Die rote Violine
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Wolfgang Böck als Bruder Michael (Wien)
- Johannes Silberschneider als Vater Richter (Wien)
- Sandra Oh als Madame Ming (Montreal)
- Gregory Hlady als Bediensteter (Montreal)
- Rémy Girard als Zollbeamter (Montreal)
- Julian Richings als Nicolas Olsberg (Montreal)
- Samuel L. Jackson
als Charles Morritz (Montreal)
- 187 – Eine tödliche Zahl
- Amos & Andrew – Zwei fast perfekte Chaoten
- Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit
- Black Snake Moan
- Cleaner
- Coach Carter
- Cool & Fool – Mein Partner mit der großen Schnauze
- Das Gesicht der Wahrheit
- Deep Blue Sea
- Der Prinz aus Zamunda
- Die andere Mutter
- Die Jury
- Die Stunde der Patrioten
- Die Unglaublichen – The Incredibles
- Do the Right Thing
- Fluke
- Fresh
- Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
- Great White Hype – Eine K.O.Mödie
- Home of the Brave
- Iron Man
- Jackie Brown
- Juice
- Julius Caesar Superstar
- Jumper
- Jumper
- Jungle Fever
- Jurassic Park
- Kiss of Death
- Last Exit Reno
- Loaded Weapon
- Magic Sticks
- No Good Deed
- Out of Sight
- Pulp Fiction
- Resurrecting the Champ
- Rules – Sekunden der Entscheidung
- S.W.A.T. – Die Spezialeinheit
- Shaft – Noch Fragen?
- Snakes on a Plane
- Sphere – Die Macht aus dem All
- Spurwechsel
- Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
- Stirb langsam: Jetzt erst recht
- Strictly Business
- Tödliche Weihnachten
- The 51st State
- The Caveman’s Valentine
- True Romance
- Twisted – Der erste Verdacht
- Unbreakable – Unzerbrechlich
- Verhandlungssache
- White Sands – Der große Deal
- XXx 2 – The Next Level
- XXx – Triple X
- Zimmer 1408
- Colm Feore
als Auktionator (Montreal)
- Bon Cop, Bad Cop
- Chicago (2002)
- Der Exorzismus von Emily Rose
- Der stählerne Adler II
- Hostile Waters – Ein U-Boot-Thriller
- Ignition – Tödliche Zündung
- Im Körper des Feindes
- Insider
- Intervention
- Nacht über Manhattan
- National Security
- Paycheck – Die Abrechnung
- Riddick: Chroniken eines Kriegers
- Stadt der Engel
- Sterben und erben
- The Caveman’s Valentine
- The Day Reagan Was Shot
- The Wrong Guy
- Titus
- Wenn Mutterliebe zur Hölle wird
- Don McKellar als Evan Williams (Montreal)
- Monique Mercure als Mrs. Leroux (Montreal)
- Zifeng Liu als Chou Yuan (Shanghai)
- Jason Flemyng als Frederick Pope (Oxford)
- Sylvia Chang als Xiang Pei, Xiang Peis Mutter (Shanghai)
- Greta Scacchi als Victoria Byrd (Oxford)
- Christoph Koncz als Kaspar Weiss (Wien)
- Jean-Luc Bideau als Georges Poussin (Wien)
- Anita Laurenzi als Cesca (Cremona)
- Irene Grazioli als Anna Bussotti (Cremona)
- Carlo Cecchi als Nicolo Bussotti (Cremona)
Anzeige:
Regie
- François Girard
Drehbuch
- François Girard
Kamera
- Alain Dostie
Schnitt
- Gaétan Huot
Produzent
- Niv Fichman
Musik
- André-Ernest-Modeste Grétry
Erscheinungsjahr
1998Produktionsland
KanadaOriginalsprache
FranzösischOriginaltitel
The Red ViolinLe Violon rougeLänge
125 MinutenAltersfreigabe (FSK)
6 JahreHandlung
Ein Auktionator in Montreal versteigert verschiedene Streichinstrumente, unter anderem eine Stradivari. Der Höhepunkt der Versteigerung kommt zuletzt, es ist die sogenannte rote Violine.In Rückblenden sehen wir die Entstehung und den Lebenslauf des besagten Musikinstruments. Der italienische Geigenbaumeister Nicolo Bussotti aus Cremona baut sein Meisterwerk im Jahre 1681. Seine Frau Anna ist derweil hochschwanger und ahnt Schlimmes. Sie befragt die Dienerin Cesca, die ihr die Zukunft aus den liest. Sie sagt ihr ein langes Leben voraus, doch Anna stirbt bei der Geburt, wie auch das Neugeborene. Ihr Mann ist tief erschüttert, er mischt das Blut seiner geliebten Frau in den Lack und färbt damit seine Violine - sein letztes Werk - rot.
