Engel aus Eisen

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Thomas Brasch

Drehbuch

  • Thomas Brasch

Kamera

  • Walter Lassally

Schnitt

  • Tanja Schmidbauer

Produzent

  • Joachim von Vietinghoff

Musik

  • Christian Kunert

Erscheinungsjahr

1981

Produktionsland

Deutschland

Originalsprache

Deutsch

Originaltitel

Engel aus Eisen

Länge

105 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Engel aus Eisen ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1981. Es ist der Debütfilm des deutschen Dramatikers Thomas Brasch.

Handlung

Der Film erzählt die wahre Geschichte des jugendlichen Chefs der Gladow-Bande Werner Gladow, der zur der Berliner Luftbrücke sein Unwesen mit Diebesbande in Berlin trieb. Berlin war zu dieser Zeit in einem Ausnahmezustand, so dass die Gladow-Bande weitestgehend ungestört ihre Raubzüge durchführen konnte.

Gladow hat durch den ehemaligen Henker Gustav Völpel Kontakte zur Polizei im Ostteil der Stadt und erhält dadurch lukrative Hinweise über mögliche Ziele seiner Diebestaten. Sobald Gladow mit seiner Bande die Berliner Grenzen der geteilten Stadt erreicht hat, ist er sicher vor der Polizei, da deren Kompetenzen an der Sektorengrenze beendet waren. In den Trümmern des Nachkriegsberlins ist Gladow auf dem Wege zu einer Ausnahmestellung in der Berliner Unterwelt und gibt sich als Gangsterboss nebst dazugehörender Freundin Lisa Gabler. Sein wichtigster Partner Völpel kann dagegen durch diese Taten aus seiner kleinbürgerlichen Ehe und Bedrückung fliehen. Das Ende der Berlin-Blockade zerstört jedoch beider Traum. In geregelten Zeiten ist die Freiheit von Gladow und seiner Bande eingeschränkt. Schließlich wird er von einem Kameraden an die Polizei verraten, erschießt auf der Flucht den Chauffeur seines Fluchtwagens und wird in seinem Kellerversteck festgenommen.

Kritiken

  • Lexikon des internationalen Films: Erstlingsfilm mit beeindruckend dichten Szenerien, die den Geist jener Zeit widerspiegeln, und Hauptfiguren, in denen sich die Widersprüche und die Verstörung der Menschen nach dem Krieg besonders deutlich zeigen. Am Ende zu stilisiert, verliert der Film die Dramatik und das Tempo der authentischen Ausgangsfabel.


Auszeichnungen

Der Film lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 1981, ging bei der Preisvergabe jedoch leer aus. Ilse Pagé erhielt 1981 für ihre Darstellung der Ehefrau Völpel den Deutschen Filmpreis in Gold.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Engel aus Eisen" (Stand: Wed, Apr 30th 2008, 03:55) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.