Echt Blond

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Tom DiCillo

Drehbuch

  • Tom DiCillo

Kamera

  • Frank Prinzi

Schnitt

  • Camilla Toniolo

Produzent

  • Marcus Viscidi

Musik

  • Jim Farmer

Erscheinungsjahr

1997

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Real Blonde

Länge

101 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Echt Blond (The Real Blonde) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Tom DiCillo aus dem Jahr 1997.

Handlung

Joe träumt von einer Karriere als Schauspieler, er jobbt in einem Luxusrestaurant. Seine Freundin Mary arbeitet als Kosmetikerin und unterstützt ihn finanziell. Sie legt ihm nahe, jede Rolle anzunehmen, während er auf eine anspruchsvolle Rolle wartet.

Joes Kollege Bob mag blonde Frauen. Er verabredet sich mit Sahara, findet aber heraus, dass die Frau keine echte Blondine ist. Bob bekommt eine gut bezahlte Rolle in einer Seifenoper. Seine Kollegin Kelly, die eine echte Blondine ist, verführt ihn. Bob überprüft zur Sicherheit die Farbe ihrer Schamhaare, bevor er sich fallen lässt.

Joe stellt sich bei der Agentin Dee Dee Taylor vor. Sie will ihn hinauswerfen als sie über seine hohen Erwartungen hört. Joe gibt sich bescheidener, sie findet für ihn ein Engagement in einem Videoclip von Madonna. Er und Mary sind aufgeregt, als eine Frau, die sich als Madonna vorstellt, anruft und auf den Anrufbeantworter spricht. Während des Drehs stellt sich jedoch heraus, dass nicht die echte Sängerin, sondern ihr Double auftritt.

Mary besucht einen Therapeuten, dem sie erzählt, dass sie täglich von einem Obdachlosen belästigt wird. Sie verfügt in einem ihrer Träume über übernatürliche Kräfte, die sie einsetzt, um den Penis des Obdachlosen zu verbrennen. Der Therapeut empfiehlt ihr einen Selbstverteidigungskurs, den Mary besucht. Sie übt mit Begeisterung, wie man tätliche Angriffe abwehrt.

Ein afroamerikanischer Regieassistent erzählt in Joes Anwesenheit über ein Buch, in dem der Holocaust geleugnet wird. Joe fragt ihn empört, ob es dasselbe Buch sei, wie jenes, in dem stehe, in den USA habe es nie Sklaverei gegeben. Die Afroamerikaner hätten sich freiwillig auf die Arbeitssuche auf den Plantagen hinter dem Ozean begeben und für die Passage sogar bezahlt. Der Regieassistent sagt, er finde es nicht witzig. Joe wird gefeuert, was sein und Marys Sexleben belastet. Auch Bobs und Kellys Sexleben kommt zum Stillstand. Dee Dee Taylor hat Mitleid mit Joe und verschafft ihm eine andere Rolle.

Bob drängt Kelly aus der Serie hinaus. Er verabredet sich erneut mit Sahara.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film zeige den Unterschied zwischen der „Illusion“ und der „Realität“ sowie – auf eine satirische Weise – das Milieu der Schauspieler. Die Komödie habe eine Botschaft, die jedoch keinen wichtigen Aspekt des Films darstelle. Berardinelli lobte die Darstellung von Catherine Keener und kritisierte jene von Matthew Modine. Kritik von James Berardinelli

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 27. Februar 1998, der Film „mäandere“, meistens jedoch in eine „unterhaltsame“ Richtung. Er habe zu viele Charaktere und zu wenig Handlung. Bis auf die Charaktere von Joe und Mary sei keiner der Charaktere wirklich gut entwickelt. Kritik von Roger Ebert

Hintergrund

Der Film wurde in New York City und in Toronto gedreht. Drehorte für The Real Blonde Seine Weltpremiere fand am 14. September 1997 auf dem Deauville Film Festival statt. Starttermine für The Real Blonde Der Film spielte in den ausgewählten Kinos der USA ca. 250 Tsd. US-Dollar ein. Business Data for The Real Blonde

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Echt Blond" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.