Ed Wood
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Juliet Landau als Loretta King
- George Steele als Tor Johnson
- Lisa Marie als Maila Nurmi
- Brent Hinkley als Conrad Brooks
- Mike Starr als Georgie Weiss
- Max Casella als Paul Marco
- Bill Murray
als Bunny Breckinridge
- 3 Engel für Charlie
- Agent Null Null Nix
- Auf Messers Schneide (1984)
- Broken Flowers
- Coffee and Cigarettes
- Darjeeling Limited
- Die dicke Vera
- Die Geister, die ich rief
- Die Royal Tenenbaums
- Die Tiefseetaucher
- Ein verrückt genialer Coup
- Garfield 2
- Ghostbusters – Die Geisterjäger
- Ghostbusters II
- Hamlet (2000)
- Ich glaub mich knutscht ein Elch
- Kingpin
- Lost in Translation
- Osmosis Jones
- Rushmore
- Sein Name ist Mad Dog
- Space Jam
- Tootsie
- Und täglich grüßt das Murmeltier
- Wahnsinn ohne Handicap
- Was ist mit Bob?
- Wild Things
- Vincent D'Onofrio als Orson Welles
- G.D. Spradlin als Reverend Lemon
- Jeffrey Jones als Criswell
- Sarah Jessica Parker
als Dolores Fuller
- Der Club der Teufelinnen
- Der Flug des Navigators
- Die Familie Stone – Verloben verboten!
- Dudley Do – Right
- Extrem… mit allen Mitteln
- Footloose
- Hocus Pocus
- Honeymoon in Vegas – Aber nicht mit meiner Braut
- L.A. Story
- Mars Attacks!
- Sex And The City
- Smart People
- Sonny Boys
- Tödliche Nähe
- Wenn Lucy springt
- Zum Ausziehen verführt
- Zwei Singles in L.A.
- Martin Landau
als Bela Lugosi
- 12:01
- Akte X – Der Film
- Am Anfang
- Am Anfang
- Begegnungen – Intersection
- Beverly Hills Beauties
- City Hall
- Cleopatra (1963)
- Cold Heart – Der beste Bulle von L.A.
- Condition Red
- Der unsichtbare Dritte
- Die Bibel – Josef
- Die neuen Abenteuer des Pinocchio
- EDtv
- Meteor
- Nevada Smith
- Ready to Rumble
- Rounders
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Sliver
- The Majestic
- Tucker
- Verbrechen und andere Kleinigkeiten
- Johnny Depp
als Ed Wood
- Arizona Dream
- Before Night Falls
- Before Night Falls
- Benny und Joon
- Blow
- Cannes Man
- Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
- Chocolat – Ein kleiner Biss genügt
- Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
- Cry-Baby
- Das geheime Fenster
- Dead Man
- Die Frau des Astronauten
- Die neun Pforten
- Don Juan DeMarco
- Edward mit den Scherenhänden
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik 3
- From Hell
- From Hell
- Gegen die Zeit
- Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
- Happy End mit Hindernissen
- In stürmischen Zeiten
- Irgendwann in Mexico
- Joe Strummer: The Future Is Unwritten
- L.A. Without a Map
- Lost in La Mancha
- Marc Forster – Von Davos nach Hollywood
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Platoon
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
- The Brave
- The Libertine
- Wenn Träume fliegen lernen
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Regie
- Tim Burton
Drehbuch
- Rudolph Grey
Kamera
- Stefan Czapsky
Schnitt
- Chris Lebenzon
Produzent
- Denise Di Novi
Musik
- Howard Shore
Erscheinungsjahr
1994Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Ed WoodLänge
