Die phantastische Reise
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- James Brolin
als Techniker
- Alibi – Ihr kleines schmutziges Geheimnis ist bei uns sicher
- Amityville Horror
- Catch Me If You Can
- Category 7 – Das Ende der Welt
- Colonel von Ryans Express
- Countdown in Manhattan
- Gelegenheit macht Liebe
- Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird
- Im Bann der schwarzen Witwe
- Tödliche Freiheit
- Unternehmen Capricorn
- Westworld
- Jean Del Val als Dr. Benes
- Arthur Kennedy als Dr. Duval
- Arthur O'Connell als Col. Donald Reid
- Edmond O'Brien als Gen. Carter
- Donald Pleasence
als Dr. Michaels
- 1984 (1956)
- Benutzer:Omerzu/Test
- Das Wiegenlied vom Totschlag
- Der Adler ist gelandet
- Der letzte Tycoon
- Die Fürsten der Dunkelheit
- Die Klapperschlange
- Die Nacht der Generäle
- Die schwarze 13
- Die schwarze 13
- Djangos Rückkehr
- Dracula (1979)
- Gesprengte Ketten
- Halloween – Die Nacht des Grauens
- Halloween II – Das Grauen kehrt zurück
- Halloween IV – Michael Myers kehrt zurück
- Halloween V – Die Rache des Michael Myers
- Halloween VI – Der Fluch des Michael Myers
- Jesus von Nazareth
- Man lebt nur zweimal
- Phenomena
- Schatten und Nebel
- Telefon
- THX 1138
- Totentanz der Hexen
- Tunnel der lebenden Leichen
- Wenn Katelbach kommt...
- Zwei wie Pech und Schwefel
- Stephen Boyd als Grant
- Raquel Welch als Cora Peterson
Regie
- Richard Fleischer
Drehbuch
- David Duncan
Kamera
- Ernest Laszlo
Schnitt
- William B. Murphy
Produzent
- Saul David
Musik
- Leonard Rosenman
Erscheinungsjahr
1966Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Fantastic VoyageLänge
101 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreDer Film handelt von einer Gruppe Menschen, die sich samt einem U-Boot verkleinern und in einen aus dem Ostblock übergelaufenen tschechischen Wissenschaftler injizieren lassen, um so eine komplizierte Gehirnoperation vornehmen zu können.
Handlung
Im Jahr 1965 läuft der tschechische Wissenschaftler Dr. Beneš in den Westen über. Während der Aktion wird ein Anschlag auf Beneš verübt. Dem verletzten Wissenschaftler kann das tödliche Blutgerinnsel, das sich in seinem Gehirn gebildet hat, nicht auf konventionelle Weise entfernt werden.Durch eine neuartige Entwicklung, die es erlaubt, Maschinen und sogar Menschen bis auf Mikrobengröße zu verkleinern, bietet sich jedoch die Möglichkeit, das Blutgerinnsel von innen zu entfernen. Ein spezielles U-Boot wird samt Besatzung so verkleinert, dass man es mit einer in die Blutbahn des Patienten einbringen kann. An Bord befinden sich die beiden Mediziner Dr. Michaels und Dr. Duval, Duvals Assistentin Cora Peterson, Captain Bill Owens als Pilot, sowie Agent Grant. Dieser soll verhindern, dass der vermeintlich für die Gegenseite arbeitende Dr. Duval während der Operation einen Anschlag auf Beneš durchführt.
Die Operation muss innerhalb von 60 Minuten durchgeführt werden und Mensch und Maschine müssen sich nach Ablauf der Zeit außerhalb des Körpers befinden, da sich nach einer Stunde sowohl die Besatzung als auch das Boot automatisch wieder vergrößern. Dadurch würden sie von den Antikörpern Beneš' angegriffen und vernichtet werden.
