schon lange nicht mehr gezeigt worden, mindestens seit den letzten 25 Jahren nicht, weder im free-tv noch bei Premiere. Auch eine DVD gibt es nicht.
Weblinks
- VideoClips für ReiseFilmer
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Die Reise (Film)" (Stand:
Sun, May 11th 2008, 11:43)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
