Ernst sein ist alles

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Oliver Parker

Drehbuch

  • Oliver Parker

Kamera

  • Tony Pierce-Roberts

Schnitt

  • Guy Bensley

Produzent

  • Barnaby Thompson

Musik

  • Charlie Mole

Erscheinungsjahr

2002

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Importance of Being Earnest

Länge

94 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

ohne Al. Jahre
Ernst sein ist alles (The Importance of Being Earnest) ist eine US-amerikanisch-britisch-französische Filmkomödie von Oliver Parker aus dem Jahr 2002. Die Handlung beruht auf dem Theaterstück The Importance of Being Earnest von Oscar Wilde.

Handlung

Algernon Moncrieff und Jack Worthing leben im viktorianischen England.

Worthing residiert auf dem Land und fährt immer wieder zum Vergnügen nach London. Dabei erzählt er seiner Umgebung jedesmal, er kümmere sich um seinen verantwortungslosen Bruder Ernst. Doch er ist es, der sich in London als Ernst ausgibt, um so unerkannt seinem Vergnügen nachzugehen. Moncrieff ist ein Londoner Aristokrat, der von Zeit zu Zeit vor der Londoner Gesellschaft flüchtet, in dem er vorgibt, er besuche seinen kranken Freund Bunbury auf dem Land, der jedoch ebenfalls eine Erfindung ist.

Worthing und Moncrieff haben sich in London angefreundet, wo Worthing Moncrieffs Cousine Gwendolin Fairfax kennen lernt und sich in sie verliebt. Eine Eheschließung scheint aber unmöglich, da Gwendolins Mutter Lady Bracknell gegen diese Verbindung ist. Auch liegt Gwendolin sehr viel an den Namen Ernst, denn sie kann angeblich nur einen Mann mit diesem Namen lieben. Worthings Schilderungen über sein Mündel Cecily erwecken Moncrieffs Interesse an ihr.

Moncrieff fährt zu Worthings Landhaus, wo er sich als dessen Bruder Ernst ausgibt. Er verliebt sich in Cecily, die sich schon immer gewünscht hat, den verantwortungslosen Onkel Ernst zu ehelichen. Auch Worthing erscheint auf seinem Landhaus und beide spielen (teilweise notgedrungen) die Komödie des wiederaufgetauchten Bruders, bis Gwendolin aus ihrem strengen Elternhaus flüchtend auftaucht.Beide Frauen erfahren, dass keiner wirklich Ernst ist, und ziehen sich daraufhin gekränkt zurück. Die beiden Männer buhlen um die Gunst ihrer Angebeteten und scheinen damit Erfolg zu haben, bis Lady Bracknell auftaucht.

Schließlich stellt sich heraus, dass Worthing ein als Kind verschollener Bruder von Moncrieff ist und der Hochzeit beider Paare steht nichts mehr im Wege. Auch die Namensfrage klärt Worthing für sich, da er den Namen seines wahren Vaters annimmt, der angeblich Ernst war.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, die größte Freude würden – wie in jeder Verfilmung des Theaterstücks – die Dialoge bereiten. Der Regisseur und Drehbuchautor würde stellenweise von der Vorlage abweichen, jedoch ihren Geist erhalten. Die Geschichte sei „dürftig“, die Charaktere „einfach gestrickt“. Rupert Everett wirke „charmant“ und „charismatisch“, Frances O’Connor wirke „reizvoll“. Reese Witherspoon habe „kleine Schwierigkeiten“ mit der Darstellung einer im 19. Jahrhundert angesiedelten Rolle. Kritik von James Berardinelli

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „leichtgewichtige Salonkomödie“, die „schlagfertige Dialoge“ und „brillante Schauspieler“ tragen würden. Die Charaktere würden „keine sonderliche Tiefe“ aufweisen. Das Tempo überdecke die „innewohnende Gesellschaftskritik“. Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen

Reese Witherspoon wurde im Jahr 2002 für den Teen Choice Award nominiert. Maurizio Millenotti gewann 2003 für die Kostüme das Silberne Band des Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani.

Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden in London und in High Wycombe, Buckinghamshire statt. Drehorte für The Importance of Being Earnest Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 15 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 8,4 Millionen US-Dollar ein und in den britischen Kinos ca. 3,06 Millionen Pfund Sterling. Business Data for The Importance of Being Earnest

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Ernst sein ist alles" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.