Explorers – Ein phantastisches Abenteuer
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Leslie Rickert als Neek
- Amanda Peterson als Lori Swenson
- Ethan Hawke
als Ben Crandall
- Überleben
- Before Sunrise
- Before Sunset
- Dad
- Das Ende – Assault on Precinct 13
- Die Newton Boys
- Fast Food Nation
- Gattaca
- Große Erwartungen
- Große Erwartungen
- Hamlet (2000)
- Lord of War – Händler des Todes
- Mystery Date – Eine geheimnisvolle Verabredung
- Reality Bites – Voll das Leben
- Schnee, der auf Zedern fällt
- Schrille Nächte in New York
- Spezialeinheit IQ
- Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten
- Tape
- Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead
- Training Day
- Wolfsblut
- River Phoenix als Wolfgang Müller
- Robert Picardo als Starkiller, Wak, Waks und Neeks Vater
- James Cromwell
als Mister Müller
- Angels in America
- Deep Impact
- Der Anschlag (2002)
- Der Junggeselle
- Der Tank
- Die Queen
- Ein Schweinchen namens Babe
- Eraser
- Fail Safe – Befehl ohne Ausweg
- Geliebte Jane
- Geliebte Jane
- I, Robot
- Katastrophenflug 243
- L.A. Confidential
- Larry Flynt – Die nackte Wahrheit
- Papst Johannes Paul II.
- Romeo Is Bleeding
- Salem’s Lot
- Salem’s Lot – Brennen muss Salem
- Schnee, der auf Zedern fällt
- Schweinchen Babe in der großen Stadt
- Space Cowboys
- Species II
- Species II
- Spider Man 3
- Spider-Man 3
- Spiel ohne Regeln
- Spirit – Der wilde Mustang
- Star Trek: Der erste Kontakt
- The Babe – Ein amerikanischer Traum
- The Green Mile
- Wehrlos – Die Tochter des Generals
- Jason Presson als Darren Woods
Regie
- Joe Dante
Drehbuch
- Eric Luke
Kamera
- John Hora
Schnitt
- Tina Hirsch
Produzent
- Edward S. Feldmann
Musik
- Jerry Goldsmith
Erscheinungsjahr
1985Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
ExplorersLänge
109 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Vorstadtjunge Ben (Ethan Hawke) ist begeistert von der Raumfahrt. Zusammen mit seinem skurrilen Freund Wolfgang (River Phoenix), dem Prototypen des jungen Nachwuchswissenschaftlers, träumt er davon, das All zu bereisen. Eines Tages erscheint Ben im Traum der Schaltplan zu einer Computerschaltung, die Wolfgang mit seinem großen Computerwissen nachzubauen weiß. In einem ersten Testlauf erzeugt die Schaltung ein starkes Kraftfeld. Bald kommen die beiden auf die Idee, es als eine Art Taucherglocke zur Raumfahrt zu benutzen. Mithilfe ihres Kumpels Darren bauen die Jungs aus Schrott ein kleines Raumschiff, das sie, vom Kraftfeld umgeben, mit Sauerstoff, und den Computer, der das Kraftfeld erzeugt, mit Strom versorgen kann. Sie bekommen von einer fremden Intelligenz – die auch den Traum verursachte – den Weg zu einem außerirdischen Raumschiff signalisiert. Nach der Landung im Hangar treffen sie auf zwei friedfertige Außerirdische, Wak und Neek. Sie sind zwar durch von der Erde empfangenes Fernsehen der irdischen Sprache mächtig, doch halten sie die Fernsehfiktion für das reale Leben und sind stark beeinflusst von allerlei Klischees. Bald wird die Runde durch die Ankunft eines weiteren Raumschiffes gestört, an dessen Bord ein riesiger Außerirdischer, der sich als Vater der anderen beiden herausstellt. So erfahren die drei Freunde, dass die beiden kleinen Aliens „nur“ Kinder sind. Die drei Freunde werden hastig verabschiedet. Wolfgang bekommt noch ein Kristallamulett als Erinnerungsstück überreicht. Das kleine Raumschiff bringt die Jungs zurück zur Erde, eine Bruchlandung ist das Ende des Ausflugs ins All.Hintergründe
