Fantastic Four

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Tim Story

Drehbuch

  • Jack Kirby

Kamera

  • Oliver Wood

Schnitt

  • William Hoy

Produzent

  • Bernd Eichinger

Musik

  • John Ottman

Erscheinungsjahr

2005

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Fantastic Four

Länge

102 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Fantastic Four ist ein US-amerikanischer Comic-Actionfilm aus dem Jahr 2005 und die Realverfilmung der gleichnamigen Marvel-Comicreihe Die Fantastischen Vier. Der Film lief am 8. Juli 2005 in den US-amerikanischen und ab dem 14. Juli auch in den deutschen Kinos an.

Handlung

Eine Gruppe von fünf Astronauten wird bei einer Mission im Weltall kosmischer Strahlung ausgesetzt, welche ihnen Superkräfte verleiht. Jedes Mitglied der Gruppe zeigt andere Symptome: Reed Richards kann sich plötzlich extrem in die Länge strecken und sämtliche Gliedmaßen meterweit dehnen. Seine Freundin Susan Storm erlangt die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und Kraftfelder zu erzeugen, die Geschosse abwehren oder Dinge aufhalten können, ihr jüngerer Bruder Johnny Storm kann Feuer kontrollieren und sich sogar selbst entzünden. Der Pilot Ben Grimm hat sich durch den Einfluss der Strahlung in einen steinernen Muskelprotz verwandelt. Erst langsam lernen sie mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen und sie für das Gute zu nutzen. Sie nennen sich künftig „Fantastic Four“ und geben sich in ihrer Eigenschaft als Superhelden Namen, die ihre Kräfte beschreiben: Mr. Fantastic, Die Unsichtbare, Menschliche Fackel und Das Ding.

Aber auch Victor von Doom, der Geldgeber des Projekts und fünftes Mitglied der Weltraumexpedition, wurde den Strahlen ausgesetzt und nutzt seine neuen Fähigkeiten, um sich mehr Macht zu verschaffen. Sein Blut verwandelt sich langsam in eine eisenähnliche Substanz, welche ihm große Kräfte verleiht und mit dessen Hilfe er Energie aus dem öffentlichen Stromnetz abziehen kann, um daraufhin tödliche Strahlen auf seine Gegner abzuschießen. Er nennt sich selbst Doctor Doom und wird schon bald zum Erzfeind der Fantastic Four. Es gelingt ihm durch einen Trick, Ben von den Anderen abzugrenzen, zurückzuverwandeln und Reed zu entführen. Mit einer hitzesuchenden Rakete versucht er daraufhin erfolglos, Johnny Storm zu töten. Gemeinsam mit Bens Hilfe, der sich mittlerweile wieder der Gruppe angeschlossen und zurückverwandelt hat, gelingt es Reed zu befreien. Zusammen mit Johnny bekämpfen sie nun Dr. Doom in den Straßen von New York. Nach einem langen Kampf, bei dem sie seinen Eisenkörper erst großer Hitze aussetzen und dann rapide abkühlen, bleibt der Gegner erstarrt und besiegt zurück.

Die Superhelden feiern ihren Sieg auf einem Schiff, wo Reed um Susans Hand anhält und sie freudig einwilligt ihn zu heiraten (vor Scham jedoch unsichtbar wird). In der Abschluss-Sequenz ist erneut Doctor Doom zu sehen, dessen regloser Metallkörper eingesperrt auf einem Containerschiff nach Latveria verschifft wird. Als die Elektronik an Bord Störungen aufzeigt, wird durch diesen Cliffhanger zuletzt angedeutet, dass Doom noch am Leben ist.

Hintergrund

Die Entstehungsgeschichte des Films liegt bereits in der Mitte der 1980er Jahre begründet. Damals erwarb Produzent Bernd Eichinger die Rechte an einer Verfilmung des Marvel-Comics. 1993 wurde dann auch tatsächlich ein Film für 1,5 Mio. US-Dollar gedreht, um die Rechte zu verlängern. Oley Sassone führte Regie und wurde vorher nicht in den wahren Zweck seines Filmprojekts eingeweiht. Auch die Schauspieler und sogar die Promotionabteilung von Constantin Film wussten nichts von Eichingers Absichten. Der Film wurde nach seiner Fertigstellung nur ein einziges Mal für Marvel Comics vorgeführt und danach archiviert; er wurde nie in einem Kino gezeigt. Auch erschien er 2005 nicht auf der DVD zum „neuen“ Fantastic-Four-Film, wie vorher angekündigt worden war.SF-Fan.de: Roger Cormans „Fantastic Four“ – der vergessene Film…. 30. Juni 2005.

Rezeption

Presse

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times, dass Fantastic Four so weit hinter Comicverfilmungen wie X-Men (2000), Spider-Man (2002) und Batman Begins (2005) zurück bleibe, dass er sich schämen solle, in den gleichen Kinos gezeigt zu werden.Roger Ebert: Fantastic Four. In: Chicago Sun-Times, 8. Juli 2005.

bezeichnete den Film in der ''[[Los Angeles Times]]'' als „Superhelden-[[Sitcom]]“,Kevin Crust: ''[http://www.calendarlive.com/movies/reviews/cl-et-fantastic8jul08,0,3586327.story Movie Review „Fantastic Four“]''. In: [[Los Angeles Times]] (calenderlive.com), 8. Juli 2005. und [[Jackie Cooper]] nannte ihn einen „perfekten Sommerfilm“, bei dem man seinen Verstand ausschalten solle.


Finanzieller Erfolg

Bereits am ersten Wochenende nach Kinostart (9.–10. Juli 2005) spielte Fantastic Four 56 Mio. US-Dollar ein und belegte damit hinter Episode III – Die Rache der Sith und zunächst den dritten Platz der am erfolgreichsten gestarteten Filme des Jahrs 2005.filmstarts.de: Fantastic Four, 2005. Insgesamt wurde mit dem Film weltweit ein Umsatz von 330 Mio. US-Dollar gemacht.boxofficemojo.com: Fantastic Four, 26. Juni 2007.

Fortsetzung

Der zweite Teil der Fantastic-Four-Filmreihe, Rise of the Silver Surfer, kam am 15. Juni 2007 in die US-amerikanischen Kinos, am 14. August in die Deutschen.

Musik

Die Musik des Films ist vor allem rockig. So sind u.a. Sum 41 mit Noots und Simple Plan mit Surrender vertreten. Oder aber auch Taking back Sunday mit Error Operater. Das offizielle Titellied lieferten Anastacia zusammen mit Ben Mody und everything burns.

Weblinks



Quellen





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Fantastic Four (Film)" (Stand: Sun, May 11th 2008, 19:50) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.