Final Destination
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Chad E. Donella als Tod Waggner
- Brendan Fehr als George Waggner
- Seann William Scott als Billy Hitchcock
- Kristen Cloke als Ms. Valerie Lewton
- Tony Todd als William Bludworth
- Kerr Smith als Carter Horton
- Ali Larter als Clear Rivers
- Devon Sawa als Alex Chance Browning
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Regie
- James Wong
Drehbuch
- James Wong
Kamera
- Robert McLachlan
Schnitt
- James Coblentz
Produzent
- Craig Perry
Musik
- Shirley Walker
Erscheinungsjahr
2000Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Final DestinationLänge
94 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Alex soll mit seiner Schulklasse eine Klassenfahrt nach Paris machen. Als er kurz vor dem Start im Flugzeug sitzt, hat er plötzlich eine ungeheure Vision: er sieht lebhaft vor seinen Augen, wie das Flugzeug explodiert. Panisch wacht er auf und versucht, seine Mitschüler zum Aussteigen zu bewegen, woraufhin er vom Flugzeugpersonal des Flugzeugs verwiesen wird. Eine Lehrerin und einige wenige Schüler begleiten ihn, um mit dem nächsten Flug nachzukommen, wenn Alex sich beruhigt habe, während die anderen ihn auslachen und im Flugzeug bleiben. Im Flughafengebäude versuchen die anderen zu ergründen, was die genaue Ursache von Alex' Panikattacke war, als man im Hintergrund durch die Panoramascheibe sieht, wie das eben startende Flugzeug tatsächlich in der Luft explodiert. Alle sind geschockt und nehmen zunächst Abstand von Alex.Als nach einiger Zeit einige der Überlebenden des Flugs 180 auf grausame Weise sterben und Alex dabei stets in der Nähe war, gerät er zunehmend unter Verdacht. Alex ahnt schließlich die Zusammenhänge: Der Sensenmann steckt hinter den mysteriösen und skurrilen Todesfällen. Ihr Sterben war vorbestimmt, und er, Alex, hat dies durch seine Vision verhindert. Er ist sich sicher, dass der Tod sie nun nacheinander doch noch holen will. Er versucht, dies zu verhindern, indem er die anderen warnt, macht sich jedoch noch verdächtiger und steht bald im Zentrum einer Ermittlung des FBI.
Als die Ursachen des Flugzeugabsturzes ans Licht kommen, entdeckt Alex darin auch die Reihenfolge, in der die Passagiere umkommen. Bald sind nur noch Alex, Clear Rivers und Carter am Leben. Als Clear ihrem Tod entkommt, glauben die drei, damit den Plan des Todes zunichte gemacht zu haben. Zusammen machen sie Urlaub in Paris, wo Alex die Theorie aufstellt, dass die Reihenfolge nicht korrekt sein könnte und sie dem Tod doch nicht entkommen sind. Kurz darauf wird Carter von einem riesigen Werbeschild erschlagen.
Todesarten im Film
- Tod Waggner: Aus der Toilette läuft Wasser und bildet eine Pfütze. Er rutscht aus und wird von einer Wäscheleine zu Tode stranguliert.
- Terry Chaney: Sie wird beim Überqueren der Straße von einem Bus überfahren.
- Valerie Lewton: Durch einen Riss in der Kaffeetasse tropft Flüssigkeit in den Monitor. Dieser implodiert und eine Glasscherbe aus der Scheibe trifft ihren Hals. Als sie benommen in die Küche torkelt, gibt es eine Gasexplosion und sie stürzt zu Boden. Bei dem Versuch, ein Handtuch zu nehmen, das über ihr von der Arbeitsplatte herunter und über einem Messerblock hängt, reißt sie aus Versehen die Messer mit herunter und ein Messer trifft sie in den Brustkorb. Als ihr Alex zu Hilfe eilt, gibt es eine weitere Explosion, welche den Stuhl umwirft und ihr das Messer weiter in den Brustraum treibt, sodass sie stirbt.
