Dracula (1958)
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Geoffrey Bayldon als Portier
- Valerie Gaunt als Vampirfrau
- John Van Eyssen als Jonathan Harker
- Carol Marsh als Lucy Holmwood
- Michael Gough als Arthur Holmwood
- Melissa Stribling als Mina Holmwood
- Christopher Lee
als Graf Dracula
- 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood
- Am Anfang
- Am Anfang
- Blut für Dracula
- Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
- Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
- Das Blut von Dracula
- Das Geheimnis der gelben Narzissen
- Das Geheimnis des blinden Meisters
- Das Privatleben des Sherlock Holmes
- Das Rätsel des silbernen Dreieck
- Das Tier II
- Death Train
- Der Goldene Kompass
- Der Herr der Ringe: Die Gefährten
- Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
- Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
- Der Hund von Baskerville (1959)
- Der Mann mit dem goldenen Colt
- Der rote Korsar
- Der Todeskuß des Dr. Fu Man Chu
- Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu
- Die Abenteuer des Odysseus
- Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis
- Die Bibel – Moses
- Die drei Musketiere (1973)
- Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu
- Die Französische Revolution
- Die Herren Dracula
- Die purpurnen Flüsse 2 – Die Engel der Apokalypse
- Die Rache der Pharaonen
- Die Rache des Dr. Fu Man Chu
- Die Rückkehr der Musketiere
- Die Schlangengrube und das Pendel
- Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady
- Dracula – Nächte des Entsetzens
- Dracula braucht frisches Blut
- Dracula jagt Minimädchen
- Draculas Rückkehr
- Frankensteins Fluch
- Funny Man
- Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster
- Herrscherin der Wüste
- Ich, Dr. Fu Man Chu
- Im Banne des Kalifen
- In 80 Tagen um die Welt (1989)
- Invasion der Raumschiffe
- Nachts, wenn Dracula erwacht
- Papst Johannes Paul II.
- Prinzessin Alisea
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
- Talos – Die Mumie
- Tunnel der lebenden Leichen
- Vampire gegen Herakles
- Verschollen im Bermuda-Dreieck
- Walhalla
- Peter Cushing
als Dr. Abraham Van Helsing
- Alexander der Große (1956)
- Das Ende einer Affäre (1955)
- Der Hund von Baskerville (1959)
- Die 7 goldenen Vampire
- Die Rache der Pharaonen
- Dracula braucht frisches Blut
- Dracula jagt Minimädchen
- Dracula und seine Bräute
- Ein Mann geht seinen Weg
- Frankenstein muß sterben!
- Frankenstein schuf ein Weib
- Frankensteins Fluch
- Frankensteins Höllenmonster
- Frankensteins Rache
- Frankensteins Ungeheuer
- Hamlet (1948)
- Herrscherin der Wüste
- Im Banne des Kalifen
- Joe Strummer: The Future Is Unwritten
- Krieg der Sterne
- Top Secret!
