Frühstück bei ihr

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Luis Mandoki

Drehbuch

  • Ted Tally

Kamera

  • Lajos Koltai

Schnitt

  • Carol Littleton

Produzent

  • Sydney Pollack

Musik

  • George Fenton

Erscheinungsjahr

1990

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

White Palace

Länge

98 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Frühstück bei Ihr (Originaltitel: White Palace) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1990. Der Regisseur war Luis Mandoki, das Drehbuch schrieben Alvin Sargent und Ted Tally anhand eines Romans von Glenn Savan. Die Hauptrollen spielten Susan Sarandon und James Spader.

Handlung

Der Werbeexperte Max Baron (James Spader) lebt in St. Louis. In einem Fastfood-Restaurant lernt er die Kellnerin Nora Baker (Susan Sarandon) kennen. Nach einem Junggesellenabend trifft er sie erneut in einer Bar, beide sind betrunken. Baker verführt ihn, massiert seine intimen Stellen. Als sie hört, dass Barons Frau in einem Autounfall starb, lacht sie zuerst, dann erzählt sie, dass auch ihr Sohn Charlie gestorben ist. Es stellt sich auch heraus, dass Baron ein Jude ist, Baker eine nicht mehr praktizierende Katholikin.

Baron bringt Baker in seinem Auto nach Hause, dabei überfährt er Bakers frei stehenden Briefkasten. Zuerst will er nur noch trinken, dann übernachtet er bei Nora. In der Nacht kommt sie zu ihm und verführt ihn. Beim Abschied sagt Max, dass sie ihn nicht wieder sehen würde, was sie traurig macht.

Etwas später bringt Max einen neuen Briefkasten, er und Nora starten eine Beziehung. Wie sie in einem Gespräch offenbaren, Max ist 27 Jahre alt, Nora ist 43. Als er die Unordnung in Noras Wohnung kritisiert und ihr einen Staubsauger schenkt, kommt es zum Streit. Später putzt Nora genau ihre Wohnung.

Eines Tages findet Max Noras Haus dunkel vor. Sie hat keinen Strom mehr, weil sie die Rechnung nicht bezahlen konnte. Als sie Max in seiner schicken Wohnung besucht, zögert er bevor er offenbart, dass die Miete 1.200 US-Dollar beträgt.

Max zögert zuerst, Nora seinen Freunden vorzustellen. Schließlich nehmen beide eine Einladung zum Thanksgiving-Essen bei. Dort kommt es zum Streit, als der vermögende Gastgeber in einer politischen Diskussion über die Arbeiter spricht. Nora als Mitglied der Arbeiterklasse fühlt sich von seiner Einstellung angegriffen. Danach verschwindet sie aus der Stadt. In ihrem Abschiedsbrief schreibt sie Baron, sie liebe ihn, möchte aber nicht, dass er sich für sie schämen müsse.

Auf einer Party lernt Max die junge Gastgeberin kennen, beide sprechen über Kunst. Er sieht den gleichen Staubsauger, den er einst Nora schenkte. Als er drin keine Spuren der Nutzung entdeckt, verlässt er die Wohnung. Baron kündigt seinen Job und zieht nach New York City, wo Noras Schwester wohnt. Dort findet er Nora in einem Restaurant, wo sie als Kellnerin arbeitet. Er hat mit seinem alten Leben abgeschlossen und ist nach New York gezogen, um mit ihr ein neues Leben anzufangen. Sie zögert, willigt dann aber doch ein.

Kritiken

Roger Ebert verglich den Film in der Zeitung Chicago Sun-Times vom 19. Oktober 1990 mit Pretty Woman. In diesem Film jedoch, schrieb er, sei es nicht so eindeutig wie in Pretty Woman, wer von der Beziehung mehr profitiert. Der Film würde, so Ebert, interessante Fragen nach den Chancen der unkonventionellen Beziehungen aufwerfen. Die letzte Szene, fand er, würde idiotische Klischees (an idiotic cliche) bedienen.

Desson Howe schrieb in der Washington Post vom 19. Oktober 1990, der Film würde das Thema der Liebe zwischen einem jüngeren Mann und einer älteren Frau trivialisieren. Er bezeichnete den Charakter von Max Baron als narzisstisch, jenen von Nora Baker als eine moderne Version von Mrs. Robinson. Howe lobte die Darstellung von Susan Sarandon.

Auszeichnungen

Susan Sarandon wurde für ihre Rolle für den Filmpreis Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin in einem Drama nominiert und gewann den London Critics Circle Film Award.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Frühstück bei ihr" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.