Ein wahres Verbrechen

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Clint Eastwood

Drehbuch

  • Stephen Schiff

Schnitt

  • Joel Cox

Produzent

  • Clint Eastwood

Musik

  • Linda Thompson

Erscheinungsjahr

1999

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

True Crime

Länge

122 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Ein wahres Verbrechen ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1999. Regie führte Clint Eastwood und die Verfilmung basiert auf einer Novelle von Andrew Klavan. Die Hauptrollen spielten Clint Eastwood und Isaiah Washington.

Handlung

Der Mechaniker Frank Beachum sitzt im Gefängnis, verurteilt zur Todesstrafe wegen Mordes an einer Kassiererin.

Es ist der Tag vor der Hinrichtung. Michelle Ziegler, Reporterin der örtlichen Tageszeitung, des The Oakland Tribune, hatte den Auftrag Beachum zu interviewen. Sie kommt jedoch in der Nacht zuvor bei einem Autounfall ums Leben und so erhält nun Steve Everett den Auftrag, dieses Interview durchzuführen.

Bereits als er von seiner Assistentin über Beachums Fall eingearbeitet wird, regt sich sein Instinkt und er schöpft den Verdacht, dass an dem Fall etwas faul ist.Dieser Verdacht erhärtet sich im persönlichen Gespräch mit Beachum im Gefängnis und Everett beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.

Everett spricht erneut mit den Zeugen und stöbert Michelle Zieglers Akten durch, die den Fall ebenso kritisch betrachtet hatte. Everett findet heraus, dass eine Zeugenaussage nicht der Wahrheit entsprechen kann. Und er ermittelt eine weitere, zum Zeitpunkt des Mordes anwesende Person, Warren Russel. Er sucht seine Familie auf, findet jedoch nur die Großmutter des möglichen Zeugen, der jedoch mittlerweile verstorben ist.

Während die Zeit bis zur Hinrichtung davonläuft, versucht Everett alles, um den Mordfall zu lösen; er legt sich sogar mit der Staatsanwältin an. Nichts gelingt und Beachums Leben scheint verloren. Die Vorbereitungen für die Hinrichtung laufen bereits.

Da entdeckt Everett zufällig den Schlüssel zur Lösung des Falls: Auf einem Foto der ermordeten Kassiererin entdeckt er an ihrem Hals das Medaillon, welches Warren Russels Großmutter nun trägt. Er kann die Hinrichtung im letzten Moment verhindern.

Kritik

{{Zitat|Mehr an einer melancholischen Selbstdarstellung als an einer argumentativen Auseinandersetzung mit der Todesstrafe interessiert, belässt Clint Eastwood die schleppende Handlung allzu sehr im unentschiedenen Bereich zwischen Krimi, moralischer Ehegeschichte und sozialem Kommentar.||Film-Dienst {{internetquelle
|autor=|hrsg=SevenOne Intermedia GmbH|url=http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=510646|titel=Ein wahres Verbrechen|werk=Kabeleins Filmlexikon|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008}}}}

{{Zitat|Das Ende [1] ist eine Vision, ein schöner Traum von den Dingen, wie sie hätten sein sollen. Trotzdem bleiben wir etwas unbefriedigt am Schluß, wie das manchmal ist, wenn ein gewiefter Regisseur – Michael Mann kann das auch oder Sean Penn – das Happy End so euphorisch uns präsentiert, daß wir eine Ahnung bekommen – a hunch – er könnte das genaue Gegenteil gemeint haben.|Regine Welsch|Artechock {{internetquelle
|autor=Regine Welsch|url=http://www.artechock.de/film/text/kritik/w/waverb.htm|titel=Ein wahres Verbrechen (True Crime)|werk=Artechock|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008}}}}

Sight & Sound lobte im Juni 1999 die Schauspielkunst von Isaiah Washington in einem üblichen Thriller, und hält Eastwoods Regie in narrativer Hinsicht für etwas wandernd oder nicht diszipliniert genug. {{internetquelle|autor=John Wrathall|url=http://www.bfi.org.uk/sightandsound/review/136|sprache=englisch|titel=True Crime|werk=BFI Sight & Sound|datum-monat=Juni|datum-jahr=1999|datum-tag=5|datum-monat=September|datum-jahr=2006|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008|zitat=As director, Eastwood's attention seems to wander from scene to scene: if a scene doesn't grab him, he just knocks it out and moves on to the next.}}

{{Zitat|[2] größtenteils ist das ein gewohnt intelligenter Eastwood-Film, ein Thriller, der ungewöhnlicher- und ergreifenderweise aufmerksam menschlichen Emotionen gegenüber ist.||Time Out Film Guide {{internetquelle
|autor=GA|url=http://www.timeout.com/film/reviews/79828/true_crime.html|sprache=englisch|titel=True Crime (1999)|werk=Time Out Film Guide|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008|zitat=[3] for the most part this is another typically intelligent Eastwood film, a thriller that's unusually and movingly perceptive about human emotions.}}}}

Desson Howe fand am 19. März 1999 in der Washington Post, es sei ein Spaß, Ikone Eastwood anzuschauen, Ähnlich {{internetquelle|autor=Stephen Hunter|url=http://www.washingtonpost.com/wp-srv/style/longterm/movies/videos/truecrimehunter.htm|sprache=englisch|titel='True Crime'|werk=The Washington Post|datum-tag=19|datum-monat=März|datum-jahr=1999|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008}} das Deus-ex-machina-Ende sei nachgerade „lächerlich“ (laughable). {{internetquelle|autor=Desson Howe|url=http://www.washingtonpost.com/wp-srv/style/longterm/movies/videos/truecrimehowe.htm|sprache=englisch|titel=For Eastwood, It's a 'Crime'|werk=The Washington Post|datum-tag=19|datum-monat=März|datum-jahr=1999|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008}} In der Parallelmontage aus Verfolgungsjagd und Hinrichtung im Finale fehle nur noch der Orang-Utan „Clyde“ aus Der Mann aus San Fernando, schrieb Peter Rainer 1999 im New York{{internetquelle|autor=Peter Rainer|url=http://nymag.com/nymetro/movies/reviews/92/|sprache=englisch|titel=Stop the Dresses!|werk=New York|datum-tag=22|datum-monat=März|datum-jahr=1999|zugriff-tag=5|zugriff-monat=Mai|zugriff-jahr=2008|zitat=In one sequence near the end, [4] all that's missing to make the scene complete is the orangutan Eastwood once co-starred with.}}

Weblinks



Erzählnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Ein wahres Verbrechen" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.