- Yeti, der Schneemensch
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Regie
- Terence Fisher
Drehbuch
- Jimmy Sangster
Kamera
- Jack Asher
Schnitt
- James Needs
Produzent
- Anthony Nelson Keys
Musik
- James Bernard
Erscheinungsjahr
1958Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Horror of DraculaLänge
ca. 85 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Jonathan Harker reist nach Transsilvanien, wo er sich im Schloß des Grafen Dracula als Bibliothekar beworben hat. Doch tatsächlich ist Harker ein Vampirjäger, der sich vorgenommen hat, den nichtsahnenden Dracula zu vernichten. In der Bibliothek wird Harker von einer Vampirfrau attackiert, die vorgegeben hat, eine Gefangene des Grafen zu sein. Doch Dracula selbst kommt, mit roten Augen und zähnefletschend dazwischen. Mit einer Handbewegung schleudert er die Frau quer durch den Raum und schlägt Jonathan bewusstlos. Als er wieder zu sich kommt, sucht er die Gruft auf, wo er zunächst die Vampirfrau ausschaltet indem er ihr einen hölzernen Pfahl durch das Herz treibt. Als Harker sich jedoch dem Sarg des Grafen zuwendet, ist dieser bereits erwacht und macht ihn zu seinesgleichen. Als Harkers Partner, Doktor Abraham Van Helsing, der seit Längerem nichts mehr von ihm gehört hat, selbst das Schloss besucht, bleibt ihm nur noch die traurige Pflicht, Jonathan zu erlösen. Währenddessen reist der Fürst der Vampire los, um Jonathans Verlobte Lucy Holmwood zu finden und Rache zu nehmen.Dr. Van Helsing besucht Lucys Familie, um ihr sein Beileid zu Jonathans Tod auszusprechen und erfährt dabei, dass es seit einigen Tagen mit ihrem Gesundheitszustand immer weiter bergab geht. Van Helsing schöpft Verdacht und empfiehlt, das Zimmer mit zu drapieren, doch Lucys Bruder Arthur hält nichts von den eigentümlichen Behandlungsmethoden und weist den Doktor ab. Erst als Lucy stirbt und als blutsaugende Wiedergängerin aufersteht, sieht er ein, womit er es zu tun hat. Gemeinsam sie sie und schenken ihr damit Frieden.
Währenddessen ist Mina, Arthurs Frau, unter Draculas Einfluss geraten. Er entführt sie und flüchtet zurück auf sein Schloss. Dort versucht er sich in den Gewölben unter dem Schloss zu verbergen, wird jedoch von Van Helsing aufgespürt und es kommt zum Kampf, bei dem der Doktor zu unterliegen scheint. Im letzten Augenblick bemerkt er die aufgehende Sonne, die durch einen Spalt in den schweren Vorhängen scheint. Er reißt die Vorhänge herunter und zwingt den Vampirfürst mit einem Kruzifix in das gleißende Sonnenlicht, wo er schließlich vergeht. Nur seine Kleidung, der Siegelring und etwas Asche bleiben zurück.
Hintergrund
Die Dracula-Verfilmung von 1958 war die erste Bearbeitung dieses klassischen Stoffs durch die englische Film-Produktionsfirma Hammer, die unter anderem mit diesem erfolgreichen Film den auf sie gemünzten Begriff des „Gothic-Horror“ prägte. Die liebevolle Ausstattung und die hervorragenden Darsteller trugen wesentlich zum Erfolg des Filmes bei. Der Film wurde, mit Ausnahme des Vorspanntitels, in Farbe gedreht, was jedoch bei einigen Horrorfilm-Fans auf Missmut stieß, weil nach deren Meinung Schwarz-Weiß in diesem Filmgenre für eine bessere Atmosphäre sorge.Das Produktions- und Schauspielerteam, mit Christopher Lee und Peter Cushing in den Hauptrollen, wurde bei den folgenden Hammer-Filmen meist beibehalten. Besonders wurden Filmvorlagen der Universal Studios aus den 1930er Jahren neu bearbeitet. Es handelte sich dabei jedoch nicht um simple Remakes, sondern es gelang Hammer häufig, eigene Interpretationen zu schaffen. Im Vergleich zu dem berühmten Dracula von 1931 mit Bela Lugosi in der Hauptrolle ist dieser Film eher actionreich angelegt. Der fast zwei Meter große Christopher Lee verpasste der Person Dracula eine ganz eigene Erscheinung, und für Peter Cushing war die Rolle des Van Helsing nach seinem Auftritt in Frankensteins Fluch (1957) eine weitere Paraderolle.
Sonstiges
- In der englischen Originalfassung des Films wird Osteuropa nie verlassen, weil die Filmgesellschaft sich die Darstellung einer Überfahrt per Schiff nicht leisten konnte. In der deutschen Fassung hingegen spielt die komplette Handlung in Großbritannien; so wird aus dem Städtchen in der Synchronisation „Waterfield“.