- Billy Hitchcock: Er wird von einem Stück Metall geköpft, das durch einen vorbeifahrenden Zug in die Luft geschleudert wurde.
- Carter Horton: Ein außer Kontrolle geratener Bus fährt einen Pfahl am Straßenrand um, der die Halterung eines Schildes löst, welches ihn erschlägt.
Nebeninformationen
- Der Film basiert auf einer unbenutzten Geschichte von Akte X. Der Regisseur James Wong war daran auch beteiligt.
- Die Explosion des Flugzeuges zu Beginn des Films ist eine Adaption des tatsächlich geschehenen Absturzes von TWA-Flug 800.
- Viele Figuren sind nach Regisseuren und Schauspielern benannt: William "Billy" Hitchcock nach Alfred Hitchcock, Alexander Chance Browning nach Dracula-Regisseur Tod Browning, Larry Murnau nach Nosferatu-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau, Agent Schreck nach dem Schauspieler Max Schreck.
- Clear sollte zuerst Kimberly heißen. Der Name wurde jedoch später geändert, sodass die Protagonistin aus Final Destination 2 diesen Namen erhielt.
- Die Musik, die vor fast jedem Tod gespielt wird, ist von John Denver. Dieses Thema wurde auch wieder in Final Destination 3 aufgegriffen, nur dass dort ein anderes Lied von ihm verwendet wurde.
- Es gibt ein alternatives Ende des Films. Dieses kann auf der DVD unter Extras angesehen werden. Bei diesem alternativen Ende stirbt Alex an dem Stromschlag, den er bekommt, als er Clear rettet. Clear (die vorher gemerkt hat, dass sie von Alex schwanger ist) bekommt neun Monate später ein Baby. Der Film endet damit, dass Carter und Clear mit ihrem Baby und dem Hund am Gedenkstein der Opfer des Fluges 180 stehen. Dann fällt ein Laubblatt vom Baum und der Film ist vorbei.
Kritiken
Susan Wloszczyna beschreibt den Film in der USA Today als "albern und blutig".Tom Long bezeichnet den Film in den Detroit News als "reinen Müll".
Kendall Morgan schreibt in den Dallas Morning News, dass es dem Film gelingt, Angst einzuflößen, was schließlich der Sinn eines jeden guten Horrorfilms sei.
Cineclub.de beschreibt den Film als "gut durchdacht, zuweilen zu sehr konstruiert und mit für ein Erstlingswerk ungewöhnlicher Souveränität in Szene gesetzt".
Auszeichnungen
Der Film wurde 2001 mit einem Saturn Award als bester Horrorfilm ausgezeichnet. Devon Sawa erhielt zudem den Preis für die beste Leistung eines Jungschauspielers. Ali Larter erhielt einen Young Hollywood Award in der Kategorie Breakthrough Performance.Fortsetzungen
Dem Film folgten bisher zwei Fortsetzungen:Die erste Fortsetzung wurde unter der Regie von David R. Ellis Final Destination 2 produziert und lief am 31. Januar 2003 in den amerikanischen Kinos bzw. am 06. März 2003 in den deutschen Kinos an. Ali Larter sowie Tony Todd kehrten in ihren Rollen für den Film zurück.
Die zweite Fortsetzung Final Destination 3 lief am 10. Februar 2006 in den USA bzw. am 13. April in Deutschland in den Kinos an. Dieser dritte Teil wurde wieder vom Regisseur des ersten Teils James Wong produziert. Die einzige Person, die in bis dato allen drei Teilen mitgespielt hat ist Tony Todd, den man allerdings diesmal nur als Originalstimme des Teufels hören kann.
Die Dreharbeiten zu Final Destination 4 haben bereits begonnen. Wie auch schon im zweiten Teil führt David R. Ellis Regie. Dieser Teil wird, wie es eigentlich hätte bei Teil 2 schon geschehen sollen, in 3D produziert werden. Erscheinen wird der Film 2009. imdb.com - Final Destination 4
Weblinks
Quellen
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Final Destination" (Stand:
Tue, May 13th 2008, 04:51)
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