ca. 121 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Tim Burtons ausschließlich in schwarzweiß gedrehter Film zeichnet die Lebensgeschichte des amerikanischen Filmregisseurs Edward D. Wood nach, der als „schlechtester Filmregisseur aller Zeiten” in die Filmgeschichte eingegangen ist und erst posthum Kultstatus erlangte. Der Film erzählt von den unermüdlichen, teilweise verzweifelten Versuchen des gänzlich unbegabten Wood, seinen Traum eines „ganz großen Hollywoodfilms” (zumeist Monster- und Sciencefictionfilme) zu verwirklichen. Dabei hält sich Wood wegen steter Geldnot nicht sonderlich mit Qualität oder aufwendigem Kulissenbau in seinen Produktionen auf. Wackelnde Hintergründe und deutlich sichtbare Drähte an den fliegenden Untertassen werden von Ed genauso akzeptiert wie das deutlich ins Kamerabild ragende Mikrofon. Indes taucht er am Set auch gern einmal in plüschigen Angorapullovern auf und trägt Damenunterwäsche, was den Unmut der Gesellschaft der 1950er und insbesondere den seiner Freundin Dolores Fuller hervorruft.„Und Schnitt! Die Szene ist im Kasten!” ruft Wood meistens nach einem ersten Take von seinem Regiestuhl durch sein Megaphon. Überdies verzichtet er auf Schnitte in seinen Filmen und arbeitet mit Laiendarstellern. Um endlich den Traum von „seinem Film” realisieren zu können, bettelt sich Wood bei den Produktionsfirmen Hollywoods durch und reaktiviert schließlich den abgehalfterten und morphinsüchtigen ehemaligen Dracula-Darsteller Bela Lugosi, zu dem er eine Art Vater-Sohn-Verhältnis aufbaut.
Als Lugosi während der Dreharbeiten zu Woods bekanntestem Film Plan 9 from Outer Space überraschend stirbt, „bastelt” sich Ed Wood eine Handlung aus Archiv- und Probeaufnahmen von Lugosi zusammen und engagiert ein Double, das mit verdecktem Gesicht agiert. Mit diesem Film, den er mit der Fernsehdarstellerin Vampira und dem ehemaligen Ringkämpfer Tor Johnson inszeniert, glaubt sich Wood auf dem Höhepunkt seiner Karriere.
Anmerkungen zum Film
Der Film ist von Tim Burton sehr einfühlsam inszeniert und zieht die Figur des Ed Wood nie ins Lächerliche. Burton schafft es, durch das intensive Zusammenspiel von Johnny Depp und Martin Landau auch die Tragik der Protagonisten zu kontrapunktieren (so zum Beispiel der langsame Verfall des von Landau verkörperten Bela Lugosi). Der Film offenbart auf unterhaltsame Erzählweise die unfreiwillige Komik der Ed Wood-Filme, sowie Woods ständige „Beschaffungskriminalität” von Schauspielern, Requisiten und Geldmitteln; überdies beleuchtet Burton auch die Not eines untalentierten Träumers, der seinen Traum von Hollywood mit aller Konsequenz durchsetzt und zu einer „Sternschnuppe” auf seinem eigenen Walk of Fame werden sollte. Indes wird der Zuschauer durch den Einsatz der Schwarzweißtechnik in die Zeit der „B-Movies” der 50er Jahre versetzt. Stilistisch reiht sich der Film trefflich in weitere Tim-Burton-Produktionen, wie beispielsweise „Mars Attacks!” ein, in welchem sich Burton ebenfalls aus dem Fundus der B-Movies bedient.Wissenswertes
- George "The Animal" Steele, der in diesem Film Tor Johnson verkörpert, war auch im wahren Leben Wrestler.
Kritiken
- Film-dienst (Ausgabe 13/1995): Ein verspielter Film über Ed Wood, den 'schlechtesten Regisseur der Filmgeschichte'. Die etwas holprige Dramaturgie wird durch viel Liebe zum Detail, bewußte Stilisierungen, spielfreudige Darsteller und visuelle Fantasie mehr als wettgemacht.
Auszeichnungen
Der Film gewann den Preis Oscar (Academy Award) in zwei Kategorien: Ein Oscar ging an Martin Landau als Besten Nebendarsteller. Landau gewann ebenfalls den Golden Globe, den Saturn Award und den American Comedy Award; er wurde für den BAFTA Award nominiert. Den zweiten Oscar erhielt die Filmcrew für das beste Make-up. Überdies gewann der Film 19 weitere Preise und wurde elfmal nominiert.Weblinks
Ed Wood
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Ed Wood (Film)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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