Fear and Loathing in Las Vegas

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Terry Gilliam

Drehbuch

  • Terry Gilliam

Kamera

  • Nicola Pecorini

Schnitt

  • Lesley Walker

Produzent

  • Patrick Cassavetti

Musik

  • Michael Kamen

Erscheinungsjahr

1998

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Fear and Loathing in Las Vegas

Länge

111 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Fear and Loathing in Las Vegas (erschienen 1971 in den USA; deutsch: „Angst und Schrecken in Las Vegas“) ist ein Buch von Hunter S. Thompson. (ISBN 3442443202)



Inhalt

„Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erstmal vorgenommen hat, eine ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden …“


Raoul Duke ist Sportjournalist und soll über das Off-Road-Rennen „Mint 400“ in der Wüste bei Las Vegas berichten. Dabei wird er von seinem skurrilen „Anwalt“ Dr. Gonzo begleitet. Die beiden nehmen ihre Arbeit aber nur sehr am Rande wahr, wichtiger ist ihnen ihr eigener massiver Drogenkonsum, während sie eigentlich den Amerikanischen Traum suchen. Die beiden steigen unter falschen Namen in Las Vegas ab (Raoul Duke ist eigentlich Hunter S. Thompson, Dr. Gonzo eigentlich Oscar Zeta Acosta). In der zweiten Hälfte des Buches besuchen sie in berauschtem Zustand einen Kongress von Bezirksstaatsanwälten zum Thema Drogen. „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist eine radikale Abrechnung mit dem „American Way of Life“ sowie der Naivität der Hippie-Generation und kann zudem als Tripbericht gelten. Der Film zeigt Rückblicke auf das Denken der Hippies und den verzweifelten Versuch wieder in den besten Jahren des Lebens zu leben. Der eigentliche Zweck, den die Drogen in diesem Film erfüllen, ist, dass Duke und sein Anwalt sie benutzen, um "der harten Realität der 70er" zu entfliehen. Allerdings wird auch sehr gut dargestellt, wie Menschen auf Drogen reagieren.

Verfilmung

Der gleichnamige Film aus dem Jahr 1998 (mit Johnny Depp als Raoul Duke und Benicio del Toro als Dr. Gonzo) konnte an der Kinokasse nicht überzeugen, wurde aber im Nachhinein zum . In weiteren Nebenrollen spielten außerdem noch Cameron Diaz, Tobey Maguire, Ellen Barkin, Christina Ricci, Flea von den „Red Hot Chili Peppers“ und Hunter S. Thompson selbst (als Raoul Duke in einer Rückblende). Regie führte das ehemalige Monty-Python-Mitglied Terry Gilliam.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Fear and Loathing in Las Vegas" (Stand: Tue, Sep 19th 2006, 18:25) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.