Dreamcatcher

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Lawrence Kasdan

Drehbuch

  • Lawrence Kasdan

Kamera

  • John Seale

Schnitt

  • Carol Littleton

Produzent

  • Lawrence Kasdan

Musik

  • Roy Orbison

Erscheinungsjahr

2003

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Dreamcatcher

Länge

128 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Dreamcatcher ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Lawrence Kasdan aus dem Jahr 2003 nach dem Roman Duddits von Stephen King. Die Hauptrollen spielen Thomas Jane, Damian Lewis und Morgan Freeman.

Handlung

Die in Maine lebenden Freunde Beaver, Henry, Jonesy und Pete helfen als Kinder dem scheinbar geistig zurückgebliebenen jungen Duddits. Seitdem verfügen sie über übernatürliche Fähigkeiten: Sie können die Gedanken und Erinnerungen anderer erspüren und beeinflussen.

Nach zwanzig Jahren werden die Männer in einem abseits gelegenen Blockhaus, in dem sie wie jedes Jahr gemeinsam Ferien machen wollen, von mysteriösen Wesen angegriffen. Beaver und Pete werden von schlangenartigen Monstern getötet, während Jonesy von einer Art Pilz befallen wird, der sich als Krankheitserreger über die ganze Welt zu verbreiten scheint.

Die Blue Boys, eine Spezialeinheit des US-Militärs, die auf die Jagd von Außerirdischen spezialisiert ist, trifft ein. Der Kommandant der Blue Boys, Colonel Abraham Curtis, hat nach 25 Jahren Alienjagd keine moralischen Skrupel mehr und erklärt das gesamte Gebiet zum militärischen Sperrgebiet. Er will alles Leben dort auslöschen. Es gelingt ihm auch, mit mehreren Helikoptern das Ufo der Wesen zu entdecken und zu zerstören. Ein Offizier der Blue Boys, Lieutenant Owen Underhill, meldet das geplante Massaker von Colonel Curtis einem befreundeten General. Dadurch alarmiert, kommt das Militär, um die Bevölkerung vor den Blue Boys zu retten.

Henry kann den Außerirdischen und dem Militär entkommen. Er sucht Duddits auf, der inzwischen an Leukämie tödlich erkrankte. Gemeinsam mit dem abtrünnigen Offizier Lieutenant Underhill verfolgen sie Jonesy, der, gelenkt von einem der außerirdischen Wesen, das Bostoner Wasserreservoir mit dem außerirdischen Pilz verseuchen will.

Am Stausee kommt es zum Showdown. Lieutenant Underhill und der Kommandant der Blue Boys, Colonel Curtis, bringen sich gegenseitig um. Der Außerirdische im Körper von Jonesy wird von Duddits enttarnt. Jonesy verwandelt sich daraufhin in den Außerirdischen und greift Duddits an. Duddits verwandelt sich ebenfalls in einen Außerirdischen, offenbar einer verfeindeten Rasse, und schlägt zurück. Beide Außerirdische sterben im Kampf.

Henry und Jonesy sind die einzigen überlebenden Protagonisten.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei weder Zeit noch Geld noch Mühe wert („Dreamcatcher isn't worth the time, money, or effort“). Ein Teil des Problems sei der Schnitt, der die Geschichte verwirrend mache; der richtige Ton, der Stil und das richtige Tempo würden fehlen. Die Originalität fehle ebenfalls. Filmkritik von James Berardinelli

Film-Dienst schrieb, der Film sei eine „darstellerisch wie inszenatorisch überzeugende Verfilmung einer Erzählung von Stephen King, die geschickt die Balance zwischen genretypisch erschreckenden, schaurig-ekeligen und parodistischen Elementen“ halte. Zitat auf www.kabeleins.de

Ulrich Behrens schrieb auf ciao.de, Dreamcatcher sei „weder Sciencefiction, noch Horrorfilm, sondern von jedem ein schlechter Ansatz, vermischt mit Kriegsfilm- und Billigkomödien-Elementen“. Kasdan könne sich nicht entscheiden. „Und statt den King-Stoff zu konzentrieren, sozusagen die Idee, die Kings „Duddits“ wohl ausmacht, konsequent in ein einheitliches Drama umzusetzen, zerfleddert der Film an allen Ecken und Enden, weil noch dies herein muss und jenes usw. usf.“ www.filmzentrale.com

Auszeichnungen

Der Film wurde für den Teen Choice Award nominiert.

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Dreamcatcher" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.