- Durch dickes Makeup kaum zu erkennen, spielte in einer Nebenrolle als greiser Portier Geoffrey Bayldon mit, der mehr als zehn Jahre später, ebenfalls durch dickes Makeup fast unkenntlich, die Titelrolle in der Jugendserie Catweazle verkörperte.
- Der Film arbeitet mit einer ganzen Reihe kaum merklicher aber effektiver psychologischer „Tricks“: So rennt van Helsing gegen Ende des Films hörbar die Treppe in Draculas Schloss hinauf, während die Schritte des verfolgten Dracula nicht zu hören sind.
Fortsetzungen
Der Film war ein großer finanzieller Erfolg für Hammer und zog so eine Reihe von Fortsetzungen nach sich. In dem 1960 entstandenen Dracula und seine Bräute spielte zwar Peter Cushing den Professor Van Helsing, Christopher Lee allerdings war nicht dabei. Stattdessen gab es einen blondgelockten Vampir namens Baron Meinster, sodass dieser Film üblicherweise nicht in die Dracula-Reihe der Hammer-Studios miteinbezogen wird.In den folgenden sechs Fortsetzungen spielte wiederum Christopher Lee den Grafen Dracula, wobei Blut für Dracula (1965) direkt an den Film von 1958 anschließt, indem er mit dessen Sterbeszene beginnt.
- Blut für Dracula (1965)
- Draculas Rückkehr (1968)
- Das Blut von Dracula (1969)
- Dracula - Nächte des Entsetzens (1970)
- Dracula jagt Minimädchen (1972)
- Dracula braucht frisches Blut (1973)
- Die 7 goldenen Vampire (1974)
Im letzten Film der Dracula-Reihe, war Christopher Lee nicht mehr bereit die Rolle des Grafen zu übernehmen, also verpflichtete Hammer den Schauspieler John Forbes-Robertson für den Part.
Kritiken
- „Remake der Stoker-Verfilmung von 1931, geglättet, weniger dramatisch als darstellerisch eindrucksvoll; Lee gestaltete die Rolle des Vampirs neu; diese britische Version des blutsaugerischen Grafen gilt als literarisch korrekt.“ (Wertung: 3 Sterne = sehr gut) – Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“. Hamburg: Rasch und Röhring 1990. ISBN 3-89136-392-3, S. 166
- „Der mehrfach verfilmte Stoff von Bram Stoker wird in dieser Version der englischen Hammer-Produktion werkgetreu und mit inszenatorischer Sorgfalt aufbereitet.“ – „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997
- „Auch diese ‚Vampir‘-Geschichte wurde wieder so widerlich abwegig inszeniert, daß man Verwahrung einlegen muß. Abzuraten.“ – 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik. Düsseldorf: Altenberg 1963, S. 79
Soundtrack
- James Bernard: The Dracula Suite. Auf: Music From the Hammer Films. London: Silva Screen Records 1989
Literatur
- Bram Stoker: Dracula. deutsch von Karl Bruno Leder. Frankfurt a.M./Leipzig: Insel 2004. ISBN 3-458-34803-4
- Karsten Prüssmann: Die Dracula-Filme. Von Friedrich Wilhelm Murnau bis Francis Ford Coppola. München: Heyne 1993. ISBN 3-453-06702-9
- Norbert Stresau: Der Horror-Film. Von Dracula zum Zombie-Schocker. München: Heyne 1989. ISBN 3-453-86098-5
- William K. Everson: Klassiker des Horrorfilms. München: Goldmann 1982. ISBN 3-442-10205-7, S. 214-215
Weblinks
- Rezension mit Bildern bei Sense of View
- Rezension mit Bildern und Plakaten bei Monstrula.de
- Informationen, Plakate und Aushangfotos bei B-Movie.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Dracula (1958)" (Stand:
Tue, Apr 1st 2008, 23:19)
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