Ein Mann, den sie Pferd nannten
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- William Jordan als Bent
- Dub Taylor als Joe
- Eddie Little Sky als Black Eagle
- Iron Eyes Cody als Medizinmann
- Manu Tupou als Yellow Hand
- Jean Gascon als Batise
- Corinna Tsopei als Running Deer
- James Gammon als Ed
- Judith Anderson als Buffalo Cow Head
- Richard Harris
als John Morgan
- 18 Stunden bis zur Ewigkeit
- Am Highpoint flippt die Meute aus
- Camelot – Am Hofe König Arthurs
- Cromwell
- Der Barbier von Sibirien
- Der Glöckner von Notre Dame (1997)
- Der Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil
- Die Bibel
- Die Bibel – Abraham
- Die Kanonen von Navarone
- Die Wildgänse kommen
- Die Wildgänse kommen
- Erbarmungslos
- Fräulein Smillas Gespür für Schnee
- Gladiator
- Harry Potter und der Stein der Weisen
- Harry Potter und die Kammer des Schreckens
- Kaena: The Prophecy
- Lockender Lorbeer
- Meuterei auf der Bounty (1962)
- Monte Cristo
- Orca – Der Killerwal
- Robin und Marian
- Schweigende Zunge
- Sierra Charriba
- Tarzan – Herr des Urwalds
- Treffpunkt Todesbrücke
- Walter & Frank – Ein schräges Paar
Regie
- Elliot Silverstein
Drehbuch
- Dorothy M. Johnson
Kamera
- Robert B. Hauser
Schnitt
- Michael Kahn
Produzent
- Sandy Howard
Musik
- Lloyd One Star
Erscheinungsjahr
1970Produktionsland
USAOriginalsprache
Englisch, SiouxOriginaltitel
A Man Called HorseLänge
114 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreRegie führte Elliot Silverstein. Das Buch stammte von Jack De Witt und basierte auf der Erzählung Sein Name war Pferd (Originaltitel: A Man Called Horse) von Dorothy M. Johnson, die 1968 in ihrem Buch „Indian Country“ erschien.
Die Hauptrolle eines englischen Adeligen, der von Indianern gefangen wurde, spielte Richard Harris.
Handlung
Der englische Aristokrat Lord John Morgan wird von Lakota-Sioux gefangengenommen. Zunächst wird er nur als niedriger Sklave wie ein Haustier behandelt und gehört Buffalo Cow Head, der Mutter des Häuptlings. Die Indianer geben ihm den Namen „Pferd“. Ein anderer Gefangener, Batise, hatte versucht zu fliehen und wurde deshalb von den Indianern verstümmelt. Er ist der „Hofnarr“ der Indianer und bringt Morgan die Sprache und die Sitten der Indianer bei. Auch Morgan versucht einmal zu fliehen, sieht dann aber seine einzige Chance in der Anpassung an ihre Sitten. Im Lauf des Films identifiziert er sich dabei immer mehr mit den Indianern und beginnt ihre ihm zunächst „barbarisch“ vorkommenden Sitten zu verstehen. Er tötet in Kämpfen mit einem anderen Stamm zwei Krieger, worauf er selber in den Krieger-Status aufsteigt, wird in einer schmerzhaften Einweihungszeremonie in den Stamm aufgenommen und heiratet die Schwester „Rennender Hirsch“ (Running Deer) des Häuptlings. Durch angreifende Shoshone werden Häuptling Yellow Hand und die von Pferd schwangere Running Deer getötet. Nachdem Pferd den Angriff zurückschlagen konnte, nimmt er Buffalo Cow Head als Mutter an, um sie vor der Verbannung zu schützen. Nach ihrem Tod reist Pferd nach England zurück.Erwähnenswertes
Der Film wurde bei den Rosebud Sioux aus South Dakota gedreht und verwendet teilweise Sioux-Sprache. Joe Hembus weist darauf hin, dass indianische Kritiker dem Film zahlreiche Verfälschungen der Sioux-Kultur nachwiesen. Insbesondere würden Sioux nicht ihre alten Stammesmitglieder verbannen und im Stich lassen.Joe Hembus: Western-Lexikon - 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S.154Kritik
Phil Hardy nennt den Film einen „-masochistischen Western“, der im gezeigten Initiationsritus „sowohl die Leidensfähigkeit des Publikums, als auch die von Harris“ strapaziere.Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press Minneapolis 1984. ISBN 0-8300-0405-X. S.326Auszeichnungen
Der Film erhielt bei den Western Heritage Awards eine Auszeichnung.Fortsetzungen
Dem Film folgten zwei Fortsetzungen, beide mit Richard Harris in der Hauptrolle.- 1976: Der Mann, den sie Pferd nannten – 2. Teil
- 1981: Triumph des Mannes, den sie Pferd nannten
Literatur
- Dorothy M. Johnson: Sein Name war Pferd (Originaltitel: A Man Called Horse). In: Der Mann, der zuviel sprach. Geschichten aus dem Wilden Westen. dtv, München 1967
Sonstiges
Die Punkband Die Ärzte hat eine DVD veröffentlicht namens "Die Band, die sie Pferd nannten".Einzelnachweise
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Ein Mann, den sie Pferd nannten" (Stand:
Tue, May 13th 2008, 18:06)
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