Die Besatzung erlebt eine phantastische Reise durch das Innere des menschlichen Körpers. Bei der Fahrt durch die Blutbahnen kommt es zu einigen gefährlichen Situationen. Eine Fistel in einer Arterie behindert das Weiterkommen, dadurch muss ein Umweg über das Herz genommen werden. Durch einen möglichen Sabotageakt wird das Lasergewehr, mit dem der Thrombus entfernt werden soll, beschädigt, kann aber wieder notdürftig repariert werden. Das Boot wird von Antikörpern angegriffen, und als man sich schließlich im Innenohr befindet, wirkt eine im Operationssaal versehentlich fallen gelassene Schere für die Mini-Menschen wie ein Erdbeben. Durch ein Leck verliert das Boot Sauerstoff. Um einen Ausgleich zu schaffen, wird aus Beneš' Lunge Luft abgezapft. Dabei kann Grant, der aufgrund seiner abgerissenen Sicherungsleine in die Lunge abgetrieben wird, sich nur knapp wieder an Bord retten.
Kurz vor Ablauf der 60 Minuten ist die Crew endlich im Gehirn von Beneš angekommen. Da stellt sich heraus, das Dr. Michaels derjenige ist, der für die Gegenseite arbeitet und offensichtlich die beiden Sabotageakte durchgeführt hat. Nun will er Dr. Duval mit allen Mitteln daran hindern, die Operation durchzuführen. Dieser kann jedoch den Thrombus erfolgreich entfernen. Dr. Michaels entführt das U-Boot und will damit dem Gehirn von Beneš eine tödliche Verletzung zufügen. Dabei wird das U-Boot von Grant mit dem Lasergewehr schwer beschädigt. Inzwischen ist die Zeit abgelaufen. Antikörper fangen an, das U-Boot und die Besatzung anzugreifen. Der im U-Boot eingeklemmte Dr. Michaels fällt ihnen zum Opfer. Die restliche Besatzung jedoch kann über den Sehnerv ins Auge flüchten, wo sie, in einer Träne schwimmend, gerettet werden.
Kritiken
Auszeichnungen
- Oscar 1966 für Spezialeffekte
- Oscar 1966 für Szenenbild
- Nominierungen
- Oscar 1966 für Bester Schnitt
- Oscar 1966 für Beste Kameraführung
Trivia
- Zu der Frage, was mit dem zurückgelassenen U-Boot geschah, schreibt Frederik Pohl (Science Fiction Studies in Film), dass die Produzenten hofften, das Publikum sei nicht clever genug, sich diese Frage zu stellen. Isaac Asimov, der das Buch zum Film schrieb, änderte folgerichtig das Ende, in dem das U-Boot, das von den weißen Blutkörperchen angegriffen wird, ebenfalls über die Augenflüssigkeit aus dem Körper geholt wird. Kurze Zeit nach dem Aufkommen der Frage des zurückgelassenen U-Bootes wurde von den Produzenten die Erklärung angeboten, dass das U-Boot von den Antikörpern schließlich restlos vernichtet worden sei - und somit der Vergrößerungseffekt diesbezüglich nicht mehr eintreten konnte.
- 1968 produzierte ABC eine Zeichentrickserie nach der Idee des Films.
- Alternativtitel: Microscopia und Strange Journey
- Der Film entstand nach einem Roman von Otto Klement und Jay Lewis Bixby.
- Die Tricktechnik hat gemessen am frühen Entstehungsjahr ein durchaus sehenswertes Niveau.
Zusatzinformationen
Die Idee, Schrumpf-Menschen durch einen menschlichen Körper wandern zu lassen, wurde mehrfach im Film umgesetzt. Zum einem in Die Reise ins Ich (1987) von Joe Dante und in Auf der Jagd nach dem Nierenstein (1997) von Vibeke Idsöe.Weblinks
- Rezension auf filmzentrale.com
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Die phantastische Reise" (Stand:
Tue, Apr 8th 2008, 02:33)
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