Fantastic Four
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- David Parker als Ernie
- Laurie Holden als Debbie McIlvane
- Hamish Linklater als Leonard
- Kerry Washington als Alicia Masters
- Julian McMahon als Victor von Doom / Doctor Doom
- Michael Chiklis als Ben Grimm / The Thing
- Chris Evans als Johnny Storm / Human Torch
- Jessica Alba als Susan Storm / Invisible Woman
- Ioan Gruffudd als Reed Richards / Mr. Fantastic
Anzeige:
Regie
- Tim Story
Drehbuch
- Jack Kirby
Kamera
- Oliver Wood
Schnitt
- William Hoy
Produzent
- Bernd Eichinger
Musik
- John Ottman
Erscheinungsjahr
2005Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Fantastic FourLänge
102 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Eine Gruppe von fünf Astronauten wird bei einer Mission im Weltall kosmischer Strahlung ausgesetzt, welche ihnen Superkräfte verleiht. Jedes Mitglied der Gruppe zeigt andere Symptome: Reed Richards kann sich plötzlich extrem in die Länge strecken und sämtliche Gliedmaßen meterweit dehnen. Seine Freundin Susan Storm erlangt die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und Kraftfelder zu erzeugen, die Geschosse abwehren oder Dinge aufhalten können, ihr jüngerer Bruder Johnny Storm kann Feuer kontrollieren und sich sogar selbst entzünden. Der Pilot Ben Grimm hat sich durch den Einfluss der Strahlung in einen steinernen Muskelprotz verwandelt. Erst langsam lernen sie mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen und sie für das Gute zu nutzen. Sie nennen sich künftig „Fantastic Four“ und geben sich in ihrer Eigenschaft als Superhelden Namen, die ihre Kräfte beschreiben: Mr. Fantastic, Die Unsichtbare, Menschliche Fackel und Das Ding.Aber auch Victor von Doom, der Geldgeber des Projekts und fünftes Mitglied der Weltraumexpedition, wurde den Strahlen ausgesetzt und nutzt seine neuen Fähigkeiten, um sich mehr Macht zu verschaffen. Sein Blut verwandelt sich langsam in eine eisenähnliche Substanz, welche ihm große Kräfte verleiht und mit dessen Hilfe er Energie aus dem öffentlichen Stromnetz abziehen kann, um daraufhin tödliche Strahlen auf seine Gegner abzuschießen. Er nennt sich selbst Doctor Doom und wird schon bald zum Erzfeind der Fantastic Four. Es gelingt ihm durch einen Trick, Ben von den Anderen abzugrenzen, zurückzuverwandeln und Reed zu entführen. Mit einer hitzesuchenden Rakete versucht er daraufhin erfolglos, Johnny Storm zu töten. Gemeinsam mit Bens Hilfe, der sich mittlerweile wieder der Gruppe angeschlossen und zurückverwandelt hat, gelingt es Reed zu befreien. Zusammen mit Johnny bekämpfen sie nun Dr. Doom in den Straßen von New York. Nach einem langen Kampf, bei dem sie seinen Eisenkörper erst großer Hitze aussetzen und dann rapide abkühlen, bleibt der Gegner erstarrt und besiegt zurück.
Die Superhelden feiern ihren Sieg auf einem Schiff, wo Reed um Susans Hand anhält und sie freudig einwilligt ihn zu heiraten (vor Scham jedoch unsichtbar wird). In der Abschluss-Sequenz ist erneut Doctor Doom zu sehen, dessen regloser Metallkörper eingesperrt auf einem Containerschiff nach Latveria verschifft wird. Als die Elektronik an Bord Störungen aufzeigt, wird durch diesen Cliffhanger zuletzt angedeutet, dass Doom noch am Leben ist.
Hintergrund
Die Entstehungsgeschichte des Films liegt bereits in der Mitte der 1980er Jahre begründet. Damals erwarb Produzent Bernd Eichinger die Rechte an einer Verfilmung des Marvel-Comics. 1993 wurde dann auch tatsächlich ein Film für 1,5 Mio. US-Dollar gedreht, um die Rechte zu verlängern. Oley Sassone führte Regie und wurde vorher nicht in den wahren Zweck seines Filmprojekts eingeweiht. Auch die Schauspieler und sogar die Promotionabteilung von Constantin Film wussten nichts von Eichingers Absichten. Der Film wurde nach seiner Fertigstellung nur ein einziges Mal für Marvel Comics vorgeführt und danach archiviert; er wurde nie in einem Kino gezeigt. Auch erschien er 2005 nicht auf der DVD zum „neuen“ Fantastic-Four-Film, wie vorher angekündigt worden war.SF-Fan.de: Roger Cormans „Fantastic Four“ – der vergessene Film…. 30. Juni 2005.Rezeption
Presse
Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times, dass Fantastic Four so weit hinter Comicverfilmungen wie X-Men (2000), Spider-Man (2002) und Batman Begins (2005) zurück bleibe, dass er sich schämen solle, in den gleichen Kinos gezeigt zu werden.Roger Ebert: Fantastic Four. In: Chicago Sun-Times, 8. Juli 2005.bezeichnete den Film in der ''[[Los Angeles Times]]'' als „Superhelden-[[Sitcom]]“,Kevin Crust: ''[http://www.calendarlive.com/movies/reviews/cl-et-fantastic8jul08,0,3586327.story Movie Review „Fantastic Four“]''. In: [[Los Angeles Times]] (calenderlive.com), 8. Juli 2005. und [[Jackie Cooper]] nannte ihn einen „perfekten Sommerfilm“, bei dem man seinen Verstand ausschalten solle.
Finanzieller Erfolg
Bereits am ersten Wochenende nach Kinostart (9.–10. Juli 2005) spielte Fantastic Four 56 Mio. US-Dollar ein und belegte damit hinter Episode III – Die Rache der Sith und zunächst den dritten Platz der am erfolgreichsten gestarteten Filme des Jahrs 2005.filmstarts.de: Fantastic Four, 2005. Insgesamt wurde mit dem Film weltweit ein Umsatz von 330 Mio. US-Dollar gemacht.boxofficemojo.com: Fantastic Four, 26. Juni 2007.Fortsetzung
Der zweite Teil der Fantastic-Four-Filmreihe, Rise of the Silver Surfer, kam am 15. Juni 2007 in die US-amerikanischen Kinos, am 14. August in die Deutschen.Musik
Die Musik des Films ist vor allem rockig. So sind u.a. Sum 41 mit Noots und Simple Plan mit Surrender vertreten. Oder aber auch Taking back Sunday mit Error Operater. Das offizielle Titellied lieferten Anastacia zusammen mit Ben Mody und everything burns.Weblinks
Quellen
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Fantastic Four (Film)" (Stand:
Sun, May 11th 2008, 19:50)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
