Dina – Meine Geschichte
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Hans Matheson als Tomas
- Björn Floberg als Dinas Vater
- Gérard Depardieu
als Jacob
- 102 Dalmatiner
- 1492 – Die Eroberung des Paradieses
- 1492 – Die Eroberung des Paradieses
- 1900
- 36 tödliche Rivalen
- Abendanzug
- Asterix & Obelix: Mission Kleopatra
- Asterix bei den Olympischen Spielen
- Asterix und Obelix gegen Caesar
- Babylon A.D.
- Barocco
- Bogus
- Camille Claudel
- City of Ghosts
- Cyrano von Bergerac
- Daddy Cool – Mein Vater der Held
- Danton (1983)
- Der Graf von Monte Christo (1998)
- Der Hornochse und sein Zugpferd
- Der Mann aus Marseille
- Der Mann in der eisernen Maske (1998)
- Die Ausgebufften
- Die Frau nebenan
- Die letzte Frau
- Die letzte Metro
- Die letzte Metro
- Die linkshändige Frau
- Die siebente Saite
- Ein Licht in meinem Herzen
- Elisa
- Endstation Schafott
- Frau zu verschenken
- Germinal
- Green Card – Schein-Ehe mit Hindernissen
- Jean Florette
- Lady Musketier – Alle für Eine
- Les Misérables – Gefangene des Schicksals
- Maîtresse
- Napoleon (2002)
- Nathalie
- Noch einmal Ferien
- Paris, je t’aime
- Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette
- Vatel
- Vidocq
- Vincent, François, Paul und die anderen
- Christopher Eccleston als Leo Zhukovsky
- Pernilla August als Dinas Mutter
- Mads Mikkelsen als Niels
- Maria Bonnevie als Dina
Regie
- Ole Bornedal
Drehbuch
- Jonas Cornell
Kamera
- Dan Laustsen
Schnitt
- Molly Marlene Stensgard
Produzent
- Axel Helgeland
Musik
- Marco Beltrano
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
NorwegenOriginaltitel
I am DinaLänge
193 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Dina ist ein junges Mädchen, das in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Norwegen lebt. Ihre Mutter kam bei einem Unfall ums Leben, den sie verursacht hat. Dieses Wissen und ihr Vater, der sie von sich weist, führt dazu, dass Dina von Schuldgefühlen geplagt wird. Die Dienerschaft sol das Mädchen von nun an großziehen, doch da sich niemand richtig um sie kümmert, vereinsamt sie. Ausserdem entwickelt sie eine innere Furcht vor Besessenheit, den Leuten nur Unglück zu bringen. Die meiste Zeit verbringt Dina draußen in der Landschaft, wo sie nun langsam zu einer wilden jungen Frau heranreift. Als Analphabetin, die nicht sprechen will, hat sie keinerlei Kontakte zu anderen Menschen.Jacob, ein Freund der Familie, kann Dina zurückholen. Mit Hilfe eines privaten Lehrers erkennt sie die Liebe zur Musik und erlernt das Cello-Spielen. Sie bekommt wieder Kontakt zur Umwelt. Nur der Vater bleibt zurückgezogen. Jacob ist geblendet von Dinas außerordentlicher Schönheit und verliebt sich in sie. Schon bald heiraten die beiden. Jacob zieht mit seiner jungen, schönen Frau auf das Gut Reinsnes. Dina entwickelt als Frau des Hausherren eine Lust am üppigen Leben. Jacob befürchtet, dass Dinas starker Wille, ihre Unberechenbarkeit und auch ihr Freiheitsdrang ihn überfordern könnte.
Als Jacob stirbt und Dina die Gutsleitung übernimmt, stellt sich Jacobs Familie gegen sie. Die Familie ist von dem Eigensinn und der Lebensweise Dinas entsetzt. Nur wenige Wochen nach Jacobs Tod bekommt Dina ein Kind. Für die Geburt ihres Sohnes geht sie hinaus in die Wälder. Der Sohn hat keine Ähnlichkeit mit Jacob, ausserdem will Dina kein Kind großziehen. Der Junge, Benjamin, wird zu Stina, einer Samin, gegeben.
Als der Stall in Flammen steht, werden die Löscharbeiten von einer Reisegesellschaft, die per Schiff über den Fjord reist, unterstützt. Unter den Reisenden ist der Russe Leo. Dina und Leo sind fasziniert voneinander, doch Leo muss geschäftlich weiterreisen. Wie versprochen kommt Leo wieder, und Dina verlangt von ihm, sie nie wieder zu verlassen. Abermals verschwindet Leo und bleibt diesmal verschwunden. Sie macht sich auf die Suche nach ihm. Ausgerechnet ihr Vater gibt ihr den Rat, nach Bergen zu fahren. Dort findet Dina Leo auch. Wegen revolutionärer Taten sitzt er im Gefängnis. Dina schafft es nicht ihn freizubekommen und reist deprimiert und erschöpft nach Hause. Sie schwört sich, alles zu tun, dass Leo sie nicht verlässt. Und tatsächlich kommt Leo zu ihr zurück. Er stellt ihr die Bedingung, dass sie sich dem Leben öffnen soll und Liebe nicht nur empfangen sondern auch geben soll.
Kritiken
Hintergrund
- Mit 144 Millionen Norwegischen Kronen (umgerechnet ca. 21 Millionen Dollar) war der Film die teuerste norwegische Produktion.
- Das Gut, auf dem gedreht wurde, befindet sich in Nord-Norwegen, in Kjerringoy.
- Die Filmmusik wurde im Dezember 2001 in Köln vom Gürzenich-Orchester Köln unter Leitung des Komponisten aufgenommen.
Auszeichnungen
Der FIlm wurde auf zahlreichen Filmfestivals mit Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem FIPRESCI-Preis beim europäischen Filmfestival von Lecce. Beim World Film Festival in Montreal/Kanada wurden Regisseur Bomedal und Maria Bonnevie geehrt. Bonnevie gewann zudem den Amanda Award, eine norwegische Auszeichnung. Beim Robert Festival 2003 in Kopenhagen wurden die technischen Kategorien prämiert. Der Film wurde in den Kategorien Kamera (Dan Laustsen), Kostümdesign (Dominique Borg), Make-Up (June Palgard, Elisabeth Bukkehave), Ausstattung (Steffen Aarfing, Marie í Dali) und Ton (Michael Dela, Nino Jacobsen) ausgezeichnet.Literatur
- Herbjoerg Wassmo: Dina, meine Geschichte - Das Buch zum Film, übersetzt von Ingrid Sack - Droemer/Knaur, 2004 - ISBN 3-426-62990-9
- Herbjoerg Wassmo: Das Buch Dina - übersetzt von Ingrid Sack - Droemer/Knaur, 2008 - ISBN 3-426-63860-6
Weblinks
Einzelnachweise
Jeg er Dina
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Dina – Meine Geschichte" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