Über hundert Jahre später zaubert in einem Kloster der Waise Kaspar Weiss wunderschöne Töne aus dem Instrument. Er wird von Georges Poussin nach Wien gebracht, um seine Ausbildung zu fördern. Aber der Wunderknabe stirbt bei einem wichtigen Vorspielen vor Aufregung, weil er ein schwaches Herz hat. Der Verstorbene wird ins Kloster zurückgebracht und dort beigesetzt. Die Violine wird mit ihm begraben, doch durchziehende Zigeuner plündern das Grab, entwenden das Instrument und spielen die Geige als Wandermusikanten. Später gelangt die Zigeunersippe und mit ihnen die Violine nach England.
Wiederum viele Jahrzehnte später erwirbt sie Lord Frederick Pope aus Oxford von den Zigeunern, als diese auf seinem Land lagern. Das geniale Musikgenie spielt wie besessen Eigenkompositionen. Seine Beziehung zu dem Instrument ist ebenso sinnlich-erotisch wie das zu seiner Geliebten Victoria. Doch diese verlässt ihn, um nach Russland zu reisen. Als sie zurückkehrt, überrascht sie Pope mit einer anderen Frau beim Liebesspiel. Wutentbrannt schießt die Eifersüchtige auf die Violine, der sie die Schuld an der Verführung gibt, und verlässt Pope. Dieser bereut seine Untreue und kündigt seinen baldigen Selbstmord an.
Die am Hals beschädigte Violine wird repariert und gelangt mit Popes ehemaligem chinesischen Diener, der das Instrument nach Popes Tod an sich genommen hatte, zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Schanghai und dort von einem Trödler in den 30er Jahren in die Hand einer wohlhabenden Chinesin. Mitte der 60er Jahre wütet im kommunistischen China die . Westliche Musik und Kultur sind verpönt. Deshalb schenkt Xiang Peis, die die Violine von ihrer Mutter bekommen hatte, das Instrument dem Musiklehrer Chou Yuan. Dreissig Jahre später wird Chou Yuan auf seinem Dachboden tot aufgefunden, neben ihm findet die Polizei eine reichhaltige Kollektion von Geigen, darunter auch die inzwischen erheblich beschädigte rote Violine.
Die in China gefundenen antiken Geigen sollen von einem Auktionshaus im kanadischen Montreal versteigert werden. Der amerikanische Sachverständige Charles Morritz untersucht die Ware. Seine Vermutung bestätigt sich, und er kann durch die Untersuchung einer Lackprobe die Echtheit der geschichtsträchtigen roten Violine beweisen. Er ist fasziniert von ihrem perfekten Klang und wird, wie schon frühere Besitzer, von ihr in einen magischen Bann gezogen. Er will sie unbedingt besitzen und tauscht sie mit Hilfe eines Komplizen, der das Personal ablenkt, unbemerkt gegen eine (vor vielen Jahren von Pope in Auftrag gegebene) Kopie aus. Diese wird für 2,4 Millionen Dollar an Mr. Ruselsky versteigert. Morritz kehrt mit der Violine glücklich zu seiner Familie zurück.
Anna Bussotti, der unglücklichen Frau des Geigenbauers, war kein erfülltes Leben beschieden, doch sie lebte in der roten Violine weiter und erlebte viele Schicksalsschläge und Abenteuer. Die Violine brachte Leidenschaft und Unheil für ihre Besitzer und setzte begnadete Musik in die Welt.
Kritiken
- Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete den Film als „historischen Bilderbogen, der die Epochen allzu illustrativ und oberflächlich abbildet und seine opulente Ausstattung einer sinnvollen Dramaturgie vorzieht.“ Kritik im Lexikon des internationalen Films
- Roger Ebert bescheinigte dem Film in der Chicago Sun-Times Intelligenz und Reiz („intelligence and appeal“) und ein spannendes Ende („suspenseful ending“). Kritik von Roger Ebert, Chicago Sun-Times, 18. Juni 1999
Auszeichnungen (Auswahl)
- 1998 gewann François Girard beim Tokyo International Film Festival den Best Artistic Contribution Award.
- 1999 gewann der Film in acht Kategorien der Genie Awards und wurde in zwei weiteren nominiert.
- 1999 gewann der Film in neun Kategorien der Jutra Awards und wurde in zwei weiteren nominiert.
- 2000 gewann John Corigliano einen Oscar für die Beste Filmmusik.
- 2000 wurde der Film als Bester fremdsprachiger Film beim Golden Globe Award nominiert.
- 2000 wurde John Corigliano für die Filmmusik für den Grammy nominiert.
- 2000 wurde der Film als Bester fremdsprachiger Film bei den Online Film Critics Society Awards nominiert.
- 2000 wurde der Film in drei Kategorien der Satellite Awards nominiert.
Hintergrundinformationen
Gedreht wurde in China, Cremona, Montreal, Oxford, Pizzighettone (bei Cremona) und Wien. Das Budget betrug etwa 10 Millionen US-Dollar. Der Film startete am 10. September 1998 beim Toronto International Film Festival. In Deutschland war er erstmals am 26. November 1998 zu sehen. Es wurden deutschsprachige VHS-Videokassetten und DVDs veröffentlicht.Joshua Bell spielte als Violinsolist die Originalmusik von John Corigliano.
Weblinks
Quellen
The Red Violin
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Die rote Violine" (Stand:
Sat, Apr 26th 2008, 23:43)
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