Der Film wurde niemals zu seinem eigentlichen Drehbuch-Ende fertig gedreht, sondern als unfertige Version veröffentlicht. Gremlins-Hit-Regisseur Joe Dante sollte Paramount einen der damals beliebten Filmen mit jugendlichen Hauptrollen (wie beispielsweise „E.T.“, „Manhattan Project“) bescheren und hatte weitestgehend freie Hand, das nur in grobe Zügen vorliegende Storyboard von Eric Luke zu verfilmen. Dies gelang auch in den ersten beiden Dritteln recht gut. Doch die eher lächerliche Darstellung der Außerirdischen misslang und kam bereits vor Testpublikum nicht an, sodass Paramount die finanzielle Notbremse zog und die Produktion stoppte. Als das Konkurrenzstudio Universal „Zurück in die Zukunft“ herausbrachte, versuchte Paramount, mit dem nun notdürftig geschnittenen Projekt paroli zu bieten. Explorers erzielte mit nur 9 Millionen Dollar ein sehr unbefriedigendes Einspielergebnis, wohingegen „Zurück in die Zukunft“ 200 Millionen Dollar einspielte.Besonders für Dante war dies niederschlagend, da „Explorers“ etwas Besonderes werden sollte. Man setzte offenbar seitens des Studios mittelgroße Erwartungen in den Film, den jugendlichen Schauspielern in den Hauptrollen wurde der Film als Start in eine gute Karriere schmackhaft gemacht. Doch der Streifen floppte auch trotz guter schauspielerischer Leistungen und eines guten Soundtracks von Jerry Goldsmith. Für River Phoenix und Ethan Hawke allerdings bedeutete der Film tatsächlich den Einstieg in eine Filmkarriere.
Dies und Das
- Der Film beinhaltet Elemente von George Páls Version von „“.
- Im Film sehen die Jungen im Autokino einen Film um einen Helden namens „Starkiller“. In den Originaldrehbüchern zu Star Wars war „Starkiller“ der Nachname der späteren Familie Skywalker.
- Drehbuchautor Eric Luke hat einen Cameo-Auftritt als Lehrer.
- Obwohl Robert Picardo als Schauspieler für die Rolle des Vater-Aliens angegeben wurde, sprach Frank Welker im Original diese Rolle.
- Ben, Wolfgang und Darren besuchen im Film die „Charles M Jones Junior High School“. Dies ist der volle Name von Chuck Jones, einem bekannten, amerikanischen Animator. Dante bezieht sich in vielen seiner Filme auf die klassischen Cartoons der Warner Bros.
- Das Thema des Films wurde auch für die erste Episode der Serie „Sliders“ verwendet.
- Die Soundeffekte des Raumflugs entstammen dem Atari-2600-Spiel Yars’ Revenge.
- Die Figur des Starkiller stand Pate bei der Namensgebung des Comics Starkiller – Die Geißel der Galaxis.
Auszeichnungen
Auszeichnungen 1986- Young Artist Award – Herausragendste Leistung eines Jungschauspielers: River Phoenix
Nominierungen 1986
- Saturn Award – Beste Maske: Rob Bottin
- Saturn Award – Beste Spezialeffekte Bruce Nicholson, Ralph Winter
- Young Artist Award – Bester Familien-Film
- Young Artist Award – Beste Hauptrolle eines Jungschauspielers: Ethan Hawke
- Young Artist Award – Beste Hauptrolle einer Jungschauspielerin: Amanda Peterson
Kritiken
- Christoph Huber bei 25Frames.org: „Eigenwillige SF von Joe Dante: zwischen 80er-Kinderabenteuer und Popsatire.“ 25Frames.org 25Frames.org
- Filmlexikon bei kabel eins.de: „Unterhaltsamer Science-Fiction-Film mit perfekter Tricktechnik, der einerseits aggressive Feindbilder überwinden und die Un-Kultur von Fernsehen und Unterhaltungsindustrie kritisieren will, zugleich aber mit seiner technologischen Zukunftswelt die Entfaltung kindlicher Fantasie unterläuft…“ Kabel eins Filmlexikon
Quellen
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Explorers – Ein phantastisches Abenteuer" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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